Die Einführung fremder Tier- oder Pflanzenarten zu abgelegenen Inseln hat schon in vielen Gegenden verheerende ökologische Schäden angerichtet, und gefährliche Einwanderer wie Krabben und Muscheln können sich über das Ballastwasser von Frachtschiffen ausbreiten. Der Sysselmannen schlägt daher vor, dass die Häfen Spitzbergens Reinigungsanlagen bekommen sollen, deren Benutzung obligatorisch ist.
Die größten Mengen Ballastwasser werden im Van Mijenfjord bei der Kohlebergbausiedlung Sveagruva ausgetauscht. Laut Angaben der Reederei tauschen die Schiffe aber auf der gesamten Überfahrt kontinuierlich Ballastwasser mit Seewasser aus, damit das eingeführte Wasser möglichst lokaler Herkunft ist.
Kohlefrachter im Bellsund. Vielleicht mit blinden Passagieren im Tank?

Quelle: Sysselmannen, Svalbardposten