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Zu dünnes Eis im Tempelfjord für die »Noorderlicht«

Trotz insgesamt tieferen Temperaturen im Vergleich zu den Vorjahresmonaten ist der Tempelford (nordöstlicher Teil des Isfjord) auch in diesem Jahr mit nur sehr wenig Eis bedeckt, sodass der Zweimaster Noorderlicht für die touristischen Winteraktivitäten nicht an der gewohnten Stelle ankern und sich ins Eis einfrieren lassen kann. Der Segler liegt nun weiter im Inneren des Fjords vor Kapp Schoultz.

Der Zweimaster Noorderlicht

Der Zweimaster Noorderlicht

Königin Sonja von Norwegen besucht Longyearben

Königin Sonja von Norwegen hat in Longyearbyen das nördlichste Jazzfestival der Welt, »Polarjazz«, eröffnet, sowie die Ausstellung »Tre reiser – tre landskap« (Drei Reisen, drei Landschaften) in der Svalbard Gallerie. Dabei hat sie auch eigene Fotos von einer Spitzbergen-Reise von 2006 präsentiert, unter anderem mit Bildern aus der Eisgrotte im Gletscher im Bolterdalen.

Eisgrotte im Bolterdalen

Eisgrotte im Bolterdalen

Segelschiff vor Spitzbergens Nordküste gesunken

Vor der Nordküste Spitzbergen ist vergangene Woche ein kleines Segelboot nachdem es auf Grund gelaufen war, gesunken. Die beiden englischen 70jährigen Segler konnten ca. 2 Stunden nachdem sie in ihr Rettungsboot gestiegen waren per Hubschrauber gerettet werden. Die Männer waren mit ihrem Segelschiff auf eine unter der Wasseroberfläche liegende Klippe aufgelaufen. Zunächst versuchten die Segler, sich auf einer Rettungsinsel in Sicherheit zu bringen, aber die Rettungsinsel war defekt. Sie konnten dann gerade rechtzeitig ein noch zusammengepacktes Schlauchboot aufblasen, bevor, unmittelbar nachdem sie im Schlauchboot saßen, ihr Segelschiff sank. Trotz schlechter Sicht und Schneegestöber konnte der Hubschrauber sie mit leichten Unterkühlungen ins Krankenhaus nach Longyearbyen fliegen.

Die Untiefe an der Mündung zum Raudfjord ist auf den Seekarten deutlich eingezeichnet.

Nordküste Spitzbergens von der Insel Moffen aus gesehen

Unglück am Esmarkbreen

Am Dienstag, 21.8.2012, kam es zu einem dramatischen Unglück am Esmarkbreen (Esmark Gletscher). Touristen fuhren zusammen mit ihren Guides in Zodiacs (Schlauchbooten) vor der Gletscherfront, als sich ein größerer Eisbrocken aus der ca. 25m hohen Abbruchkante löste. Dabei kam eine Touristin ums Leben. Sie wurde vermutlich von einem der Eisbrocken getroffen. Die genauen Unfall- und Todesumstände werden untersucht. Zunächst wurden Fotos und Filmmaterial bei Touristen und Crewmitgliedern sichergestellt.

Der Esmarkbreen liegt im Inneren der Ymerbukta auf der Nordseite des Isfjord.

Ymerbukta mit Esmarkbreen

Quelle: Svalbardposten 33/2012

Älter als bisher angenommen

Eisbären sind vermutlich älter, als bisher angenommen. Neue Studien zeigen, dass Eisbären nicht erst seit ca. 150000 Jahren sondern seit 600000 die Erde besiedeln. Vor ca. 4 bis 5 Millionen Jahren begannen sich Eis- und Braunbär aufgrund von Klimawandel und Veränderungen im genetischen Material zu jeweils eigenständigen Arten zu entwickeln. Zu diesem Resultat kamen die Eisbärenforscher mit Hilfe genetischer Untersuchungen, die sie an Eis-, Braun- und Schwarzbären vornahmen. Außerdem trug ein ca. 150000 Jahre alter Eisbärenkiefer, der 2004 auf Spitzbergen gefunden wurde zur Vervollständigung der Daten bei.

Eisbären

Quelle: Svalbardposten Nr. 2912

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News-Auflistung generiert am 19. Mai 2013 um 11:17:05 Uhr (GMT+1)