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Lågøya

Lågøya

Allgemein: Der Name Lågøya bedeutet Tiefe Insel und bezieht sich auf die flache Landschaft. Die umgebenden Gewässer sind flach und schlecht kartiert, eine Annäherung mit Schiffen ist nur von Norden her möglich. Da der Ankerplatz in einigem Abstand vor der Küste ungeschützt im offenen Meer liegt, sind für Anlandungen auf Lågøya gute Wetterbedingungen Voraussetzung.

Lågøya, die »tiefe (flache) Insel«. Im Hintergrund das Nordaustland.

Geologie: Überwiegend deformierte, nicht-metamorphe Sedimente (Karbonate, Quarzite) des Grundgebirges wie auch im Sorgfjord oder Murchisonfjord (jungpräkambrische Quarzite), teilweise Dolerite aus Oberjura/Kreide. Die steilstehenden, bunten Quarzite bilden stellenweise reizvolle Linienmuster, die vom Frost manchmall zu bizarren, rosettenartigen Strukturen umgeformt werden.

Bunte Streifen aus verschieden gefärbten, steilstehenden Quarzit- und Dolomitschichten.

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Landschaft: Flachhügelig mit kleineren und größeren Seen. Viel Treibholz und angeschwemmter Müll auf den Stränden.

Überreste eines Rentieres, das sich in einem angeschwemmten Fischernetz verfing und dann verendet ist. Lågøya.

Flora und Fauna: Sehr karg, kaum Vegetation. Bei den Seen findet man gelegentlich Thorshühnchen und an der Küste Eiderenten. Die Schwalbenmöwe wird immer wieder hier gesehen und brütet vermutlich auf der Lågøya. Oft Walrosse in meist kleiner Anzahl.

Geschichte: Lågøya wurde kaum besucht. Anfang des 20. Jahrhunderts haben gelegentlich norwegische Trapper auf der Lågøya überwintert.

Hütte auf der Lågøya.

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Letzte Änderung: 11. Oktober 2011
Copyright: Rolf Stange