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Tages-Archiv: 25. Januar 2009 − News & Stories


Weni­ger Umwelt­gif­te in Rin­gel­rob­ben

Zwi­schen 1995 und 2004 haben die Gehal­te von PCBs und Insek­ten­schutz­mit­teln bei Rin­gel­rob­ben in Spitz­ber­gen um 50 bis 80 % abge­nom­men. Rin­gel­rob­ben sind die Haupt­nah­rung von Eis­bä­ren und ste­hen in Grön­land und Kana­da oft auch auf dem mensch­li­chen Spei­se­plan.

Umwelt­gif­te, vor allem PCBs, Insek­ten­schutz­mit­tel und bro­mier­te Flamm­schutz­mit­tel, haben sich in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit in der ark­ti­schen Nah­rungs­ket­te so stark ange­rei­chert, dass sie eine mas­si­ve Umwelt­be­dro­hung dar­stel­len. Vor allem bei Tie­ren, die hoch in der Nah­rungs­ket­te ste­hen (etwa Eis­mö­wen, Elfen­bein­mö­wen, Eis­bä­ren), kön­nen die Kon­zen­tra­tio­nen der lang­le­bi­gen Sub­stan­zen toxi­sche Kon­zen­tra­tio­nen errei­chen.

Der Rück­gang die­ser Umwelt­gif­te im Kör­per der Rin­gel­rob­be ist ein erfreu­li­ches Bei­spiel dafür, dass Maß­nah­men der Gesetz­ge­ber (vor allem in Euro­pa) grei­fen kön­nen, denn er wird auf Ver­bo­te der ent­spre­chen­den Stof­fe zurück­ge­führt. Die Her­aus­for­de­rung für die Zukunft besteht in ent­spre­chen­den Reak­tio­nen auf die Erfin­dung neu­er, ähn­lich pro­ble­ma­ti­scher Ersatz­stof­fe durch die che­mi­sche Indus­trie, sowie dar­in, der­ar­ti­ge Maß­nah­men mög­lichst welt­weit ein­zu­füh­ren. Die meis­ten west­li­chen Staa­ten haben sich dazu ver­pflich­tet, es feh­len aber noch wich­ti­ge Staa­ten wie die USA.

Eis­bär und Elfen­bein­mö­we beim Mit­tag­essen.
Uner­wünsch­te Zusatz­stof­fe sind wahr­schein­lich.

Eisbär und Elfenbeinmöwe beim Mittagessen

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