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Tages-Archiv: 23. Dezember 2011 − News & Stories


Ny Åle­sund: neue Geo­dä­sie­sta­ti­on

Bis­lang befin­det sich die geo­dä­ti­sche Sta­ti­on in Ny Åle­sund beim Flug­platz, gut 1 km vom Ort ent­fernt. Der Betrei­ber, die nor­we­gi­sche Kar­to­gra­phie­be­hör­de, wünscht einen Neu­bau am Bran­dals­pyn­ten, einer klei­nen Halb­in­sel nah bei Ny Åle­sund. Der Neu­bau ist lokal umstrit­ten, da die Umge­bung von Ny Åle­sund natur­nah erhal­ten wer­den soll.

Nach Bau­be­ginn ist mit 5 Jah­ren Bau­zeit und anschlie­ßend mit 3 Jah­ren Par­al­lel­be­trieb der alten und der neu­en Anla­ge zu rech­nen. Die Geo­dä­sie­sta­ti­on (alt wie neu) ermit­telt die Posi­ti­on durch Anpei­len von Fix­ster­nen hoch­prä­zi­se, was Ver­mes­sungs­zwe­cken dient.

Die alte Geo­dä­sie­sta­ti­on am Flug­platz bei Ny Åle­sund

Ny Ålesund Geodetic station

Quel­le: Nor­we­gi­sches Umwelt­mi­nis­te­ri­um

Neu­es Koh­le­berg­werk am Lunck­ef­jel­let

In einer Pres­se­mel­dung hat das nor­we­gi­sche Minis­te­ri­um für Wirt­schaft und Han­del bekannt­ge­ge­ben, dass die Berg­bau­ge­sell­schaft Store Nor­ske Spits­ber­gen Kull­kom­pa­ni (SNSK) wie bean­tragt die Geneh­mi­gung für die Eröff­nung eines neu­en Koh­le­berg­werks im Lunck­ef­jel­let, zwi­schen Reinda­len und Sveagru­va, erhal­ten wird. Sowohl das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um als auch das Umwelt­mi­nis­te­ri­um haben die erfor­der­li­chen Zustim­mun­gen geben. Sei­tens des Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums waren dafür vor allem wirt­schaft­li­che Grün­de ange­führt wor­den.

Das Wirt­schafts- und Han­dels­mi­nis­te­ri­um ist gleich­zei­tig größ­ter Anteils­eig­ner an der SNSK.

Die Eröff­nung eines neu­en Berg­werks in unmit­tel­ba­rer Nähe eines Natio­nal­parks (Nor­dens­kiöld Land) wird von Umwelt­or­ga­ni­sa­tio­nen kri­tisch gese­hen. Die nor­we­gi­sche Regie­rung will Sval­bard angeb­lich zur „am bes­ten ver­wal­te­ten Wild­nis“ der Welt machen und führt andern­orts groß­flä­chi­ge, weit­ge­hen­de Zugangs­be­schrän­kun­gen ein, damit kein Gum­mi­stie­fel Fels und Tun­dra betritt. Schau­fel­bag­ger und Spreng­la­dun­gen schei­nen in der Wahr­neh­mung der nor­we­gi­schen Regie­rung weni­ger umwelt­schäd­lich zu sein.

Die Geneh­mi­gung ist mit Umwelt­auf­la­gen ein­schließ­lich Ver­pflich­tung (mit finan­zi­el­len Garan­tien) zur voll­stän­di­gen Rück­füh­rung des Lunck­ef­jel­let in einen „natür­li­chen Zustand“ ver­bun­den. Die Gru­be am Lunck­ef­jel­let soll die sich lee­ren­den Gru­ben bei Sveagru­va erset­zen und von 2013 bis 2023 in Betrieb sein.

Das Reinda­len von oben. Auf der Süd­sei­te (rechts) soll das neue Berg­werk ent­ste­hen.

Reindalen

Quel­le: Nor­we­gi­sches Wirt­schafts- und Han­dels­mi­nis­te­ri­um

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