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Tages-Archiv: 16. November 2012 − News & Stories


Eis­bä­ren: Belas­tung durch Queck­sil­ber

Eis­bä­ren sind durch Schwer­me­tal­le und diver­se lang­le­bi­ge Umwelt­gif­te belas­tet. Die­se stam­men aus Indus­trie und Land­wirt­schaft, wer­den über Luft- und Mee­res­strö­mun­gen in die abge­le­gens­ten Gebie­te der Hoch­ark­tis trans­por­tiert, über die Nah­rungs­ket­te auf­ge­nom­men und belas­ten dort an der Spit­ze der Nah­rungs­ket­te, also bei Eis­bä­ren und Vögeln wie Eis­mö­wen, unter ande­rem Immun­sys­tem und Repro­duk­ti­on.

Eine neue Stu­die zeigt jetzt, dass die Belas­tung von Eis­bä­ren durch Queck­sil­ber in der Ark­tis unter­schied­lich ver­teilt ist: Unter­sucht wur­de Eis­bä­ren­le­ber in Alas­ka, Kana­da und Grön­land. Die Eis­bä­ren in Nord­west­ka­na­da waren am stärks­ten mit Queck­sil­ber belas­tet. Der Grund wird in der Arten­zu­sam­men­set­zung des Plank­tons ver­mu­tet, am unte­ren Ende der Nah­rungs­ket­te.

Aus Spitz­ber­gen lie­gen kei­ne Ver­gleichs­da­ten vor, da Eis­bä­ren dort nicht gejagt wer­den und somit kein Pro­ben­ma­te­ri­al von Eis­bä­ren­le­ber zur Ver­fü­gung steht.

Queck­sil­ber stammt bei­spiels­wei­se aus ver­al­te­ten Koh­le­kraft­wer­ken mit schlech­ten Fil­ter­an­la­gen.

Als ob das Eis­bä­ren­le­ben nicht schon schwie­rig genug wäre: Belas­tet mit Queck­sil­ber sind sie auch noch.

Eisbär, Edgeøya

Quel­le: Nor­we­gi­sches Polar­in­sti­tut

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