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Februar schlägt Wetterrekorde in Spitzbergen

Der Februar hat in Spitzbergen Temperaturrekorde geschlagen: Wochenlang haben die Temperaturen um den Gefrierpunkt gelegen, teilweise sogar darüber. Nur die ersten 10 Tage bewegten sich mit Temperaturen unterhalb von -10°C im normalen Bereich, danach verdrängten temperierte atlantische Luftmassen die kältere Polarluft.

Als Monatsdurchschnitt haben die Meteorologen den Wert von -1,2°C angegeben, also nicht weniger als 15 Grad über der langjährigen Durchschnittstemperatur für den Februar von -16,2°C.

Man kann vermuten, dass sich mit den warmen Luftmassen auch relativ warmes Wasser um Spitzbergen herum befindet. Dies liegt jedenfalls der Blick auf die Eiskarte nahe. Große Teile der Gewässer nördlich und östlich von Spitzbergen sind aktuell mehr oder weniger offen. Selbst innere Fjordarme wie Tempelfjord und Billefjord im inneren Isfjord scheinen dieses Jahr nicht zufrieren zu wollen.

Die aktuelle Vorhersage weist immerhin keine Plusgrade auf, und während es in Longyearbyen nicht weit unter Null Grad ist, sollen die Temperaturen an der Ostküste am Wochenende bei bis zu -30°C gelegen haben.

Auch in weiten Teilen des norwegischen Festlands verläuft der Winter bislang viel wärmer als normal.

Sogar der kleine Adventfjord ist wegen milder Wassermassen schon seit mehreren Jahren nicht mehr richtig zugefroren.

Adventfjord, Spitzbergen

Quelle: NRK

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Letzte Änderung: 03. März 2014 · Copyright: Rolf Stange
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