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Tages-Archiv: 22. Juli 2014 − News & Stories


Woodfjord

Schon der drit­te son­ni­ge Tag. Hoch­som­mer in der Ark­tis! Auf die Gefahr hin, dass ich mich wie­der­ho­le: Es gibt nichts Schö­ne­res. Vie­le Stun­den waren wir heu­te drau­ßen, so eini­ge Kilo­me­ter über die kar­ge Tun­dra im nörd­li­chen Woodfjord. Und ein paar hun­dert Meter in die Höhe. Ein „neu­er“ Berg, er funk­tio­nier­te her­vor­ra­gend und brach­te gran­di­os schö­ne Aus­bli­cke über Mus­ham­na und den Woodfjord.

Ich habe heu­te auch gelernt, war­um ich immer das GPS mit­lau­fen las­se, damit es einen Track auf­zeich­net: Damit ich mei­ne Son­nen­bril­le wie­der­fin­de, die ich eine gan­ze Wei­le davor neben einem Sten­gel­lo­sen Leim­kraut zum Foto­gra­fie­ren abge­legt habe. Sehr prak­tisch.

Zur Rit­ter­hüt­te am Gråhu­ken zu kom­men, ist immer wie­der ein Erleb­nis. Es hat so etwas von Nach-Hau­se-Kom­men. Etwas Ver­trau­tes. Nicht nur, weil ich dort schon oft gewe­sen bin. Am Schöns­ten hat Hil­mar Nøis es viel­leicht getrof­fen, als er die Hüt­te 1928 „Kapp Hvi­le“ nann­te: Kap der Ruhe, Kap der Stil­le, Kap des Aus­ru­hens, so in der Art. Ich fin­de kei­ne Über­set­zung, die es wirk­lich trifft. Ein Ort, an dem der Geist Ruhe fin­det und aus­ru­hen kann, weil man sich dort zuhau­se fühlt, auf eine Art.
Vor allem, wenn man vor­her eine Wei­le zu Fuß unter­wegs gewe­sen ist, über die graue Tun­dra am grau­en Huken.

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Nun fah­ren wir unter immer noch strah­len­der Son­ne durch stil­les Was­ser nörd­lich vom Wij­defjord Rich­tung Ver­le­gen­hu­ken und Treib­eis. Ich bin sehr gespannt, wo wir das Treib­eis fin­den und was sich dort so tut. Fürs ers­te wäre ich aber, ehr­lich gesagt, sehr dank­bar, wenn bis mor­gen früh kei­ne Wale auf­tau­chen oder so …

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