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Woodfjord

Schon der dritte sonnige Tag. Hochsommer in der Arktis! Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Es gibt nichts Schöneres. Viele Stunden waren wir heute draußen, so einige Kilometer über die karge Tundra im nördlichen Woodfjord. Und ein paar hundert Meter in die Höhe. Ein „neuer“ Berg, er funktionierte hervorragend und brachte grandios schöne Ausblicke über Mushamna und den Woodfjord.

Ich habe heute auch gelernt, warum ich immer das GPS mitlaufen lasse, damit es einen Track aufzeichnet: Damit ich meine Sonnenbrille wiederfinde, die ich eine ganze Weile davor neben einem Stengellosen Leimkraut zum Fotografieren abgelegt habe. Sehr praktisch.

Zur Ritterhütte am Gråhuken zu kommen, ist immer wieder ein Erlebnis. Es hat so etwas von Nach-Hause-Kommen. Etwas Vertrautes. Nicht nur, weil ich dort schon oft gewesen bin. Am Schönsten hat Hilmar Nøis es vielleicht getroffen, als er die Hütte 1928 „Kapp Hvile“ nannte: Kap der Ruhe, Kap der Stille, Kap des Ausruhens, so in der Art. Ich finde keine Übersetzung, die es wirklich trifft. Ein Ort, an dem der Geist Ruhe findet und ausruhen kann, weil man sich dort zuhause fühlt, auf eine Art.
Vor allem, wenn man vorher eine Weile zu Fuß unterwegs gewesen ist, über die graue Tundra am grauen Huken.

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Nun fahren wir unter immer noch strahlender Sonne durch stilles Wasser nördlich vom Wijdefjord Richtung Verlegenhuken und Treibeis. Ich bin sehr gespannt, wo wir das Treibeis finden und was sich dort so tut. Fürs erste wäre ich aber, ehrlich gesagt, sehr dankbar, wenn bis morgen früh keine Wale auftauchen oder so …

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Letzte Änderung: 25. Juli 2014 · Copyright: Rolf Stange
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