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Tages-Archiv: 13. April 2015 − News & Stories


Der Ark­tis-Blog geht wei­ter

Der Ark­tis-Blog geht wei­ter! Seit Mit­te März bin ich wie­der in Spitz­ber­gen und immer wie­der auf Tour. Kame­ra, offe­nes Auge und Neu­gier auf die ark­ti­sche Land­schaft sind immer dabei, und dar­aus ent­ste­hen klei­ne Erzäh­lun­gen und Foto­ga­le­rien, die ab jetzt im Ark­tis-Blog zu lesen und zu sehen sind. Bis in den Herbst wird die­ser Blog regel­mä­ßig aktua­li­siert wer­den. Den Anfang macht eine Tour in den Tem­pel­fjord, gefolgt von dem gro­ßen Ereig­nis des Jah­res in Spitz­ber­gen, der Son­nen­fins­ter­nis. Viel Spaß beim Lesen!

Hier geht es zur Über­sicht Ark­tis-Blog.

Der Ark­tis-Blog geht wei­ter: Begeg­nun­gen mit Tie­ren, Licht & Land­schaf­ten in der Ark­tis.

Motorschlitten Sonnenuntergang

Zahl­rei­che Motor­schlit­ten­un­fäl­le in der lau­fen­den Sai­son

Ret­tungs­dienst und Kran­ken­haus in Lon­gye­ar­by­en haben in der lau­fen­den Sai­son eine rekord­ver­däch­ti­ge Anzahl an Unfäl­len mit Motor­schlit­ten zu ver­zeich­nen. Allein bis Ende März gab es 38 Pati­en­ten, die nach Bruch­lan­dun­gen mit Scoo­tern in medi­zi­ni­sche Behand­lung muss­ten. 2014 waren es im Ver­gleichs­zeit­raum 21, so dass die Zahl sich von einem Jahr auf das nächs­te fast ver­dop­pelt hat. Unter den Ver­let­zun­gen sind vie­le Kno­chen­brü­che.

Die Daten­grund­la­ge reicht nicht aus, um Grün­de zu nen­nen, aber mög­li­cher­wei­se hat das insta­bi­le Wet­ter durch schlech­te Sicht und ver­eis­te Ober­flä­chen im Gelän­de zum Anstieg bei­getra­gen.

Unbe­kannt ist auch der jewei­li­ge Anteil von Ein­woh­nern und Zuge­reis­ten. Meh­re­re schwe­re Unglü­cke gehen auf Ein­hei­mi­sche zurück, so der töd­li­che Lawi­nen­un­fall im Janu­ar oder die lan­ge Such­ak­ti­on an der Ost­küs­te im März. Ende März stürz­te ein ein­hei­mi­scher Motor­schlit­ten­fah­rer in ein über 6 m tie­fes, vom Wind geschaf­fe­nes Loch im Schnee und ver­letz­te sich dabei schwer, er liegt mit Kopf­ver­let­zun­gen in Trom­sø im Kran­ken­haus und wird in künst­li­chem Koma gehal­ten, ist aber außer Lebens­ge­fahr.

Bei den orga­ni­sier­ten Tou­ren haben die Teil­neh­mer­zah­len nicht mehr das Niveau der Rekord­jah­re 2007 und 2008 erreicht, dafür sind bei der indi­vi­du­el­len Aus­lei­he die Zah­len gestie­gen. Ins­be­son­de­re die weni­ger erfah­re­nen Motor­schlit­ten­fah­rer, die ohne Orts­kennt­nis auf eige­ne Faust im Gelän­de unter­wegs sind, dür­fen nicht ver­ges­sen, dass sie mit einem Fahr­zeug unter­wegs sind, das beschleu­nigt wie ein Motor­rad und hohe Geschwin­dig­kei­ten errei­chen kann, aber in Gelän­de, das alle Fal­len der win­ter­li­chen Ark­tis bereit­hält. Uneben­hei­ten bis hin zu abrup­ten Ver­tie­fun­gen sind vor allem bei Schnee­trei­ben und schlech­ter Sicht nur schwer recht­zei­tig zu erken­nen, was fata­le Fol­gen haben kann.

Genuss­tour mit Motor­schlit­ten in den Son­nen­un­ter­gang. Nur ist das Wet­ter lei­der nicht immer so schön.

Motorschlitten Sonnenuntergang

Quel­le: Sval­bard­pos­ten (14, 2015)

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