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Tages-Archiv: 20. Dezember 2015 − News & Stories


Lawi­ne in Lon­gye­ar­by­en: Kind tot

Tra­gi­sche Neu­ig­kei­ten von der kata­stro­pha­len Lawi­ne ges­tern in Lon­gye­ar­by­en: Eines der Kin­der, die ges­tern zur Uni­ver­si­täts­kli­nik in Trom­sø gebracht wur­den, ist tot. Die ande­ren bei­den Kin­der sind weni­ger schwer ver­letzt.

Somit hat die Lawi­ne nun zwei Men­schen­le­ben gekos­tet: das des 42-jäh­ri­gen Atle Hus­by und das heu­te ver­stor­be­ne Kind. Der Name von Atle Hus­by wur­de heu­te ver­öf­fent­licht, nach­dem sei­ne Ange­hö­ri­gen ihre Zustim­mung gege­ben hat­ten.

Die Eva­ku­ie­rung vie­ler Gebäu­de am öst­li­chen Orts­rand von Lon­gye­ar­by­en, unter­halb des Han­ges des Suk­ker­top­pen, sowie in Nyby­en wird auf unbe­stimm­te Zeit auf­recht erhal­ten. Der­zeit kön­nen daher etwa 180 Per­so­nen nicht in ihre Woh­nun­gen zurück­keh­ren. Ein extra-Flug wur­de heu­te Abend ein­ge­rich­tet, damit die Betrof­fe­nen Spitz­ber­gen ver­las­sen und zu ihren Fami­li­en in Nor­we­gen und anders­wo gelan­gen kön­nen. Für Betrof­fe­ne wur­de eine grö­ße­re Anzahl von Sit­zen kos­ten­los zur Ver­fü­gung gestellt.

Das Lawi­nen­ge­biet in Lon­gye­ar­by­en. Eines der getrof­fe­nen Häu­ser wur­de 80 Meter weit bewegt. Foto © Sval­bard­pos­ten.

Longyearbyen Lawine

Quel­le: Sys­sel­man­nen

Lawi­ne in Lon­gye­ar­by­en: Eva­ku­ie­rung aus­ge­wei­tet

Die Eva­ku­ie­rungs­zo­ne in Lon­gye­ar­by­en ist sicher­heits­hal­ber aus­ge­wei­tet wor­den. Waren ges­tern zunächst nur die Häu­ser betrof­fen, die dem Hang des Suk­ker­top­pen am nächs­ten gestan­den haben, so ist jetzt der gesam­te Orts­teil Lia zwi­schen Hil­mar Reks­tens Vei (die Stra­ße hin­ter (=öst­lich) des Sval­bard­bu­tik­ken) und Suk­ker­top­pen vor­sor­ge­hal­ber eva­ku­iert wor­den. Mitt­ler­wei­le sind somit etwa 180 Per­so­nen eva­ku­iert. Die Wohn­ge­bie­te sind gesperrt, so dass die Betrof­fe­nen vor­erst kei­ne Mög­lich­keit haben, per­sön­li­che Gegen­stän­de aus ihren Woh­nun­gen zu holen. Für die Eva­ku­ier­ten wer­den lokal Ver­sor­gungs- und Unter­brin­gungs­mög­lich­kei­ten geschaf­fen. Vie­le, die schon in den Weih­nachts­fe­ri­en sind, haben ihre der­zeit leer ste­hen­den Woh­nun­gen zur Ver­fü­gung gestellt, ande­re haben Betrof­fe­ne bei sich in ihren Woh­nun­gen auf­ge­nom­men. Die Hilfs­be­reit­schaft ist groß.

Die Schnee­la­wi­ne, die ges­tern 10 der soge­nann­ten Spiss­hu­se­ne (Spitz­häu­ser) am öst­li­chen Orts­rand von Lon­gye­ar­by­en am Berg Suk­ker­top­pen zer­stört hat­te, hat ein Men­schen­le­ben gefor­dert und meh­re­re Men­schen ver­letzt. Meh­re­re Ver­letz­te, dar­un­ter 2 Kin­der, sind nach Trom­sø aus­ge­flo­gen wor­den.

Es wer­den kei­ne wei­te­ren Per­so­nen ver­misst, aber sicher­heits­hal­ber wird das Lawi­nen­ge­biet heu­te wei­ter abge­sucht.

Der betrof­fe­ne Orts­teil im Über­blick: der blaue Kreis mar­kiert das Abriss­ge­biet der Lawi­ne, der rote Kreis die unmit­tel­bar betrof­fe­nen Häu­ser. Das Gebiet im oran­gen Kreis ist nun eva­ku­iert.

Longyearbyen-Avalanche

Quel­le: Sys­sel­man­nen

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