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Extremwetter in Spitzbergen: Lawinen im Nordenskiöld Land

Zu Beginn der letzten Woche hatte Extremwetter mit starken Niederschlägen zu mehreren erdrutschartigen Lawinen in der unmittelbaren Nähe von Longyearbyen geführt. Schäden durch die Rutschungen blieben auf überschaubaren Materialschaden an einem Hundehof (der erste im Adventdalen) beschränkt. Vorsorgehalber waren über 200 Menschen für mehrere Tage aus ihren Wohnungen evakuiert worden.

Nun haben Satellitenbilder gezeigt, dass allein im Nordenskiöld Land zwischen Longyearbyen und Barentsburg über 50 Erdrutsche ausgelöst wurden. Das zeigt, wie instabil das Gelände bei entsprechenden Wetterlagen ist.

Künftig rechnen Wissenschaftler mit einer Zunahme von Extremwetterlagen mit sehr starken Niederschlägen, die bislang für die Arktis (Stichwort „Polarwüste“ untypisch sind. Dadurch ist auch mit verstärkter Hangdynamik zu rechnen, also mehr Erdrutschen, Steinschlägen, Schnee- und Schlammlawinen.

Das sollten nicht nur Tourengeher im Kopf haben, sondern das wird auch bei der künftigen Planung und Sicherung der Ortschaften zu berücksichtigen sein. Kurz vor Weihnachten 2015 waren zwei Menschen in ihren Wohnungen von einer Schneelawine getötet worden, die mehrere Häuser zerstört hatte.

Aktuelles Satellitenbild vom Nordenskiöld Land in Spitzbergen. Die Sterne zeigen Lawinen, die durch das Extremwetter der letzten Woche ausgelöst worden sind. Satellitenbild: Copernicus/ESA.

Extremwetter: Lawinen und Rutschungen in Spitzbergen

Quelle: bygg.no, UiO

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Letzte Änderung: 18. November 2016 · Copyright: Rolf Stange
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