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Tages-Archiv: 24. September 2017 − News & Stories


Ita­lie­ner gesucht und gefun­den

Nach der Segel­boot­su­che von letz­ter Woche hat nun schon wie­der eine grö­ße­re SAR (search and res­cue) Akti­on Sys­sel­man­nen und Rotes Kreuz beschäf­tigt. Am Sams­tag Nach­mit­tag um 16.20 Uhr erhielt das Kran­ken­haus in Lon­gye­ar­by­en einen Anruf von einem Ita­lie­ner, der sich an einem stei­len Berg­hang befand und nicht in der Lage war, sich von die­ser pre­kä­ren Stel­le weg­zu­be­we­gen. Der Mann gab an, von den Flug­ha­fen sehen zu kön­nen. Genaue­re Anga­ben zu sei­ner Posi­ti­on mach­te er nicht, wobei neben man­geln­der Orts­kennt­nis auch Sprach­schwie­rig­kei­ten eine Rol­le gespielt haben kön­nen. Er been­de­te das Gespräch, ohne eine Tele­fon­num­mer zu hin­ter­las­sen, so dass es spä­ter nicht mög­lich war, ihn wie­der zu kon­tak­tie­ren.

Daher muss­ten wie­der ein­mal Ret­tungs­kräf­te bei star­kem Wind und Dun­kel­heit aus­rü­cken. Das Rote Kreuz such­te mit etwa 30 Per­so­nen den ober­halb des Flug­ha­fens gele­ge­nen Pla­tå­berg auf gro­ßer Flä­che ab. Schließ­lich wur­de am Fuglef­jel­la, west­lich vom Bjørn­da­len, im Steil­hang über dem Meer ein Licht­si­gnal gese­hen. Wegen des star­ken Win­des war eine Ber­gung des Gesuch­ten mit Hub­schrau­ber nicht mög­lich, so dass Ret­tungs­kräf­te des Roten Kreu­zes zu Fuß zum Ber­gungs­ort gelan­gen und die Ret­tung durch­füh­ren muss­ten. Die Ret­tung erfolg­te kurz nach 5 Uhr früh; der Mann hat­te bis dahin schon gut 13 Stun­den in sei­ner Posi­ti­on aus­ge­harrt. Alle Betei­lig­ten gelang­ten bald dar­auf unver­sehrt wie­der in Lon­gye­ar­by­en.

Der Vor­fall zeigt, wie wich­tig grund­le­gen­de Orts­kennt­nis und Ori­en­tie­rungs­mög­lich­kei­ten sind sowie im Not­fall ein ordent­li­cher Not­ruf u.a. mit rich­ti­gem Ansprech­part­ner (Not­ruf­num­mer Sys­sel­man­nen, nicht Kran­ken­haus) einer genau­en Posi­ti­ons­an­ga­be, Name und Rück­ruf­num­mer. Der Mann befand sich ohne Orts­kennt­nis und Ori­en­tie­rung bei Dun­kel­heit und star­kem Wind in sehr stei­lem Gelän­de. Der Fall kann in meh­re­rer Hin­sicht als Nega­tiv­bei­spiel die­nen.

Der Steil­hang des Fuglef­jel­la zwi­schen Bjørn­da­len und Lit­le Grum­ant­da­len an einem schö­nen Som­mer­tag, wo in der Nacht zum Sonn­tag ein ita­lie­ni­scher Tou­rist bei Wind und Dun­kel­heit geret­tet wur­de.

Italiener Rettung Fuglefjella

Quel­le: Sval­bard­pos­ten

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