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Russisches Hubschrauberwrack gehoben

Das Wrack des am Donnerstag vor einer Woche abgestürzten russischen Hubschraubers wurde in der Nacht zum Samstag gehoben. Das Spezialschiff Maersk Forza war zu diesem Zweck nach Spitzbergen gebracht worden und hat die Arbeiten im Isfjord erfolgreich ausgeführt. Der MI-8-Hubschrauber hatte 8 Personen an Bord gehabt, darunter 5 Besatzungsmitglieder und 3 Wissenschaftler. Ein Toter, der in 130 Metern Entfernung vom Hubschrauberwrack gefunden worden war, wurde bereits geborgen. Von den weiteren Vermissten fehlt weiterhin jede Spur, die Suche nach ihnen geht weiter.

Der Stimmrekorder aus dem Cockpit sowie GPS-Geräte mit gespeicherten Flugrouten wurden gesichert. Sie werden zur Auswertung nach Moskau gebracht.

Unterdessen stellen sich Fragen nach den Absturzursachen und den sonstigen Umständen des Fluges. Die Untersuchung des Wracks und der Flugdaten wird wahrscheinlich Hintergründe zu den Absturzursachen ergeben. Wahrscheinlich flog der Hubschrauber allerdings ohne Genehmigung: die norwegische Fluggenehmigung deckt nur Flüge im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Grubenbetrieb der Bergbaugesellschaft, darunter Transport von Angestellten von Longyearbyen nach Barentsburg. Kommerzieller Flugbetrieb sowie Transport von Touristen und Wissenschaftlern ist ausdrücklich nicht zugelassen. Beim Absturz befanden sich 3 Wissenschaftler des Instituts für Arktis- und Antarktisforschung in St. Petersburg an Bord.

Das Wrack des russischen Hubschraubers, der am 26.10. vor Barentsburg abstürzte, an Deck der Maersk Forza (Foto © SHT).

Hubschrauberwrack.

Quelle: Svalbardposten

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Letzte Änderung: 04. November 2017 · Copyright: Rolf Stange
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