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Tages-Archiv: 7. September 2019 − News & Stories


Däne­mark­stra­ße – 06./07. Sep­tem­ber 2019

Wir sind genau rich­tig los­ge­kom­men. Nach ein paar anfäng­li­chen Stun­den mit Wind und See­gang war es bis­lang ziem­lich ruhig oder sogar wind­still auf unse­rem Rück­weg vom Scores­by­sund nach Island. Heu­te hat es ange­fan­gen, wie­der etwas auf­zu­fri­schen, aber wir machen immer noch 5-6 Kno­ten Geschwin­dig­keit. Das ist nicht gera­de rekord­ver­däch­tig, aber wir kom­men Mei­le für Mei­le vor­an, haben die Brei­te von Kol­bein­sey schon pas­siert und soll­ten Island heu­te Abend errei­chen.

Bis dahin herrscht mari­ti­mer All­tag an Bord: Abwech­seln am Steu­er­ru­der, Mahl­zei­ten, dazwi­schen ist Zeit zum Lesen, Schla­fen, …

Foto – Däne­mark­stra­ße – 06./07. Sep­tem­ber 2019

Dänemarkstraße - 06./07. September 2019

Land in Sicht! Die Däne­mark­stra­ße hat­te heu­te schon ein paar Schlag­lö­cher, aber dafür gab es einen wun­der­ba­ren Son­nen­un­ter­gang auf See. Heu­te Nacht wer­den wir Dal­vik anlau­fen, einen klei­nen Hafen im Eyafjor­dur, nörd­lich von Aku­rey­ri.

Pas­sa­gier­schiff Mal­mö steckt im Eis

Mal­mö im Eis: Wäh­rend in der Ark­tis die­sen Som­mer 35 % weni­ger Treib­eis vor­han­den sind als im lang­jäh­ri­gen Mit­tel, das man wohl sowie­so bald als his­to­ri­schen Zustand betrach­ten und neu defi­nie­ren muss, waren und sind die Eis­ver­hält­nis­se um Spitz­ber­gen „nor­mal“. Was bedeu­tet, dass es mehr Eis gibt, als man aus jün­ge­ren Jah­ren gewöhnt war. Der nörd­li­che und öst­li­che Teil des Nord­aus­t­lan­des ist im Som­mer gar nicht eis­frei gewor­den, und auch im Osten Spitz­ber­gens gab es durch­ge­hend Treib­eis.

Ein dich­tes Treib­eisfeld hat nun das klei­ne Pas­sa­gier­schiff „Mal­mö“ in Schwie­rig­kei­ten gebracht. In der süd­li­chen Hin­lo­pen­stra­ße kam das Schiff mit 23 Per­so­nen an Bord, dar­un­ter 16 Pas­sa­gie­re, in ein Eis­feld und blieb dar­in ste­cken. Pro­ble­ma­tisch und poten­zi­ell gefähr­lich wur­de die Lage, als die Strö­mung das Eis mit dem Schiff in die Nähe untie­fer Gewäs­ser bei den Rønn­be­ckøya­ne führ­te. Die Mann­schaft infor­mier­te die nor­we­gi­schen Behör­den. Der Sys­sel­man­nen brach­te die 16 Pas­sa­gie­re vor­sichts­hal­ber mit dem Hub­schrau­ber nach Lon­gye­ar­by­en in Sicher­heit. Da bis­lang kei­ne unmit­tel­ba­re Gefahr besteht, blieb die Mann­schaft an Bord, um die Mal­mö nach Mög­lich­keit so bald wie mög­lich aus dem Eis zu brin­gen. Es wird damit gerech­net, dass dies bald mög­lich sein wird, sobald die Gezei­ten­strö­mung die Rich­tung ändert. Das erfolgt mehr­fach täg­lich und dann bil­den sich nor­ma­ler­wei­se Öff­nun­gen im Treib­eis.

Treib­eis im ark­ti­schen Som­mer 2019 – Foto zu Mal­mö im Eis

Treibeis in der Arktis

Sicher­heits­hal­ber ist ein Schiff der nor­we­gi­schen Küs­ten­wa­che in der Nähe, um im Not­fall ein­grei­fen zu kön­nen.

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News-Auflistung generiert am 19. Mai 2022 um 21:24:56 Uhr (GMT+1)
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