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Jahres-Archiv: 2019 − Reiseblog


Mit Blau­licht zum Nord­licht

Die Tage flie­gen nur so dahin, oder bes­ser, die­se lan­ge Nacht fliegt nur so dahin. Es dau­ert noch eine gan­ze Wei­le, bis man in Spitz­ber­gen wie­der von „Tag“ reden kann. Wobei das Licht deut­lich zurück­kommt. Die Däm­me­rung ist um die Mit­tags­zeit im Süden deut­lich erkenn­bar, die Son­ne ist nicht mehr weit weg.

Dämmerung, Longyearbyen

Ers­te Däm­me­rung mit­tags in Lon­gye­ar­by­en, gegen Ende Janu­ar.

Trotz­dem ist die Polar­nacht natür­lich eine gute Zeit, um sich drin­nen sinn­voll zu beschäf­ti­gen. Da herrscht ja auch kein Man­gel an sinn­vol­len Mög­lich­kei­ten. Neben der täg­li­chen Arbeit läuft das bereits erwähn­te Sval­bard­se­mi­nar wei­ter, und für das „Kul­tur­denk­mal-Ora­kel“ Per Kyr­re Rey­mert gilt genau das­sel­be wie für Maar­ten Loo­nen (sie­he letz­ter Blog-Ein­trag): Da gibt es eine geball­te Ladung Wis­sen, rhe­to­risch hevor­ra­gend her­über­ge­bracht. Eine unter­halt­sa­me Stun­de, wo man nur ver­su­chen kann, so viel wie mög­lich im Kopf zu behal­ten. The­ma war die fran­zö­si­sche Recher­che-Expe­di­ti­on (1838, 1839). Ja, das war die mit Leo­nie D’Aunet, der ers­ten Frau, die Spitz­ber­gen besucht hat. Soweit bekannt, jeden­falls.

Svalbardseminar, UNIS: Per Kyrre Reymert

Per Kyr­re Rey­mert spricht im Sval­bard­se­mi­nar bei UNIS über die Recher­che-Expe­di­ti­on (1838 und 1839 in Spitz­ber­gen).

Gut zu wis­sen auch, was die Leu­te vom Syss­sel­mann (Regie­rungs­ver­tre­tung: Poli­zei und ande­re hoheit­li­che Auf­ga­ben) alles so trei­ben. Droh­nen stei­gen las­sen zum Bei­spiel. Natür­lich tun sie damit nur sinn­vol­le Din­ge. Ein Schelm, wer ande­res denkt! Poli­zei­li­che Auf­klä­rungs­ar­beit, Ret­tungs­dienst, Doku­men­ta­ti­on von Ero­si­on und Schä­den an Kul­tur­denk­mä­lern … die Lis­te ist lang.

Svalbardseminar, UNIS: die Drohnenabteilung des Sysselmannen

Das „Droh­nen-Schwa­dron des Sys­sel­man­nen“ stellt im Sval­bard­se­mi­nar bei UNIS sei­ne Arbeit vor.

Es ist und bleibt wun­der­schön drau­ßen, der nun wie­der abneh­men­de Mond ver­brei­tet ein unglaub­li­ches Licht. Nun ersetzt das „blaue Licht“ tags­über für ein paar Stun­den die Dun­kel­heit.

Blaues Licht: Helvetiafjellet, Adventdalen

Das blaue Licht kommt zur Mit­tags­zeit nach Spitz­ber­gen zurück.

Ein klei­ner Aus­flug ins Advent­da­len, weit genug weg von der „gro­ßen Stadt“, um deren Licht nicht mehr wahr­zu­neh­men. Die Stil­le und das blaue Licht sind erschla­gend schön. Der Blick ins Advent­da­len macht Lust auf mehr. Dort geht der Weg ins Sas­senda­len, zum Tem­pel­fjord, zur Ost­küs­te, und und und … bald wer­den die Tage län­ger und die Tou­ren dann auch!

Blaues Licht: Blick ins Adventdalen

Blick ins Ade­nt­da­len zur Stun­de des blau­en Lichts.

Bald weicht das blaue Licht der Dun­kel­heit, noch sind die „Tage“ kurz. Aber was die­se Nacht nicht alles zu bie­ten hat! In den letz­ten Tagen war die Nord­licht­ak­ti­vi­tät ja recht über­schau­bar. Nicht, dass es gar nichts gege­ben hät­te, aber irgend­wann muss man ja auch ein­fach mal schla­fen. Man muss eben auch Glück haben und zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Ort sein!

Nordlicht, Adventdalen

Nord­licht über dem Advent­da­len (I).
Rechts unten sieht man die Lich­ter der Gru­be 7 und eini­ger Hüt­ten.

Das waren wir heu­te, kei­ne Fra­ge. Qua­si auf dem Weg zum Ein­kau­fen. Nie ohne Kame­ra aus dem Haus gehen 🙂

Nordlicht, Adventdalen

Nord­licht über dem Advent­da­len (II).

Mond­fins­ter­nis in Spitz­ber­gen

Nach der Son­nen­fins­ter­nis vom 20. März 2015 gab es heu­te früh wie­der ein astro­no­mi­sches Ereig­nis, für das sich auch in Spitz­ber­gen das frü­he Auf­ste­hen lohn­te: ab 6 Uhr früh konn­te man am Mon­tag­mor­gen eine tota­le Mond­fins­ter­nis beob­ach­ten.

Mondfinsternis über Longyearbyen

Beginn der Mond­fins­ter­nis: der „Blut­mond“ über Lon­gye­ar­by­en.

Nach einer ers­ten kur­zen Beob­ach­tung der ein­set­zen­den Mond­fins­ter­nis über Lon­gye­ar­by­en ging es wei­ter hin­aus ins Advent­da­len, wei­ter weg von künst­li­chen Licht­quel­len und hin zu einer natür­li­chen Ein­rah­mung des schö­nen Ereig­nis­ses.

Mondfinsternis im Adventdalen

Mond­fins­ter­nis im Advent­da­len: der „Blut­mond“ über Spitz­ber­gen (I).

Freund­li­cher­wei­se hielt die „MoFi“ deut­lich län­ger an als die „SoFi“ von 2015, deren tota­le Pha­se mit nur gut 2 Minu­ten die Astro-Foto­gra­fen trotz kräf­ti­ger Minus­gra­de doch kräf­tig ins Schwit­zen brin­gen konn­te.

Mondfinsternis im Adventdalen

Mond­fins­ter­nis im Advent­da­len: der „Blut­mond“ über Spitz­ber­gen (II).

Bei der fast ein­stün­di­gen Dau­er der tota­len Pha­se der heu­ti­gen Mond­fins­ter­nis konn­te man es doch deut­lich ent­spann­ter ange­hen und zwi­schen­durch auch ein­fach die ein­ma­li­ge Stim­mung genie­ßen und mal zum hei­ßen Kakao grei­fen. Der Ster­nen­him­mel leuch­te­te durch das kräf­tig redu­zier­te Licht des ver­fins­ter­ten Voll­mon­des natür­lich beson­ders ein­drück­lich!

Sternenhimmel während der Mondfinsternis im Adventdalen

Ster­nen­him­mel über dem Advent­da­len wäh­rend der Mond­fins­ter­nis.

Abschlie­ßend noch mein ceter­um cen­seo: ich erlau­be mir dar­auf hin­zwei­sen, dass ich ein neu­es Foto­buch gemacht habe, mit foto­gra­fi­schen Bli­cken auf die Ark­tis aus einer ganz neu­en, unge­wohn­ten Per­spek­ti­ve. Nor­we­gens ark­ti­scher Nor­den (2) – Aeri­al Arc­tic zeigt Jan May­en und Spitz­ber­gen aus der Luft.

Norwegens arktischer Norden (2) - Aerial Arctic

Rolfs neu­es Foto­buch Nor­we­gens ark­ti­scher Nor­den (2) – Aeri­al Arc­tic zeigt Jan May­en und Spitz­ber­gen aus einer ganz neu­en, wun­der­schö­nen Per­spek­ti­ve.

Win­kel­sta­ti­on, Nach­bar Ren­tier und Wis­sen­schafts­schlamm

Viel ist zu tun, was nicht wei­ter der Rede wert ist, die Tage hier aber ganz gut füllt. All­tag. Pro­jek­te. Arbeit.

Und über­haupt, das Leben. Freun­de. Drau­ßen sein.

Drau­ßen sein ist natür­lich ein Haupt­grund dafür, hier zu sein. Es geht auf Voll­mond zu und der Him­mel ist meis­tens klar. Die Stim­mung ist magisch. Die Nor­we­ger haben ein schö­nes Wort dafür: trol­sk. „Trol­lisch“ ist noch mal etwas ande­res als „magisch“. Bei „trol­sk“ den­ken wir weni­ger an Har­ry Pot­ter, son­dern an einen feen­haf­ten Zau­ber, viel­leicht mit einem etwas unheim­li­chen Unter­ton. So wie die Ark­tis: zau­ber­haft schön, aber manch­mal auch mit einem Hauch von Gefahr, die im Hin­ter­grund lau­ert. Trol­sk.

Die meis­ten Tou­ren gehen zu die­ser Zeit nicht weit weg von Lon­gye­ar­by­en. Muss auch nicht. Die gan­ze Schön­heit der Polar­nacht fin­det man auch hier in der nähe­ren Umge­bung, wobei es sich natür­lich lohnt, mal einen Abste­cher irgend­wo hin zu machen, wo das künst­li­che Licht sich nicht mehr bemerk­bar macht.

Adventdalen in der Polarnacht

Das Advent­da­len in der Polar­nacht.

Natür­lich gibt es in und um Lon­gye­ar­by­en eine gan­ze Men­ge künst­li­ches Licht. Wenn sich ein Nord­licht zeigt, muss man schon an güns­ti­ge Plät­ze, damit das Licht nicht stört. Aber natür­lich hat das künst­li­che Licht man­cher­orts auch sei­nen eige­nen Reiz. Wie bei der Win­kel­sta­ti­on im Enda­len, die frü­her als Umlenk­sta­ti­on der Koh­le­seil­bahn dien­te. Heu­te wird sie wäh­rend der Polar­nacht beleuch­tet und ist dann ein schö­ner Blick­fang in der dunk­len Land­schaft.

Vinkelstation Endalen

Die soge­nann­te Win­kel­sta­ti­on im Enda­len war frü­her Teil der Koh­le­seil­bahn. Heu­te wird sie in der dunk­len Zeit schön ange­leuch­tet.

Zu den prak­ti­schen Aspek­ten wäh­rend der dunk­len Zeit gehört, dass reflek­tie­ren­de Schutz­wes­ten oder Reflek­to­ren an der Klei­dung unbe­dingt empp­feh­lens­wert sind. Sonst ist das Risi­ko, als dunk­ler, unbe­leuch­te­ter Fuß­gän­ger irgend­wann mal Opfer eines Ver­kehrs­un­falls zu wer­den, doch recht hoch.

Das wis­sen nur die Ren­tie­re lei­der nicht. Die ste­hen schon mal unmit­tel­bar neben der Stra­ße. Sie schau­en auch nicht nach links und rechts, bevor sie die­se über­que­ren.

Wenn man mor­gens aus dem Haus geht und vor dem Ein­gang steht ein Ren­tier im Dun­keln, kann man sich auch schon mal wun­dern. Sobald fest­steht, dass das gro­ße, pelz­ge­klei­de­te Tier ein pflan­zen­fres­sen­der Paar­hu­fer ist, stellt sich dann wie­der Erleich­te­rung ein.

Rentier, Longyearbyen

Ren­tier in Lon­gye­ar­by­en.

Lon­gye­ar­by­en hat in Sachen Kul­tur, Bil­dung und Wis­sen­schaft ja eine Men­ge zu bie­ten. Im Janu­ar fin­det bei­spiels­wei­se das Sval­bard­se­mi­nar statt, bei dem Exper­ten ver­schie­de­ner Wis­sens­ge­bie­te zu infor­ma­ti­ven Vor­trä­gen ein­la­den. Da die­se über­wie­gend auf nor­we­gisch gehal­ten wer­den, sind sie eher kei­ne Attrak­ti­on für Tou­ris­ten, was sie aber nicht weni­ger span­nend macht.

Die­se Woche gab es im Sval­bard­se­mi­nar einen „Sci­ence Slam“, was in der Über­schrift mit „Wis­seh­schafts­schlamm“ natür­lich recht frei über­setzt wur­de. Meh­re­re Wis­sen­schaft­ler hat­ten die Auf­ga­be, ihr Wis­sen in Kurz­vor­trä­gen zu prä­sen­tie­ren, die eben­so unter­halt­sam wie infor­ma­tiv sein muss­ten. Erlaubt war qua­si alles, was nicht ver­bo­ten war, solan­ge nie­mand zu Scha­den kam. Das hat ganz gut funk­tio­niert.

SIOS Svalbard, Svalbardseminar bei UNIS

SIOS Sval­bard prä­sen­tiert sich im Sval­bard­se­mi­nar bei UNIS.

Hier prä­sen­tie­ren Mit­ar­bei­ter von SIOS Sval­bard („Sval­bard inte­gra­ted arc­tic earth obser­ving sys­tem“) ihre Orga­ni­sa­ti­on, deren Zweck mit nur weni­gen Wor­ten schwer zu beschrei­ben ist. SIOS ist so etwas wie eine meta-wis­sen­schaft­li­che Orga­ni­sa­ti­on und sorgt dafür, dass Daten effi­zi­ent erho­ben und aus­ge­tauscht wer­den, auch über Pro­jekt- und Län­der­gren­zen hin­weg.

Dann gibt es natür­lich noch Maar­ten Loo­nen, den nie­der­län­di­schen Spe­zia­list für ark­ti­sche Zug­vö­gel und Stoff­kreis­läu­fe der Tun­dra, den wir im Som­mer öfters in Ny-Åle­sund antref­fen. Maar­ten schafft es auf sei­ne unnach­ahm­li­che Art, in weni­gen Minu­ten viel Wis­sen über Gän­se zu ver­mit­teln, die dem Früh­ling hin­ter­her­zie­hen und die Stoff­kreis­läu­fe der Tun­dra ent­schei­dend prä­gen. Eine ganz ande­re Ver­dau­ung, ein ganz ande­res Nah­rungs­ver­wer­tungs­sys­tem als Ren­tie­re. Was Gän­se nach 1-2 Stun­den von sich geben, davon pro­fi­tie­ren Ren­tie­re dann noch ganz erheb­lich. Aber ich kann das alles gar nicht wie­der­ge­ben. Wenn Ihr mal die Chan­ce habt, Maar­ten zuzu­hö­ren, dann nutzt sie!

Maarten Loonen, Svalbardseminar bei UNIS

Maar­ten Loo­nen berich­tet im Sval­bard­se­mi­nar bei UNIS über ark­ti­sche Zug­vö­gel, vor allem Gän­se, und deren Bedeu­tung für die Tun­dra.

Abschlie­ßend noch mein ceter­um cen­seo: ich erlau­be mir dar­auf hin­zwei­sen, dass ich ein neu­es Foto­buch gemacht habe, mit foto­gra­fi­schen Bli­cken auf die Ark­tis aus einer ganz neu­en, unge­wohn­ten Per­spek­ti­ve. Nor­we­gens ark­ti­scher Nor­den (2) – Aeri­al Arc­tic zeigt Jan May­en und Spitz­ber­gen aus der Luft.

Norwegens arktischer Norden (2) - Aerial Arctic

Rolfs neu­es Foto­buch Nor­we­gens ark­ti­scher Nor­den (2) – Aeri­al Arc­tic zeigt Jan May­en und Spitz­ber­gen aus einer ganz neu­en, wun­der­schö­nen Per­spek­ti­ve.

Der Ark­tis-Blog geht wei­ter: auf nach Lon­gye­ar­by­en!

Nach einer win­ter­weih­nacht­li­chen Zeit im süd­li­chen Zuhau­se geht es wie­der ins nörd­li­che Zuhau­se: auf nach Lon­gye­ar­by­en! Ein paar Tage ver­brin­gen wir noch in Nor­we­gen, besu­chen lie­be Men­schen und küm­mern uns um ein paar wich­ti­ge Ange­le­gen­hei­ten, bevor wir in Oslo ins Flug­zeug stei­gen.

Wir flie­gen mor­gens los und kom­men mit­tags an. Der Flug geht vom Licht in die Dun­kel­heit. Beim Ein­stie­gen ins Flug­zeug genie­ßen wir für ein paar Augen­bli­cke die letz­ten Son­nen­strah­len für ein paar Wochen.

Gale­rie Flug nach Lon­gye­ar­by­en

Kli­cken Sie auf die Bil­der, um eine ver­grö­ßer­te Dar­stel­lung des Bil­des zu erhal­ten.

Dafür war­tet der Zau­ber der Polar­nacht auf uns.

Wir haben zuneh­men­den Mond – das ist kein Geheim­nis, das ist natür­lich über­all auf Erden glei­cher­ma­ßen so. Hier aber hat das mehr Bedeu­tung als anders­wo. Nicht nur, da wir jen­seits (äh, dies­seits … also: pol­sei­tig 🙂 ) des Polar­krei­ses den Mond im Som­mer kaum zu sehen bekom­men, da steht er näm­lich meis­tens unter dem Hori­zont, wenn nicht gera­de Neu­mond ist, und dann sieht man ihn natür­lich auch nicht. Im Win­ter hin­ge­gen ist er schön zu sehen. Und als Licht­quel­le hat er hier natür­lich eine ganz ande­re Bedeu­tung als in Brei­ten, wo auf die Son­ne noch Ver­lass ist, zumin­dest tags­über.

Polarnacht und Mondschein Adventdalen bei Longyearbyen

Das Advent­da­len in der Polar­nacht (I): Mond­schein über dem Ope­raf­jel­let.

Die Land­schaft im Mond­schein ist magisch. Sil­ber­blau­es Licht ergießt sich über die von einer dün­nen Schnee- und Eis­schicht bedeck­te Tun­dra. Auf Fotos sieht der Mond so hell aus, dass man mei­nen kann, es sei die Son­ne.

Schwie­rig zu foto­gra­fie­ren. Die Bil­der sind ent­we­der über­trie­ben hell – natür­lich kann man mit der Kame­ra auf einem Sta­tiv belich­ten, bis die Bil­der aus­se­hen, als sei­en sie am hel­len Tag auf­ge­nom­men wor­den. Die­ser Ein­druck ist schön, aber falsch. Die Rea­li­tät ist auch schön, und vor allem echt und wirk­lich. Nur foto­gra­fisch eben schwer wie­der­zu­ge­ben. Die Schön­heit, die sich dem an Dun­kel­heit gewöhn­ten Auge schließ­lich offen­bart, wirkt auf rea­lis­ti­schen Fotos wahr­schein­lich ein­fach dun­kel. Und das ist dann ja wie­der­um auch, nun, viel­leicht die Rea­li­tät, aber nicht die Wirk­lich­keit. Da gibt es ja einen klei­nen, aber fei­nen Unter­schied.

Polarnacht und Mondschein Adventdalen bei Longyearbyen

Das Advent­da­len in der Polar­nacht (II): etwas dunk­ler, etwas rea­lis­ti­scher
(? je nach Gewöh­nung des Auges an die Dun­kel­heit).

Ich habe ver­sucht, hier einen rea­li­täts­na­hen Kom­pro­miss zu fin­den, der rea­lis­tisch ist und die reel­le Schön­heit der Polar­nacht gut wie­der­gibt.

Abschlie­ßend für die­sen ers­ten Ein­trag des Ark­tis-Blogs 2019 noch ein Ein­druck vom polar­nächt­li­chen Lon­gye­ar­by­en. Auf­ge­nom­men um die Mit­tags­zeit. Der Anblick wird vie­len Besu­che­rin­nen und Besu­chern die­ser Sei­te ver­traut sein, aber wahr­schein­lich doch in einem sehr, sehr ande­ren Licht.

Longyearbyen in der Polarnacht

Lon­gye­ar­by­en in der Polar­nacht. Die Son­nen­uhr hat der­zeit tech­ni­sche Pro­ble­me 😉

Zugu­ter­letzt erlau­be ich mir, dar­auf hin­zwei­sen, dass ich ein neu­es Foto­buch gemacht habe, das die Ark­tis aus einer ganz neu­en, unge­wohn­ten Per­spek­ti­ve zeigt.
Nor­we­gens ark­ti­scher Nor­den (2) – Aeri­al Arc­tic zeigt Jan May­en und Spitz­ber­gen aus der Luft.

Norwegens arktischer Norden (2) - Aerial Arctic

Rolfs neu­es Foto­buch Nor­we­gens ark­ti­scher Nor­den (2) – Aeri­al Arc­tic zeigt Jan May­en und Spitz­ber­gen aus einer ganz neu­en, wun­der­schö­nen Per­spek­ti­ve.

Und damit … tschüss und bis dem­nächst, bald geht es dun­kel­hei­ter wei­ter.

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News-Auflistung generiert am 25. Mai 2022 um 01:17:37 Uhr (GMT+1)
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