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Tages-Archiv: 17. Januar 2020 − News & Stories


Eis­bär noch im Bol­terda­len unter­wegs

Eis­bä­ren­tech­nisch kom­men Tou­ren­ge­her bei Lon­gye­ar­by­en noch nicht wie­der zur Ruhe. Der Eis­bär, mit dem eine Hun­de­schlit­ten­grup­pe am Mitt­woch eine span­nen­de Nah­be­geg­nung hat­te, wur­de ges­tern (Don­ners­tag) Nach­mit­tag wie­der gese­hen.

Zunächst hat­te der Sys­sel­man­nen am Mitt­woch den Bären mit dem Hub­schrau­ber bis ins obe­re Tverrda­len getrie­ben, süd­lich vom Bol­terda­len, in der Hoff­nung, dass der Eis­bär nach einer Pau­se wei­ter nach Süden zie­hen wür­de. Aber der Bär woll­te es anders und begeg­ne­te auf dem Scott Tur­ner­breen (-glet­scher) im obe­ren Bol­terda­len Tom­my Jor­dbru­dal und einem Mit­ar­bei­ter. Tom­my gehört eine klei­ne Hun­de­schlit­ten­fir­ma, mit der er seit vie­len Jah­ren Tou­ris­ten auf die­se schö­ne Art in Spitz­ber­gens Natur führt. Der Scott Tur­ner­breen mit sei­nen Glet­scher­höh­len ist dabei ein häu­fi­ges Ziel, auch da das Bol­terda­len für den Motor­schlit­ten­ver­kehr gesperrt ist, so dass man dort in Stil­le unter­wegs sein kann (nur Ein­hei­mi­sche dür­fen dort bis Ende Febru­ar fah­ren, in der Haupt­sai­son ab Anfang März ist das Bol­terda­len samt Umge­bung aber kom­plett scoo­ter­freie Zone).

Für Eis­bä­ren ist es aber nicht gesperrt, und so sahen Tom­my und sein Kol­le­ge sich plötz­lich auf weni­ge Meter ent­fer­nung einem Eis­bä­ren gegen­über, der ihre Motor­schlit­ten unter­such­te. Selbst durch einen Warn­schuss mit einem Revol­ver ließ der Eis­bär sich zunächst nicht beein­dru­cken.

Bolterdalen

Das Bol­terda­len (Blick vom Sol­eietop­pen): in den letz­ten Tagen kei­ne eis­bä­ren­freie Gegend. Links ist der Scott Tur­ner­breen im Bild.

Laut eige­ner Aus­sa­ge hat Tom­my in den 12 Jah­ren, wäh­rend der er in der Sai­son stän­dig im Bol­terda­len unter­wegs ist, dort nie eine Eis­bä­ren­spur oder gar einen Eis­bä­ren gese­hen. Nun muss­te erst mal wie­der der Sys­sel­mann mit dem Hub­schrau­ber los. Man darf gespannt sein, ob die Geschich­te eine Fort­set­zung bekommt. Ich hof­fe sehr, dass ich nicht dem­nächst wie­der an die­ser Stel­le schrei­ben muss, dass Mensch oder Tier zu Scha­den gekom­men ist.

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