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Tages-Archiv: 31. Januar 2020 − News & Stories


Betäubter Eisbär im Hubschrauber gestorben

Der Eisbär, der gestern Abend betäubt und zum Nordaustland ausgeflogen werden sollte, ist beim Transport im Hubschrauber gestorben, wie der Sysselmannen mitteilt.

Die Todesursache ist vorläufig nicht bekannt, soll aber bald durch eine Obduktion ermittelt werden.

Betäubter Eisbär

Ein betäubter Eisbär wird zum Transport nach Kinnvika vorbereitet (Archivbild von 2016).

Es soll sich um ein Weibchen gehandelt haben, das nicht markiert war.

Wie bei jeder Narkose ist das Betäuben eines Eisbären für das Tier nicht ganz risikolos. Dabei ist der allgemeine Ernährungs- und Gesundheitszustand des Eisbären wichtig, aber dieser kann natürlich kaum ermittelt werden. Selbst bei guten Bedingungen können etwa Größe und Gewicht nur grob aus der Entfernung geschätzt werden, aber in der Dunkelheit wie zum fraglichen Zeitpunkt gestern Abend war selbst das kaum möglich.

Weiteres wird sich erst herausstellen, wenn die Ergebnisse der Obduktion vorliegen.

Wieder Eisbär bei Longyearbyen – betäubt und ausgeflogen

Gestern (Donnerstag, 30.01.) war schon wieder ein Eisbär im Ortsgebiet von Longyearbyen unterwegs. Der Bär war gegen Abend am Hotellneset gesichtet worden, ganz in der Nähe des Flughafens.

Betäubter Eisbär

Ein betäubter Eisbär wird zum Transport nach Kinnvika vorbereitet (Archivbild von 2016).

Der Sysselmannen hat den Eisbären zunächst mit dem Hubschrauber über den Adventfjord nach Hiorthhamn getrieben. Dann wurde der Bär betäubt und nach Kinnvika auf dem Nordaustland geflogen, 200 Kilometer Luftlinie nördlich von Longyearbyen. So schnell wird dieser Bär nicht wieder auftauchen, auch wenn die Entfernung und das Gelände für einen Eisbären grundsätzlich kein unüberwindliches Hindernis sind. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Bär die Orientierung und die Motivation hat, bald wieder zielgerichtet Kurs auf Longyearbyen zu nehmen, ist gering.

Davor war im April 2016 letztmalig ein Eisbär bei Longyearbyen betäubt und ausgeflogen worden. Dieser Eisbär war Ende 2019 wieder nach Longyearbyen gekommen und wurde schließlich in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages erschossen.

Experten des Norwegischen Polarinstituts haben die Aktion begleitet, wie der Sysselmannen auf Facebook mitteilt.

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News-Auflistung generiert am 25. November 2020 um 10:22:41 Uhr (GMT+1)
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