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Monats-Archiv: Juli 2020 − News & Stories


Was­ser­ein­bruch in Gru­be 7

Es war mög­li­cher­wei­se das extrem war­me Wet­ter des Wochen­en­des, das der Gru­be 7 bei Lon­gye­ar­by­en, der letz­ten, noch akti­ven, nor­we­gi­schen Koh­le­gru­be Spitz­ber­gens, nun nas­se Füße beschert: Ein kräf­ti­ger Was­ser­ein­bruch hat Tei­le der Gru­be unter Was­ser gesetzt.

Was­ser­ein­brü­che sind in Spitz­ber­gens Koh­le­gru­ben, die teil­wei­se unter Glet­schern lie­gen, nicht unge­wöhn­lich. Auch die Gru­be 7 wird im Som­mer vom Glet­scher Fox­fon­na regel­mä­ßig mit Schmelz­was­ser „ver­sorgt“, das rou­ti­ne­mä­ßig abge­pumpt wer­den muss. Aller­dings hat der jüngs­te Was­ser­ein­bruch die Kapa­zi­tät der Pum­pen deut­lich über­schrit­ten.

Wassereinbruch in Grube 7

Was­ser­ein­brü­che sind in Spitz­ber­gens Koh­le­gru­ben nicht unge­wöhn­lich. Hier wird sogar ein Boot unter Tage bereit­ge­hal­ten (das Foto zeigt die Gru­be Svea Nord).

Der­zeit sind in der Gru­be 7 Betriebs­fe­ri­en. Die Über­schwem­mung wur­de am Sonn­tag Vor­mit­tag wäh­rend einer Rou­ti­ne­kon­trol­le ent­deckt. Aus­rüs­tung und Per­so­nal aus Sveagru­va und vom Fest­land sol­len nun hel­fen, die Schä­den wie­der zu behe­ben, damit der pro­duk­ti­ve Betrieb in ein paar Wochen wie­der auf­ge­nom­men wer­den kann. Mit der Pro­duk­ti­on wird das Koh­le­kraft­werk in Lon­gye­ar­by­en ver­sorgt, ein Teil geht auch in den Export. Laut Berg­bau­ge­sell­schaft Store Nor­ske Spits­ber­gen Kul­kom­pa­ni liegt in Lon­gye­ar­by­en aber mehr als genug Koh­le auf Hal­de, um den Betrieb des Kraft­wer­kes für 5-6 Mona­te zu sichern.

Neu­er Tem­pe­ra­tur­re­kord in Lon­gye­ar­by­en

Temperaturrekord in Longyearbyen

23 Grad zeig­te die Tem­pe­ra­tur­an­zei­ge an der Tank­stel­le in Lon­gye­ar­by­en am Sams­tag Nach­mit­tag. Das stimmt nicht ganz, offi­zi­ell gemes­sen wur­den 21,7°C.

Über 21 Grad Som­mer­hit­ze – das hat­te es in Lon­gye­ar­by­en bis­lang erst ein­mal gege­ben, und zwar am 16. Juli 1979, als 21,3°C gemes­sen wur­den. Die­se Höchst­mar­ke wur­de nun am Sams­tag gegen Abend über­trof­fen: da stieg die Tem­pe­ra­tur auf hoch­som­mer­li­che 21,7°C.

Temperaturrekord in Longyearbyen

Tem­pe­ra­tur­re­kord in Lon­gye­ar­by­en: 21,7°C wur­den am Sams­tag gemes­sen. Vie­le Ton­nen Lon­gye­arglet­scher flos­sen pro Minu­te durch den Fluss im Ort.

Eine leich­te Bri­se ließ die Hit­ze­wel­le erträg­lich erschei­nen, und die Außen­be­rei­che der Restau­rants waren gut belegt. Ein wei­te­rer Rekord wur­de wahr­schein­lich bei der Anzahl der gleich­zei­tig lau­fen­den Grills auf­ge­stellt.

Temperaturrekord in Longyearbyen

Bei der Som­mer­hit­ze von 21,7°C gab es ver­mut­lich auch einen Grill­re­kord
in und um Lon­gye­ar­by­en.

Hur­tig­ru­ten und Ponant mit Kreuz­fahr­ten in Spitz­ber­gen unter­wegs

Trotz aller Ein­schrän­kun­gen sind nun zwei Ree­de­rei­en mit kleineren/mittelgroßen (je nach Per­spek­ti­ve) Expe­di­ti­ons-Kreuz­fahrt­schif­fen in Spitz­ber­gen unter­wegs: ges­tern (Frei­tag, 17. Juli) leg­te die MS Spits­ber­gen von Hur­tig­ru­ten als ers­tes Schiff die­ser Sai­son in Lon­gye­ar­by­en ab. Das ist nicht all­zu über­ra­schend, denn für Skan­di­na­vi­er (Schwe­den bis­lang aus­ge­nom­men) gilt sei­tens Nor­we­gen schon seit Mit­te Juni wie­der Rei­se­frei­heit und die etwa gleich­zei­tig erfolg­te, ers­te Öff­nung – unter Bedin­gun­gen – für Schif­fe bis zu einer Kapa­zi­tät von 500 Pas­sa­gie­ren gilt zwar grund­sätz­lich für alle Betei­lig­ten, konn­te im Zusam­men­hang mit der Öff­nung für skan­di­na­vi­sche Tou­ris­ten aber durch­aus als „Lex Hur­tig­ru­ten“ ver­stan­den wer­den.

Corona-Virus, Spitzbergen

Das Ponant-Schiff Le Bore­al am 18. Juli als ers­tes nicht-nor­we­gi­sches Kreuz­fahrt­schiff im Hafen von Lon­gye­ar­by­en.

Nur einen Tag spä­ter zog aller­dings die fran­zö­si­sche Ree­de­rei Ponant mit der Le Bore­al nach. Dabei ist die Infor­ma­ti­on, dass Tou­ris­ten aus den meis­ten EU/E­WR-Staa­ten ab dem 15. Juli wie­der frei nach Nor­we­gen ein­schließ­lich Spitz­ber­gen rei­sen dür­fen, gera­de mal eine gute Woche alt; die Lis­te der Län­der, für die sie gilt, wur­de erst am 10. Juli ver­öf­fent­licht.

Zudem soll es bei der amt­li­chen Bestä­ti­gung des Seu­chen­schutz­plans für die Le Bore­al nicht stol­per­frei zuge­gan­gen sein: Laut Sval­bard­pos­ten gibt es vom für Seu­chen­schutz zustän­di­gen Amts­arzt noch vom 08. Juli ein kri­ti­sches Schrei­ben, das die bis dahin vor­lie­gen­den Plä­ne von Ponant mit deut­li­chen Wor­ten als unzu­rei­chend beschreibt. Anschei­nend wur­de nach­ge­bes­sert; der Sys­sel­man­nen hat jeden­falls den Dau­men nach oben gedreht. So darf Ponant nun für die Le Bore­al über meh­re­re Wochen eine Rei­he von Spitz­ber­gen-Rei­sen anset­zen, wobei die Pas­sa­gie­re mit Lini­en­flü­gen nach Lon­gye­ar­by­en bzw. von dort weg flie­gen. Die sonst übli­chen Char­ter­flü­ge wer­den der­zeit nicht zuge­las­sen.

Zu den Bedin­gun­gen gehört unter ande­rem, dass von der Kapa­zi­tät von 264 Pas­sa­gier­bet­ten maxi­mal die Hälf­te genutzt wird.

Die Pas­sa­gie­re der ges­tern been­de­ten Rei­se, die von Island nach Lon­gye­ar­by­en führ­te, muss­ten vor Abrei­se zu Hau­se einen nega­ti­ven Coro­na-Test vor­le­gen und in Reykja­vik wur­de ein erneu­ter Test durch­ge­führt. Im Fall von Covid-19-Ver­dachts­fäl­len muss das Schiff mit den Pati­en­ten an Bord nach Trom­sø fah­ren. Man darf auf die wei­te­re Ent­wick­lung und auf die Reak­tio­nen ande­rer Schiffs­eig­ner gespannt sein, aber vor allem klei­ne­re Schif­fe wer­den nicht unbe­dingt in der Lage sein, die­se Bedin­gun­gen zu erfül­len bezie­hungs­wei­se damit wirt­schaft­lich zu fah­ren.

Auch hier bestä­ti­gen Aus­nah­men die Regel: so hat auch die klei­ne Ori­go schon wie­der ers­te Fahr­ten gemacht. Die hat­te aller­dings schon mona­te­lang bei Lon­gye­ar­by­en vor Anker gele­gen und auf even­tu­el­le Pas­sa­gie­re gewar­tet.

Wegen Coro­na: Anti­gua-Fahrt und Pyra­mi­den-Tour im Sep­tem­ber fal­len aus

Lei­der, aber auch wenig über­ra­schend, müs­sen wir auch die Spitz­ber­gen­rei­se mit der Anti­gua im Sep­tem­ber (08.-18.09.2020) aus. Auch wenn Nor­we­gen ab Mitt­woch wie­der die Gren­zen für Tou­ris­ten aus den meis­ten Län­dern Euro­pas öff­net, gel­ten wegen der Gefahr durch das Coro­na-Virus für Schiffs­rei­sen doch beson­de­re Regeln, die die Durch­füh­rung der Rei­sen auf abseh­ba­re Zeit unmög­lich machen. Die gefor­der­ten Hygie­ne­re­geln, Abstän­de, Ober­gren­zen für Nut­zung der Kapa­zi­tä­ten etc. sind ins­be­son­de­re auf klei­nen Schif­fen nicht umsetz­bar. Die Kom­bi­na­ti­on „Schiff“, „klein“ und „Ende der Welt“ ist eine der ungüns­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen der­zeit, die man sich vor­stel­len kann.

Die Teil­neh­me­rIn­nen wer­den zeit­nah von der Geo­gra­phi­schen Rei­se­ge­sell­schaft infor­miert.

Corona-Virus, Spitzbergen

Mit der Anti­gua in Spitz­ber­gen: die­ses Jahr wegen Coro­na nicht mehr mög­lich.

Dies gilt auch die vor der Anti­gua­fahrt geplan­te Pyra­mi­den­rei­se (31.08.-07.09.2020). Auch die­se wird lei­der nicht statt­fin­den, auch hier wer­den die Teil­neh­me­rin­nen nun kon­tak­tiert.

Nor­we­gen öff­net die Gren­zen für die meis­ten EU-Län­der

Das nor­we­gi­sche Wirt­schafts- und Fische­rei­mi­nis­te­ri­um teilt mit, dass Tou­ris­ten aus den meis­ten EU-Län­dern ab dem 15. Juli wie­der ohne Qua­ran­tä­ne nach Nor­we­gen rei­sen dür­fen. Heu­te (10. Juli) Mit­tag wur­de vom Fol­ke­hels­e­insti­tutt eine Kar­te ver­öf­fent­licht, die Euro­pa in grü­ne und rote Län­der und Regio­nen auf­teilt. Aus grün dar­ge­stell­ten Län­dern dür­fen auch Tou­ris­ten ab dem 15. Juli wie­der ein­ge­rei­sen. Bis­lang müs­sen für eine Ein­rei­se beson­de­re Grün­de vor­lie­gen.

Die Kar­te soll min­des­tens alle 14 Tage aktua­li­siert wer­den, bei Bedarf auch schnel­ler. Tou­ris­ten aus Län­dern mit zu hohen oder intrans­pa­ren­ten Infek­ti­ons­zah­len kön­nen jeder­zeit wie­der Rei­se­be­schrän­kun­gen wie einer Qua­ran­tä­ne­pflicht unter­lie­gen. Nicht alle EU-Län­der haben es bis­her auf die Lis­te geschafft: Bis­lang sind Por­tu­gal, Luxem­burg, Schwe­den und meh­re­re ost­eu­ro­päi­sche Län­der im roten Bereich. Aller­dings kann auch inner­halb ein­zel­ner Län­der regio­nal dif­fe­ren­ziert wer­den, wie der genaue Blick auf Schwe­den zeigt, wo meh­re­re süd­schwe­di­sche Pro­vin­zen (Ble­kin­ge, Kro­n­oberg und Skå­ne) eben­falls ab dem 15. Juli ohne Qua­ran­tä­ne nach Nor­we­gen rei­sen dür­fen.

Rei­sen­de aus Län­dern außer­halb Euro­pas (EU, Schen­gen­raum, Euro­päi­scher Wirt­schafts­raum) dür­fen einer Pres­se­mit­tei­lung der Regie­rung zufol­ge nach wie vor nur nach Nor­we­gen ein­rei­sen, wenn sie dort bei­spiels­wei­se nahe Ver­wand­te oder Part­ner haben.

Spitz­ber­gen mit der Anti­gua: Ein Bei­trag im Kon­junk­tiv

Meist geht es in den Bei­trä­gen an die­ser Stel­le ja eher nüch­tern um Din­ge, die tat­säch­lich pas­siert sind.

Im Gegen­satz dazu geht es hier latent emo­tio­nal um das, was gera­de nicht pas­siert.

Ges­tern, am 09. Juli, hät­ten wir uns in Lon­gye­ar­by­en auf der guten, alten Anti­gua ein­ge­schifft. Etwa 30 Pas­sa­gie­re, etwas auf­ge­regt, gut gelaunt und mit viel Span­nung und Erwar­tung. Zehn Leu­te Mann­schaft, Kapi­tän (wahr­schein­lich Robert), Steu­er­leu­te, Deck­hand, Küche & Ser­vice, drei Gui­des – Alex, Kris­ti­na und ich. Alle hat­ten sich lan­ge auf die Fahrt gefreut, bis sie dann vor ein paar Wochen vom Coro­na-Virus gefres­sen wur­de, wie so vie­les in die­sem schrä­gen Jahr. 19 Tage Spitz­ber­gen futsch. Nicht ein­fach irgend­wel­che Tage. Spitz­ber­gen unter Segeln, das ist immer inten­siv und erleb­nis­reich. Auf jeder Fahrt erle­ben wir Din­ge, von denen ich nach einem Vier­tel­jahr­hun­dert Spitz­ber­gen­fahr­ten den­ke: „das gibt’s doch nicht“.

Antigua, Spitzbergen

Spitz­ber­gen mit der Anti­gua: wäre ges­tern (9. Juli) los­ge­gan­gen.

Was uns die­sen Som­mer ent­geht, nicht nur auf der theo­re­tisch gera­de begin­nen­den, tat­säch­lich aus­fal­len­den Fahrt, son­dern auch auf den ande­ren Fahr­ten und Rei­sen, die nun nicht statt­fin­den – nie­mand wird es je wis­sen. Aber natür­lich kann man etwas her­um­träu­men und sich ein paar Gedan­ken machen. Span­nend ist, wie immer, ein Blick auf Wet­ter­vor­her­sa­ge und Eis­kar­te:

Wetterbericht Spitzbergen

See­wet­ter­be­richt für Sams­tag (11. Juli).

Der heu­te (Frei­tag) zunächst noch kräf­tig an der West­küs­te pus­ten­de Wind soll abseh­bar abneh­men, aber im Isfjord ist es ruhig, still und schön, in der Nacht auf Sams­tag wohl auch feucht. Wahr­schein­lich hät­ten wir den heu­ti­gen, ers­ten Tag eher im Isfjord ver­bracht. Tem­pel­fjord, Bill­efjord, Nordfjord mit Ekmanfjord, Cor­a­hol­men, Bohem­an­flya und so wei­ter … was gibt es da nicht alles für schö­ne Ecken! (Durch Kli­cken auf die Links kann man die­se Orte zumin­dest online jeder­zeit besu­chen.)

Am Sams­tag soll der Wind vor der Küs­te auf Süd dre­hen. Ich den­ke, dann hät­ten wir uns vor die Küs­te „gewagt“ und Segel gesetzt, Kurs Nord, mit feins­tem Segel­wind! Im Nor­den soll es in den nächs­ten Tage laut Wet­ter­be­richt von heu­te ruhig wer­den und auch ruhig blei­ben, und dann steht einem ja die­se Welt dort offen.

Wetterbericht Spitzbergen

See­wet­ter­be­richt für Sonn­tag (12. Juli).

Und nun noch ein Blick auf die Eis­kar­te. Das ist jetzt wirk­lich inter­es­sant. Im Osten und Nord­os­ten gibt es näm­lich immer noch sehr viel Treib­eis und sogar noch fes­tes Fjor­deis in man­chen Fjor­den, vor allem um das Nord­aus­t­land. So wie es jetzt aus­sieht, wären uns die­se fer­nen Regio­nen also gar nicht zugäng­lich, und das kann durch­aus noch für ein paar Wochen so blei­ben. Es wäre also wahr­schein­lich eine „Umrun­dung ohne Umrun­dung“ gewor­den. Was bei Fahrt­be­ginn gegen Mit­te Juli eher unwahr­schein­lich, aber abso­lut nicht unmög­lich ist, wie man sieht. Natür­lich wäre es span­nend gewe­sen, sich das vor Ort anzu­se­hen, aber es ist immer­hin auch inter­es­sant, viel­leicht in den nächs­ten 2-3 Wochen ab und zu mal einen Blick auf die Eis­kar­te zu wer­fen und sich ein paar Gedan­ken zu machen.

Eiskarte Spitzbergen

Eis­kar­te Spitz­ber­gen, Stand 09. Juli (© Nor­we­gi­sches Meteo­ro­lo­gi­sches Insti­tut).

Aber nun schaut Euch den Lief­defjord und Woodfjord an! Offe­nes, also wahr­schein­lich navi­gier­ba­res Treib­eis, wohl mit ein paar grö­ße­ren Eis­fel­dern, etwa der gel­be Fleck vor der Reins­dyr­flya, und fes­tes Eis (grau) im inne­ren Woodfjord! Da hät­ten wir bei brauch­ba­rem Wet­ter – und das soll dort nächs­te Woche herr­schen – sicher meh­re­re unver­gess­li­che Tage vebracht. Um dann Rich­tung Nord­aus­t­land und Hin­lo­pen­stra­ße wei­ter­zu­schau­en. Auch dort hät­te die Kom­bi­na­ti­on aus Treib­eis, zum Heu­len schö­nen Land­schaf­ten und sicher vie­len Tie­ren, von Lum­men bis hin zu Wal­ros­sen, Eis­bä­ren und wahr­schein­lich Walen, bestimmt ein­ma­li­ge Tage beschwert.

Isfjord

Was uns wohl im Isfjord so begeg­net wäre? Hier ein paar Bil­der von den Rei­sen der letz­te Jah­ren. So oder anders hät­te es sein kön­nen.

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For­landsund

Hier im For­landsund haben wir ja etwa letz­tes Jahr viel Zeit ver­bracht 😉 wie die­je­ni­gen, die dabei waren, sich bestimmt nicht unger­ne erin­nern wer­den. Alle die­ser Bil­der sind von 2019.

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Woodfjord und Lief­defjord

Nur ein paar Mög­lich­kei­ten von den Ein­drü­cken, die sich im Woodfjord und Lief­defjord an der Nord­küs­te hät­ten erge­ben kön­nen. Es gibt ja auch noch den Raudfjord, den Wij­defjord, den Sorgfjord, … ach ja.

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Hät­te, könn­te, wäre, soll­te. Viel Fahr­rad­ket­te. Das alles bleibt rei­ne Vor­stel­lung, unge­se­hen, nicht erlebt. Die etwa 40 ark­tis­be­geis­ter­ten Men­schen, die 2 1/2 Wochen zusam­men auf einem klei­nen Schiff im Nor­den ver­brin­gen und sich gemein­sam begeis­tern und fas­zi­nie­ren las­sen wol­len, wer­den sich nun in die­ser Kom­bi­na­ti­on nie tref­fen. Scha­de.

Es bleibt zu hof­fen, dass wir uns nächs­tes oder viel­leicht über­nächs­tes Jahr in Spitz­ber­gen tref­fen, oder irgend­wo sonst zwi­schen Nord- und Süd­pol. Bleibt gesund und mun­ter!

In eige­ner Sache: Mehr­wert­steu­er­än­de­rung

Wie all­ge­mein bekannt, ist in Deutsch­land zum 1. Juli eine Sen­kung der Mehr­wert­steu­er in Kraft getre­ten: aus 19 % wer­den 16 % und aus dem ermä­ßig­ten Satz von 7 %, der bei­spiels­wei­se für Bücher gilt, wer­den 5 %.

Wie gehe ich damit um?

Klar, in der Theo­rie ist es nahe­lie­gend: Für den Han­del ist die Mehr­wert­steu­er ein durch­lau­fen­der Pos­ten, even­tu­el­le Ände­run­gen reicht man an den Kun­den wei­ter. Aaaa­ber: Die Pra­xis sieht für den Buch­han­del, der der gesetz­li­chen Preis­bin­dung unter­liegt, anders aus. Ände­run­gen des Brut­to­prei­ses müs­sen gemel­det und kom­mu­ni­ziert wer­den, was viel Ver­wal­tungs­auf­wand mit sich bringt und auch die Händ­ler ärgert, die ja Preiseti­ket­ten auf den Büchern haben etc. Und das Gan­ze in ein paar Mona­ten wie­der zurück. Wer mehr zu den Tech­ni­ka­li­tä­ten und zum Auf­wand wis­sen möch­te, der ggf. im Buch­han­del anfällt, liest auf Bran­chen­sei­ten wie dem Bör­sen­blatt oder Buch­re­port wei­ter.

Mehrwertsteuersenkung

„Auf nach Spitz­ber­gen“ – der­zeit schwie­rig. Aber ein Stück Spitz­ber­gen in Form eines Treib­holz-Bil­der­rah­mens oder Früh­stücks­brett­chens nach Hau­se holen – das geht! 🙂

Unterm Strich wür­de die Erspar­nis bei den Büchern, die es im Spitzbergen.de-Shop gibt, jeweils weit unter einem Euro lie­gen.

Loh­nen tut sich das schon eher in der Abtei­lung Kunst­hand­werk, denn die­ses ist ers­tens eher teu­rer als Bücher, und zwei­tens liegt die Mehr­wert­steu­er höher (Sen­kung von 19 auf 16 %). Da kann man als Kun­de also schnell einen Betrag spa­ren, mit dem man dann ein Eis essen gehen kann. Und hier ent­fällt der admi­nis­tra­ti­ve Auf­wand, da es kei­ne Preis­bin­dung und kei­nen Ver­trieb über zwi­schen­ge­schal­te­ten Han­del gibt. Somit lohnt sich jetzt der Ein­kauf im Spitzbergen.de-Shop vor allem im Bereich Kunst­hand­werk! Es gibt noch ein paar weni­ge Spitz­ber­gen-Treib­holz-Bil­der­rah­men, sowohl grö­ße­re von 2018 als auch klei­ne­re von 2019, und natür­lich die Früh­stücks­brett­chen in Form ark­ti­scher Tie­re aus Lon­gye­ar­by­en!

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News-Auflistung generiert am 27. November 2021 um 23:03:12 Uhr (GMT+1)
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