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Orts­na­men ange­passt: aus Neger­pyn­ten wird Svar­t­hu­ken

Meh­re­re Orts­na­men im Süd­os­ten der Edgeøya konn­ten schon Anlass zur Ver­wun­de­rung geben – oder zu deut­lich grö­ße­rer Ver­är­ge­rung: Schon seit Jah­ren gab es um die Bezeich­nun­gen Neger­pyn­ten, Negerf­jel­let und Negerd­a­len Kon­tro­ver­sen. Die Namen gehen laut dem Stan­dard­werk „The Pla­cen­a­mes of Sval­bard“ auf eng­li­sche Bezeich­nun­gen aus dem Jahr 1616 zurück und bezie­hen sich auf das wegen der Gesteins­far­be eher dunk­le Erschei­nungs­bild der Land­schaft.

Negerpynten und Negerfjellet werden Svarthuken und Svarthukfjellet

Land­spit­ze und Berg hie­ßen bis kürz­lich Neger­pyn­ten und Negerf­jel­let.
Mit Svar­t­hu­ken und Svar­t­huk­fjel­let tra­gen sie nun offi­zi­ell weni­ger anstö­ßi­ge Namen.

400 Jah­re spä­ter haben die alten Bezeich­nun­gen zuneh­mend für Unmut gesorgt, und nun hat das offi­zi­ell zustän­di­ge Gre­mi­um, das Orts­na­men­ko­mi­tee des Nor­we­gi­schen Polar­in­sti­tuts, reagiert und das N-Wort von der Kar­te gestri­chen. Die neu­en Namen lau­ten Svar­t­hu­ken, Svar­t­huk­fjel­let und Svar­t­huk­da­len.

Karte: Negerpynten,  Negerfjellet

Die alten Namen auf der offi­zi­el­len Kar­te (Topos­val­bard). © Nor­we­gi­sches Polar­in­sti­tut.

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Letzte Änderung: 26. Mai 2023 · Copyright: Rolf Stange
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