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Gåshamna (West)

Hornsund: Gåshamna (Westseite)

Wenn man in den Hornsund einfährt, hat man die Bucht Gåshamna bald querab auf Steuerbord, sie liegt also auf der Südseite des Fjords. Ob die „Gänsebucht“ nach einem Trupp Gänse benannt wurden, die zufällig dort waren, als die Bucht früh im 17. Jahrhundert entdeckt wurde, oder nach einem Schiff oder dem holländischen Ort Goes, das weiß keiner mehr. Durchaus möglich, dass der Name auf den österreichischen Grafen Goes zurückgeht, der im 19. Jahrhundert mal Landeshauptmann von Kärnten war. So behauptet es jedenfalls Sterneck, in dessen Karte von 1874 der Name überhaupt erstmalig erwähnt wird.

Wie dem auch sei: jedenfalls ist Gåshamna ein guter Naturhafen, wo man dicht unter Land ankern kann und oft noch ausreichend vor den häufigen, heftigen Ost-West-Winden hat, die immer wieder durch den Hornsund fegen, um an Land zu gehen. Das wussten schon die Walfänger, die dort im frühen 17. Jahrhundert auf beiden Seiten der Bucht Stationen anlegten und beeindruckende Mengen gewaltiger Walknochen zurückließen. Die bleichen dort immer noch unter der Mitternachtsonne, in Wind und Wetter, unterm Polarlicht.

Mitten zwischen den Walknochen hat auch eine Trapperhütte gestanden.

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Letzte Änderung: 14. Januar 2018 · Copyright: Rolf Stange
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