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Brennevinsfjord: Goosbukta

360º-Panoramen und ein wenig Geschichte: die Oxford-Expedition zum Nordaustland 1935-36

Goos­buk­ta 1

Goos­buk­ta ist eine klei­ne Bucht tief im Bren­ne­v­insfjord („Bran­dy Bay“) auf dem Nord­aus­t­land. Es gibt recht weit­läu­fi­ges, mehr oder weni­ger fla­ches Land zwi­schen Ufer und Glet­scher, das aber sehr karg ist. Ins­ge­samt macht die­se Land­schaft einen sehr leb­lo­sen Ein­druck, aber gera­de auf­grund ihrer Karg­heit und wegen der Nähe zur Eis­kap­pe Ves­t­fon­na ist sie fas­zi­nie­rend.

Goos­buk­ta 2

In der Nähe des Ufers liegt eine klei­ne Hüt­te, die 1929 von dem Jäger Karl Beng­ts­sen und sei­nen Leu­ten gebaut wur­de. 1933 wur­de sie noch mal etwas erwei­tert, aber öfter haben Trap­per gar nicht in die­ser abge­le­ge­nen Gegend über­win­tert. Am häu­figs­ten benutzt wur­de sie wohl im Win­ter 1935-36, als eine eng­li­sche Expe­di­ti­on aus Oxford am Depo­tod­den, etwas wei­ter nörd­lich im Bren­ne­v­insfjord, über­win­ter­te. Die bri­ti­schen For­scher um San­dy A. Glen woll­ten die Ver­hält­nis­se auf der Eis­kap­pe Ves­t­fon­na erfor­schen. Nach dem Vor­bild von Alfred Wege­ner in Grön­land (1930) hat­ten sie eine Basis­sta­ti­on am Ufer (Depo­tod­den) und eine klei­ne­re Sta­ti­on oben auf dem Glet­scher. Die Trap­per­hüt­te in der Goos­buk­ta dien­te als Bin­de­glied, denn der Rand der Eis­kap­pe liegt dort nur weni­ge hun­dert Meter ent­fernt und der Glet­scher ist ein­fach zugäng­lich.

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Letzte Änderung: 16. Dezember 2020 · Copyright: Rolf Stange
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