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Kapp Borthen

Kar­te

Karte Kapp Borthen

All­ge­mein: Eine expo­nier­te Land­zun­ge nörd­lich der gro­ßen Torell-Glet­scher, zwi­schen Horn­sund und Bellsund. Kein Mensch wür­de sich für die­ses öde Flach­land inter­es­sie­ren, wenn dort nicht im Zwei­ten Welt­krieg, am 14. Sep­tem­ber 1942, ein deut­sches Wet­ter­flug­zeug abge­stürzt wäre, des­sen Wrack da auch heu­te noch liegt. Es han­del­te sich um eine Ju 88. Kapp Bort­hen liegt an der äuße­ren West­küs­te, die Wind und Wel­len des Nord­at­lan­tiks völ­lig schutz­los aus­ge­lie­fert ist. Auch von Osten sind die wei­ten Eis­flä­chen der Torell-Glet­scher nicht gera­de etwas, was gro­ßen Schutz vor schlech­tem Wet­ter bie­ten könn­te. Daher wird das Kapp Bort­hen sehr sel­ten besucht, aber es ist eine span­nen­de Kurio­si­tät.

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Reiseführer: Spitzbergen-Svalbard

Kapp Borthen mit Flugzeugwrack aus dem Zweiten Weltkrieg

Kapp Bort­hen – eine fins­te­re Mond­land­schaft mit Über­bleib­seln aus fins­te­ren Zei­ten.

Geo­lo­gie: Anste­hend Grund­ge­bir­ge, jedoch weit­ge­hend bedeckt von Quar­tär (Strand­wäl­le, flu­via­le Abla­ge­run­gen, Morä­ne).

Land­schaft: Die Gebir­ge der West­küs­te sowie vor allem die sehr wei­ten Torell-Glet­scher bie­ten einen schö­nen land­schaft­li­chen Hin­ter­grund. Das Kapp Bort­hen selbst besteht aus fla­cher, öder Tun­dra sowie im Osten einer wei­ten Morä­nen­land­schaft. Die Gegend wirkt tot und mond­land­schafts­ar­tig.

Flo­ra und Fau­na: Das Kapp Bort­hen ist eine ziem­lich tot erschei­nen­de Mond­land­schaft.

Geschich­te: Beschränkt auf den zwei­ten Welt­krieg, als ein deut­sches Kampf­flug­zeug, eine Ju 88, dort not­lan­den muss­te. Das Flug­zeug war bei Kämp­fen gegen einen alli­ier­ten Geleit­zug beschä­digt wor­den. Die Mann­schaft wur­de bald dar­auf an einem ver­ein­bar­ten Not­lan­de­platz 20 km wei­ter nörd­lich abge­holt. Das Wrack liegt nach wie vor etwas land­ein­wärts am Kapp Bort­hen als geis­ter­haf­tes Denk­mal an den Wahn­sinn jener Jah­re, der bis in die Ark­tis getra­gen wur­de. Ande­re his­to­ri­sche Aspek­te sind mir nicht bekannt.

Das Wrack des deutschen Wetterflugzeugs, einer Ju 88, aus dem Zweiten Weltkrieg am Kapp Borthen

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Letzte Änderung: 22. Februar 2015 · Copyright: Rolf Stange
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