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Raschøya

Raschøya ist eine kleine, abgelegene und sehr von Gott und der Welt verlassene Insel vor Orvin Land, wie der nordöstliche Teil des Nordaustland offiziell genannt wird. Die Insel liegt in komplett unvermessenen Gewässern mit vielen Inselchen und Felsen und wird entsprechend kaum von Touristenschiffen besucht. Und was sollte man dort schon sehen wollen? Abgesehen von ein paar bodenbrütenden Vogelarten wird man wohl nicht viele Tiere zu sehen bekommen (aber man muss hinter jedem Stein mit einem Eisbären rechnen). Vielleicht ist es vor allem das Gefühl von Abgelegenheit und Einsamkeit, die Idee, am Ende der Welt zu sein, was einen seltenen Besuch auf der Raschøya trotzdem zu einem spannenden Erlebnis macht! Jedenfalls für die, die solche Eindrücke und die umgebende Landschaft zu schätzen wissen.

Ja, die umgebende Landschaft. Da ist das Nordaustland mit seinen gewaltigen Eiskappen. Orvin Land verschwindet weitgehend unter der Eiskappe Austfonna, und von der Raschøya hat man an einem guten Tag ein unglaublich beeindruckendes Panorama über den riesigen Gletscher Leighbreen und die sich dahinter erstreckende Eismasse von Austfonna. Dieses arktische Panorama gibt dem Besucher auf jeden Fall das Gefühl, in der arktischen Natur sehr klein und unbedeutend zu sein! Und genau so ist es ja auch.

Oben auf dem felsigen Hügel der Raschøya steht ein Steinmann, dem man ansieht, dass er schon viele Jahre dort steht. 1929 war der Italiener Albertini hier, auf der Suche nach weiteren Überresten von Nobiles Luftschiff Italia. Vielleicht hat Albertini 1929 diesen Steinmann gebaut.

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Letzte Änderung: 13. September 2018 · Copyright: Rolf Stange
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