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Foynøya

Karte: Foynøya

Allgemein: Benannt nach dem Norweger Svend Foyn, der die Sprengharpune zur Jagd auf Großwale erfand (was er besser mal bleiben gelassen hätte). Ein kleines, abgelegenes Felseninselchen am Ende der Welt, für das sich ohne das Drama um das Luftschiff Italia von Umberto Nobile nie jemand interessiert hätte.

Mehr Information über Spitzbergen und seine Landesteile in unserem Reiseführer Spitzbergen-Svalbard

Reiseführer: Spitzbergen-Svalbard

Foynøya

Foynøya (Blick nach Osten).

Geologie: Gneise des Grundgebirges.

Buchempfehlung für weitere, ausführliche und allgemeinverständliche (ja, wirklich) Information zu den Themen Geologie/Landschaft.

Landschaft: Die Foynøya ist ein kleines, felsiges Inselchen, nur 2,5 Kilometer lang (Nord-Süd) und wenige hundert Meter schmal. Landschaftlich dominieren steile Felsklippen und grobe Gesteinsblöcke, die höchste Erhebung ist 80 Meter hoch.

Foynøya

Foynøya (Nordende, Blick nach Westen). Hier oder sehr nahe bei dieser Stelle waren im Juli 1928 Sjef van Dongen und Kapitän Gennaro Sora gestrandet.

Geschichte: In der Nähe der Foynøya trieb der Italiener Umberto Nobile 1928 im Rahmen der berühmten »Italia«-Katastrophe mit seinem Lager, dem »roten Zelt«, auf dem Eis. Zwei Männer von einer der Rettungsexpeditionen für Nobile, der Niederländer Sjef van Dongen und der Italiener Gennaro Sora, waren im Juli 1928 für einige Zeit auf der Foynøya gestrandet, bevor sie von 2 Wasserflugzeugen gerettet wurden. Nobile seinerseits wurde von dem schwedischen Piloten Ejnar Lundborg ausgeflogen, der allerdings anschließend beim „roten Zelt“ eine Bruchlandung hinlegte und schließlich zusammen mit den verbliebenen Italienern von dem russischen Eisbrecher „Krassin“ abgeholt wurde.

Foynøya

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Letzte Änderung: 13. November 2014 · Copyright: Rolf Stange
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