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Alkefjellet

360°-Panorama

Das Alkefjellet gehört zu den großen Naturwundern Spitzbergens und weit darüber hinaus. Für mich ist es einer der großen Orte dieser Erde, ein Name von Weltrang. Die über 100 m hohen Basaltklippen sind an sich schon sehenswert, aber die zigtausenden von Dickschnabellummen, die hier brüten, machen das Alkefjellet zu einem Ort, an dem das Leben brummt wie eben nur an wenigen Orten der Welt (spontan fallen mir Gold Harbour und St. Andrews Bay in Südgeorgien ein, die spielen in der gleichen Liga). An den nicht ganz so steilen Bereichen klettert auch schon mal ein Eisfuchs oder ein Eisbär auf der Suche nach aus dem Nest gefallenen Eiern oder Küken herum.

Wie fotografiert man so etwas? Das ist eine gute Frage. Ich bin oft am Alkefellet gewesen und habe es immer wieder probiert, so und anders, aber bislang habe ich noch nicht das Gefühl, dass mir das wirklich überzeugend gelungen ist. Vom Gesamteindruck der gewaltigen Klippe mit den unzähligen Vögeln bis hin zu einzelnen Dickschnabellummen, als besondere Herausforderung auch im pfeilschnellen Flug, kann man natürlich fotografisch immer viel versuchen, wird doch aber immer nur einen winzigen Teil des Gesamtgeschehens einfangen können. Vom Geräusch und Geruch ganz abgesehen. Man muss das wirklich mal selbst vor Ort erlebt haben!

Natürlich ist der Panorama-Ansatz einen Versuch wert, um eine Vorstellung vom Alkefjellet zu vermitteln. Aber wie stellt man vor einer senkrechten Klippe, die ins Wasser abfällt, das Stativ auf? Eine zweitklassige Freihandlösung kam für mich nicht in Frage.

Der erste Versuch, eine tiefliegende Terrasse zu erreichen, die nicht von Vögel besetzt ist, scheiterte. Das Bild (Dank an Pål Remen für das Foto! Monika steuert das Zodiac) sieht zwar heroisch aus, aber, nun ja, immerhin bin ich nicht ins Wasser gefallen.

Ein Stück weiter gab es noch einen weiteren, niedrigeren Felsen, auf den ich mit meinem Stativ so gerade drauf passte 🙂

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Letzte Änderung: 18. Januar 2019 · Copyright: Rolf Stange
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