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Monats-Archiv: April 2015 − News & Stories

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Pyramiden

Lang ist die diesjährige Wintersaison nicht mehr, die Langøysund fährt schon wieder, das gute, alte Tagestourenboot, das nun den ganzen Sommer über Touristen wechselweise nach Barentsburg und Pyramiden fahren wird. Wobei Pyramiden noch nicht erreichbar ist, im inneren Billefjord liegt noch Eis – so soll das ja auch sein, Ende April, und hoffentlich bleibt es noch eine gute Weile so.

Wir müssen das noch mal ausnutzen. Noch einmal den schönen Blick vom oberen Nordenskiöldbreen über den inneren Billefjord auf Pyramiden … eine lange Tour, hin und zurück an einem Tag. Eine Übernachtung in Pyramiden geht gerade aus zeitlichen Gründen nicht.

Das Eis im Tempelfjord bei Fredheim ist nun aufgebrochen, nur ein schmaler Streifen Eis klebt noch am Ufer, wo auch gefahren wird, aber wir bevorzugen erst mal einen sehr steilen Hang von einem Berg runter, um weiter innen im Fjord aufs dort sichere Eis zu gelangen. Die Noorderlicht liegt noch fest im Eis, das wird wohl noch ein paar Wochen so bleiben, aber wie lange es wohl noch möglich sein wird, sie dort zu besuchen ..?

Die Fahrt durch das landschaftlich so schöne Bünsow Land ist immer ein Höhepunkt, zumal bei perfektem Wetter wie heute. Und dann haben wir ihn vor uns, den wunderbaren Blick vom Nordenskiöldbreen, wo man in gut 500 m Höhe steht, am Fuß des schönen Urmstonfjellet, und den eingangs beschriebenen Blick genießen kann. Einfach grandios!

Wer letztes Jahr in Pyramiden war, kennt den russischen Guide Sascha. Der ist dieses Jahr auch wieder hier, sehr angenehm. Und wie unglaublich, in Pyramiden Bekannte zu treffen! Ismail ist mit der Besatzung der Bør dort, die an der Eiskante angelegt hat, es ist nicht mehr weit bis zum offenen Wasser, so dass sie Pyramiden zu Fuß einen Besuch abstatten konnten. So treffen sich Motorschlittenfahrer und Segler an einem Ort.

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Es finden noch weitere Treffen statt an diesem wunderbaren Tag. Als wir auf dem Rückweg zum Nordenskiöldbreen auf dem Eis eine Pause machen, wandert in nicht allzu großer Entfernung eine Eisbärenfamilie an uns vorbei. Schöner geht nicht. Sie ziehen vorbei, und als sie weg sind, machen wir uns auf den weiteren Weg, zurück nach Longyearbyen. Das war für uns die letzte Fahrt in den arktischen Winter für dieses Jahr. Lange dauert es nun nicht mehr, dann geht es unter Segeln weiter.

Ostküste

25.-26. April 2015 – Ich kann den Text des letzten Blogs hier besten Gewissens wiederholen, muss nur die Ortsnamen austauschen. So einfach ist das manchmal. Das Leben in der Arktis muss nicht kompliziert sein, es muss nicht immer was anderes kommen. Die Arktis ist schön. Das gilt es zu genießen. Und das reicht.

Natürlich ist es trotzdem schön, neue Orte zu entdecken. Wie das Moskusdalen auf der Ostseite des Sassendalen. Viele fahren auf dem Weg zur Ostküste dran vorbei, kaum einer fährt hin. Dabei ist das ein wunderschönes, stilles Plätzchen. Eine alte Hütte steht dort, eine weitere Nebenhütte vom berühmten Hilmar Nøis, gebaut vermutlich irgendwann in den 1920er oder 1930er Jahren.

Jetzt, wie versprochen, die leicht adaptierte Wiederholung vom letzten Blog ☺

Die landschaftliche Schönheit von Sassendalen und Mohnbukta kann man nicht oft genug rühmen. Umso schöner, wenn man die Gelegenheit hat, in dieser herrlichen Gegend nicht nur ein paar Stunden, sondern ein paar Tage zu verbringen. Man muss nicht viel machen, das Arktis-Kino spielt von ganz alleine. Stundenlang kann man den Blick durch das Fenster einer gemütlichen Hütte über Meer und Berge streifen lassen, man entdeckt ständig neue Details, andauernd ändert sich das Licht, die Stimmung. Grandiose Stimmungen mitten in der Nacht.

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Russischer Vizepremier Rogosin in Spitzbergen

Das überraschende Auftauchen des russischen Vizepremiers Rogosin in Spitzbergen, der wegen des Ukraine-Konflikts auf einer Einreiseverbotsliste steht, sorgte in Norwegen für Aufregung. Zwar habe Rogosin mit der Einreise nicht gegen Gesetze verstoßen, aber er sei eine in Norwegen unerwünschte Person. Dies hat die norwegische Regierung der russischen Botschaft klar zur Kenntnis gebracht.

Rogosin provozierte die norwegische Regierung mit der Bemerkung, ihre Souveränität gelte auf Svalbard nicht uneingeschränkt (tatsächlich legt der Spitzbergen-Vertrag hierfür ein paar Begrenzungen fest). Jedermann könne frei nach Spitzbergen einreisen und dürfe nicht daran gehindert werden. Rogosin ist auch Vorsitzender des neuen Arktis-Ausschusses der russischen Regierung.

Wie Rogosin, der seine Einreise am letzten Samstag über Twitter bekannt gab, genau den Flughafen bei Longyearbyen erreichte, ist nicht öffentlich. Über Norwegen kann er aber nicht gereist sein. Nach kurzem Aufenthalt reiste der als Nationalist und Expansionist bekannte Rogosin weiter zur russischen Drifteisstation Barneo kurz vor dem Nordpol und provozierte dort in Interviews mit weiteren Äußerungen (eigene Übersetzung): „Letztes Jahr hatten wir die historische Wiedervereinigung mit Sevastopol und der Krim. Dieses Jahr präsentieren wir eine neue Sicht und neue, kräftige Energie in der Entwicklung in der Arktis. Im Grunde genommen ist das das Gleiche. … Russland wird sich seiner Territorien, Interessen und Grenzen jetzt stärker bewusst.“ (Interview mit dem russischen Staats-TV Channel One. Der englische Wortlaut steht in der englischen Version dieses Artikels).

Norwegens Außenminister Børge Brende reagierte umgehend mit klaren Worten (eigene Übersetzung): „Es darf kein Zweifel daran bestehen, dass Leute auf der Sanktionsliste, die zentral daran beteiligt waren, internationales Recht in der Ukraine zu brechen, nicht auf dem Festland oder in Svalbard willkommen sind“.

Den russischen Vizepremier Rogosin dürfte Brende damit kaum beeindrucken.

Der russische Vizepremier Dmitriy Rogosin auf der russischen Drifteisstation Barneo kurz vorm Nordpol (Twitterfoto).

Rogosin

Quelle: Barentsobserver

Vindodden

20.-22. April 2015 – Vindodden – Die landschaftliche Schönheit von Sassenfjord und Tempelfjord – beide sind ja ein durchgehender Schlauch – kann man nicht oft genug rühmen. Umso schöner, wenn man die Gelegenheit hat, in dieser herrlichen Gegend nicht nur ein paar Stunden, sondern ein paar Tage zu verbringen. Man muss nicht viel machen, das Arktis-Kino spielt von ganz alleine. Stundenlang kann man den Blick durch das Fenster einer gemütlichen Hütte über Meer und Berge streifen lassen, man entdeckt ständig neue Details, andauernd ändert sich das Licht, die Stimmung. Manchmal streift ein Fuchs um die Hütte. Grandiose Stimmungen mitten in der Nacht, die letzten Sonnenuntergänge des Frühjahrs. In wenigen Tagen kommt die Zeit der Mitternachtssonne, und die wird bis Ende August andauern.

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Reisen 2015: Jan Mayen, Spitzbergen

Auf der Expedition Jan Mayen 2015 (15.-27. Juni) sind kurzfristig 2 Plätze verfügbar geworden! Die Nachfrage ist hoch, auch für 2016 ist die Jan Mayen Fahrt bereits ausgebucht.

Im Juni 2015 geht es nach Jan Mayen

Jan Mayen: Beerenberg

Auch auf der Spitzbergen-Fahrt 15.-25. September 2015 mit der SV Antigua gibt noch Plätze. Hier sind die Schwerpunkte Gletschertouren und Fotografie, neben den normalen Wanderungen, die es natürlich auch geben wird.

Antarktis-Panorama: Kap Adare

Es gibt eine neue Pano-Tour aus der Antarktis, und zwar vom Kap Adare im Rossmeer. Kap Adare ist ein berühmter Ort in der Antarktis: 1895 Ort der ersten dokumentierten Anlandung auf dem letzten Kontinent überhaupt und 1899 Ort der ersten Überwinterung auf dem Kontinent, während der Expedition von Karsten Borchgrevink. Diese Geschichten sind im Lauf der virtuellen Tour kurz zusammengefasst, wie auch der spätere Besuch der Nordgruppe von Robert F. Scotts letzter Expedition. Die Pano-Tour dokumentiert die Hütten dieser ersten Überwinterung und zeigt die schöne Landschaft drumherum: Kap Adare liegt am nördlichen Ende von Victoria Land, dem Nordende des berühmten Transantarktischen Gebirges.

Zudem befindet sich am Kap Adare die größte Kolonie Adéliepinguine der Antarktis.

Anfang Februar hatte ich das Glück, einen seltenen Schönwettertag am Kap Adare verbringen zu können. Dabei entstanden die Panoramen, die jetzt zu einer schönen virtuellen Tour zusammengefügt sind. Viel Spaß beim Anschauen!

Panorama-Tour vom Kap Adare: Ort der ersten Landung und der ersten Überwinterung in der Antarktis, Heimat hunderttausender Adéliepinguine.

Kap Adare Panorama-Tour

Der Arktis-Blog geht weiter

Der Arktis-Blog geht weiter! Seit Mitte März bin ich wieder in Spitzbergen und immer wieder auf Tour. Kamera, offenes Auge und Neugier auf die arktische Landschaft sind immer dabei, und daraus entstehen kleine Erzählungen und Fotogalerien, die ab jetzt im Arktis-Blog zu lesen und zu sehen sind. Bis in den Herbst wird dieser Blog regelmäßig aktualisiert werden. Den Anfang macht eine Tour in den Tempelfjord, gefolgt von dem großen Ereignis des Jahres in Spitzbergen, der Sonnenfinsternis. Viel Spaß beim Lesen!

Hier geht es zur Übersicht Arktis-Blog.

Der Arktis-Blog geht weiter: Begegnungen mit Tieren, Licht & Landschaften in der Arktis.

Motorschlitten Sonnenuntergang

Zahlreiche Motorschlittenunfälle in der laufenden Saison

Rettungsdienst und Krankenhaus in Longyearbyen haben in der laufenden Saison eine rekordverdächtige Anzahl an Unfällen mit Motorschlitten zu verzeichnen. Allein bis Ende März gab es 38 Patienten, die nach Bruchlandungen mit Scootern in medizinische Behandlung mussten. 2014 waren es im Vergleichszeitraum 21, so dass die Zahl sich von einem Jahr auf das nächste fast verdoppelt hat. Unter den Verletzungen sind viele Knochenbrüche.

Die Datengrundlage reicht nicht aus, um Gründe zu nennen, aber möglicherweise hat das instabile Wetter durch schlechte Sicht und vereiste Oberflächen im Gelände zum Anstieg beigetragen.

Unbekannt ist auch der jeweilige Anteil von Einwohnern und Zugereisten. Mehrere schwere Unglücke gehen auf Einheimische zurück, so der tödliche Lawinenunfall im Januar oder die lange Suchaktion an der Ostküste im März. Ende März stürzte ein einheimischer Motorschlittenfahrer in ein über 6 m tiefes, vom Wind geschaffenes Loch im Schnee und verletzte sich dabei schwer, er liegt mit Kopfverletzungen in Tromsø im Krankenhaus und wird in künstlichem Koma gehalten, ist aber außer Lebensgefahr.

Bei den organisierten Touren haben die Teilnehmerzahlen nicht mehr das Niveau der Rekordjahre 2007 und 2008 erreicht, dafür sind bei der individuellen Ausleihe die Zahlen gestiegen. Insbesondere die weniger erfahrenen Motorschlittenfahrer, die ohne Ortskenntnis auf eigene Faust im Gelände unterwegs sind, dürfen nicht vergessen, dass sie mit einem Fahrzeug unterwegs sind, das beschleunigt wie ein Motorrad und hohe Geschwindigkeiten erreichen kann, aber in Gelände, das alle Fallen der winterlichen Arktis bereithält. Unebenheiten bis hin zu abrupten Vertiefungen sind vor allem bei Schneetreiben und schlechter Sicht nur schwer rechtzeitig zu erkennen, was fatale Folgen haben kann.

Genusstour mit Motorschlitten in den Sonnenuntergang. Nur ist das Wetter leider nicht immer so schön.

Motorschlitten Sonnenuntergang

Quelle: Svalbardposten (14, 2015)

Larsbreen

Der Larsbreen ist direkt bei Longyearbyen, sozusagen der Stadtpark oder das Naherholungsgebiet. Kurz hinter Nybyen steigt man auf und hat die arktische Stille direkt um sich. Das ist nämlich motorschlittenfreies Gebiet.

Auch der Larsbreen verändert sich, der Aufstieg sieht anders aus als früher. Wir sind durch den zentralen Schmelzwasserablauf gegangen, was landschaftlich sehr spannend war. Ein kleiner Canyon im Eis, steil eingeschnitten in den Gletscher, mit diversen Moränenablagerungen schön sichtbar im Gletschereis. Ein Querschnitt durch einen aktiven Gletscher. Hat man auch nicht alle Tage!

Oben wird der Gletscher weiter, und daneben steht der Trollsteinen. Wunderbare Aussicht über das Nordenskiöld Land, gekrönt von einem recht kräftigen Halo, einer Art Regenbogen, der aber auf Eiskristallen beruht und nicht auf Wassertröpfchen.

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Schöne Abfahrt anschließend ins Tal, und zuguterletzt ein wohlverdienter Besuch im Coal Miners’ Grill, der neuen Futterstelle in Nybyen. Was will man mehr von einem schönen Tag in der Arktis ☺

Tempelfjord

Mit dem Tempelfjord ist das nun so eine Art Glücksspiel. Es ist gar nicht so lange her, da war der Fall klar: man kam bequem und sicher – so sicher, wie Fjordeis nur sein kann – bei Fredheim vom Sassendalen in den Tempelfjord. Bis 2013 war das so. Nun plätscherten 2014 den ganzen Winter über bei Fredheim munter die Wellen. Dieses Jahr war es, nun, nicht gerade perfekt, aber immerhin besser. Man kam bei Fredheim aufs Eis, wenn das auch nicht immer so stabil und solide erschien, wie man sich das gewünscht hätte. Aber es ging. Klar, dass wir uns die Chance nicht entgehen ließen, den schönen Gletschern hinten im Tempelfjord bei Bombenwetter einen Besuch abzustatten.

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Spitzbergen.de Osterrätsel: Antworten

Das Spitzbergen.de-Osterrätsel – was zeigt das Foto unten? – hat viele schöne Antworten bekommen. Zunächst eine Auswahl der eingeschickten Antworten:

  • Nahaufnahme der Haut eines Buckelwals
  • Nahaufnahme von der Haut eines Walrosses in SW
  • Ice surface. It looks like something has ground it (like the surface at a curling court (Sweden become world champs yesterday!)). So that has to be my guess. Not a curling court, but a ice covered surface that been grounded in some way. Maybe from dog sledge skids?
  • Eisstrukturen
  • Is it frozen water from below with trapped air bubbles?
  • Sauschweres Fotorätsel! Ich wage es mal-
    Evtl. enstand das Foto durch folgenden Effekt:
    einen wärmeren Gegenstand (z.b. warmen Topf) auf gefrorenes Wasser gestellt.
  • An aerial photo of frozen mud flats at low tide.
  • I thought frozen water at first, but I don’t think that’s right.
  • Not polished concrete?
  • Übereiste Stromatolithen, die glazialfrisörologisch überprägt wurden
  • Ein Abdruck von einem Farn – nich der positive, sondern der negative
  • think it is water over some frozen soil or something….
    actually i have no clue even after staring for 30 minutes at the picture!
    in any case: it is beautiful! 🙂
  • Ist das vielleicht eine kleine Flügelschnecke im flachen Wasser?
  • Vielleicht eine Schusohle
  • Eine eher selten zu findende eisenstruktur auf ner Geode (oder alternativ ein Anschnitt selbiger)
  • Profil vom Motorschlittenantrieb
  • Eis-Struktur als Makroaufnahme?
  • Ein Hund in einem Flussbett/Eisfläche

Ein Haufen interessanter und erstaunlich verschiedener Antworten! Es scheint schwieriger gewesen zu sein als gedacht, und das zeigt, wie sehr Kamera und Objektiv helfen können, Dinge zu sehen, die sonst verborgen bleiben oder die wir sonst, wenn überhaupt, ganz anders wahrnehmen, denn tatsächlich haben alle, die schon einmal Gletschereis gesehen haben, dieses Phänomen in der einen oder anderen Form vor sich gehabt (aber nicht unbedingt wahrgenommen).

So ist das Bild entstanden:

Was ist das? Gletschereis!

Spitzbergen.de Osterrätsel: Was ist das? Gletschereis

Ein Makrofoto von Gletschereis, in einer kleinen Gletscherhöhle mit Stativ und Makroobjektiv, um kleine Details sichtbar zu machen. Das Rätselfoto zeigt kleine Luftbläschen im Gletschereis. Die einzelnen Bläschen und Luftkammern sind kleiner als 1 mm groß. Der Ausschnitt auf dem Foto ist in der Realität geschätzt 4×6 mm groß. Dieses Netzwerk aus winzigen Hohlräumen war in einer Ebene angeordnet, parallel zur blanken Oberfläche, 2-3 cm tief in glasklarem Eis und daher halbwegs fotografierbar. Wie genau die Entstehung dieser Luftkämmerchen abläuft, weiß ich nicht. Wenn es jemand weiß – gerne mitteilen 🙂

Den ersten Preis gibt es für „Eis-Struktur als Makroaufnahme“ und der geht an Stephanie nach Schottland – herzlichen Glückwunsch! Stephanie, die Wahl ist Deine!

Der zweite Platz geht nach Leipzig und die Antwort auf dem dritten Platz kam aus Schweden. Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch! Und allen, die Antworten geschickt haben, vielen Dank! Es hat Spaß gemacht, und darum ging es.

Was ist das? Kleinste, luftgefüllte Blasen und Kanäle in Gletschereis.

Spitzbergen.de Osterrätsel: Was ist das?

Bjørndalen

Wie gesagt, ins Bjørndalen musste wir aus gutem Grund noch einmal. Die Bilder zeigen warum ☺

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Mohnbukta

Es ist erstaunlich, was für eine Wirkung die Ostküste Spitzbergens auf einen ausüben kann. Klar, für viele ist Küste gleich Küste. Ost, West, egal. Für manche aber ist die Ostküste ein Inbegriff der Abgelegenheit. Dabei hilft sicher, wenn der erste Besuch dort zu Fuß stattgefunden hat. Dann misst die Wegstrecke sich nämlich in Tagen und nicht in Stunden. Wo man im Winter schnell langflitzen kann, erstreckt sich im Sommer weite, weiche Tundra, die die Kraft aus den Beinen saugt. Sumpfstellen, Moränen, Gletscher, Flüsse … das volle Programm. Man muss nur mal Martin Conway’s „First Crossing of Spitsbergen“ lesen. Empfehlenswerter Stoff!

Und wenn diese Ostküste dann mal recht schnell und bequem zugänglich ist, dann verliert sie dadurch nicht unbedingt ihren Charme. Ganz im Gegenteil ist es schön, diesem Charme dann umso öfter zu erliegen. Eis, Weite, Stille …

Genug geschrieben für heute. Den Rest machen die Bilder schon ganz von alleine.

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Adventtoppen

Der Adventtoppen stand ja schon lange auf der Wunschliste. Das Problem: er steht auf der Nordseite des Adventfjord. Nur wenige Kilometer von Longyearbyen entfernt, nur einmal übers Wasser – ja, einmal übers Wasser, genau das ist das Problem.

Wie so oft in der Arktis, macht der Winter das Leben auch hier einfacher. Wo im Sommer die breiten, fjordnah kaum überwindlichen Flussarme des Adventelva zopfartig mäandrieren, hat man im Winter freie Bahn, trocken und eben.

Ein wenig Lehrgeld war beim ersten Versuch zu bezahlen. Der obere Hang ist ziemlich steil und der Schnee darauf betonhart. Da machten sich die schön warmen, aber weichen Stiefel so überhaupt nicht gut, irgendwann wurde die Abrutschsgefahr zu hoch und es blieb nur die Umkehr.

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Also im zweiten Anlauf. Mit leichten Steigeisen unter den Hufen alles kein Ding. Und so war dann am Dienstag der Adventtoppen fällig. Mit 786 m nicht der höchste Berg in der Nähe von Longyearbyen, aber darauf kommt es ja nicht an. Die Aussicht, das ist der Punkt! Und die ist grandios. Auch, weil der Adventtoppen nämlich einer der wenigen Berge in dieser Gegend ist, die nicht oben von einem ewig weiten Plateau gekrönt sind, sondern wirklich von einem kleinflächigen Gipfel. Also 360 Grad Aussicht von einem Standort ☺ keine Frage, das musste auch mit Panoramatechnik verewigt werden. Und da dieser Blog der Realität ja gerade etwas hinterherhinkt, ist das Ergebnis auch schon online: Hier gehts zur Pano-Tour.

Spitzbergen.de Osterrätsel

Ergänzung: Eine Antwort, die es wirklich trifft, ist bisher noch nicht eingegangen. Die Frage bleibt zunächst offen und Antworten können eingeschickt werden, bis eine neue Spitzbergen.de-Nachricht das Rätsel auflöst. Also nur zu!

Ein Osterrätsel bei Spitzbergen.de? Ja, warum nicht mal. Das untenstehende Foto entstand vor nicht allzu langer Zeit hier auf Spitzbergen. Und wer mir als Erster (oder gerne auch als Erste) mitteilt, was zu sehen ist, hat freie Auswahl für ein Buch (oder Kalender oder Postkartensatz) aus dem Angebot hier bei Spitzbergen.de 🙂 (siehe rechte Spalte oder hier klicken). Die richtigen Antworten Nr. 2 und 3 dürfen ganz nach Wahl bei den Postkartensätzen oder dem Kalender zugreifen. Einsendungen per Email (Kontaktseite).

Eigentlich gar nicht so schwer … oder?

Die Antwort muss richtig und konkret sein. Was richtig ist, ist richtig, alles andere ist falsch. Was konkret ist, entscheide ich (= Rolf Stange. Irgendwer muss das ja machen). Es reicht nicht, zu schreiben, dass das ein Stückchen Spitzbergen ist, obwohl das richtig ist. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Linksweg auch.

Als Hilfe gibt es hier eine größere Version dieses Fotos zum Herunterladen.

Viel Spaß & Erfolg – und frohe Ostern!

Was ist das?

Spitzbergen.de Osterrätsel: Was ist das?

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News-Auflistung generiert am 23. März 2017 um 15:08:05 Uhr (GMT+1)
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