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Panoramen: Hornsund

Unten auf die­ser Sei­te fin­den sich Foto­ga­le­rien aus dem Horn­sund.

Horn­sund: Tres­ke­len

Rund­um­blick vom Rücken der Halb­in­sel Tres­ke­len über den Horn­sund. Von hier über­schaut man die inners­te Bucht, Bre­pol­len, genau­so wie die berühm­ten Ber­ge Bau­ta­en (der nadel­schar­fe, 475 m hohe Mono­lith, der wie ein Wach­turm am Ein­gang zum Bre­pol­len steht) und Horn­sund­tind, das 1432 m hohe Kar­bonat­mas­siv, das sich auf der Süd­sei­te des Horn­sund erhebt. Der Horn­sund­tind ist der dritt­höchs­te Berg Spitz­ber­gens und der höchs­te süd­lich des Isfjord.

Die nun sehr weit­läu­fi­ge Bucht Bre­pol­len, die den inners­ten Abschnitt des Horn­sund bil­det, war bis ins 20. Jahr­hun­dert von den mitt­ler­wei­le stark geschrumpf­ten Glet­schern Stor­breen, Horn­breen und Chom­ja­kov­breen aus­ge­füllt. Die Bucht Bre­pol­len exis­tiert also erst seit ein paar Jahr­zehn­ten.

In der Adria­buk­ta, direkt bei der Halb­in­sel Tres­ke­len, liegt eine wei­te­re alte Jagd­hüt­te. Dies ist die am tiefs­ten im Fjord gele­ge­ne vom klas­si­schen Eis­bä­ren-Jagd­re­vier, das der Horn­sund ein­mal war. Die Hüt­te ist recht klein und aktu­ell nicht gera­de im aller­bes­ten Zustand.

Horn­sund: Ammo­ni­tøya

Die Ammo­ni­tøya ist eine klei­ne Insel im Bre­pol­len (inners­ter Horn­sund). Der Name deu­tet auf Fos­sil­fun­de hin: Man hat Ammo­ni­ten gefun­den, die aus Jura oder Krei­de stam­men. Aller­dings ist die Insel größ­ten­teils von Morä­ne bedeckt, da sie erst im 20. Jahr­hun­dert unter dem Eis der sich zurück­zie­hen­den Glet­scher auf­ge­taucht ist. Im Morä­nen­schutt fin­den sich die Ammo­ni­ten, die von den Glet­schern von irgend­wo im Hin­ter­land her­an­trans­por­tiert wor­den sind.

Wo auch immer die Ammo­ni­ten her­kom­men: In jedem Fall haben sie von der Ammo­ni­tøya aus eine her­vor­ra­gen­de Aus­sicht über den Bre­pol­len, also den inners­ten Teil des Horn­sund, sowie sicher­lich immer wie­der mal Eis­bä­ren­be­such.

Horn­sund: Bre­pol­len

Aus­blick nach Osten und Süden vom Chol­maks­la, dem morä­nen­be­deck­ten Rücken, der sich vom Berg Mezen­ryg­gen aus nach Süden in den Bre­pol­len (inners­ter Horn­sund) erstreckt. Links und Mit­te: der Horn­breen (-glet­scher), rechts hin­ten der Men­de­leev­breen.

Horn­sund: Gnå­lod­den

Mit­ten im Horn­sund liegt die Land­spit­ze Gnå­lod­den unter dem Gnål­ber­get. Man muss bei der Anfahrt auf vie­le Fel­sen Acht geben, die teil­wei­se knapp unter Was­ser lie­gen, genau rich­tig, um dem Pro­pel­ler eines Außen­bor­ders den Rest zu geben.

Beim Gnå­lod­den gibt es auf wenig Flä­che viel zu sehen. Schon die fel­si­ge Ufer­land­schaft hat es in sich. Das klei­ne Flach­land ist von vie­len Moo­sen bewach­sen und eine klei­ne grü­ne Oase, was natür­lich dar­an liegt, dass in der stei­len Fels­wand dahin­ter tau­sen­de von Dick­schna­bel­lum­men und Drei­ze­hen­mö­wen brü­ten.

Augen­fäl­lig ist die Hüt­te, die frü­her zum klas­si­schen Horn­sund-Jagd­re­vier gehör­te. Dort wur­den Eis­bä­ren gejagt, die mit dem Treib­eis in den Fjord kamen. Mit­un­ter zogen hun­der­te wäh­rend eines Früh­jahrs von der West­küs­te über das Eis in den Fjord hin­ein und über die Glet­scher zurück zur Ost­küs­te: Rei­che Jagd­grün­de für Eis­bä­ren­jä­ger, dar­un­ter die legen­dä­re Wan­ny Wold­stad, die in den 1930ern als eine der ers­ten Frau­en selbst­stän­dig Eis­bä­ren nach­stell­te.

Das Pan­ora­ma zeigt den Haupt­raum der Hüt­te. Die­se wird heu­te noch von Wis­sen­schaft­lern der pol­ni­schen For­schungs­sta­ti­on regel­mä­ßig genutzt, gele­gent­lich auch von Ein­hei­mi­schen aus Lon­gye­ar­by­en, die den wei­ten Weg mit Motor­schlit­ten zurück­le­gen.

Horn­sund: Gås­ham­na

Wenn man in den Horn­sund ein­fährt, hat man die Bucht Gås­ham­na bald quer­ab auf Steu­er­bord, sie liegt also auf der Süd­sei­te des Fjords. Ob die „Gän­se­bucht“ nach einem Trupp Gän­se benannt wur­den, die zufäl­lig dort waren, als die Bucht früh im 17. Jahr­hun­dert ent­deckt wur­de, oder nach einem Schiff oder dem hol­län­di­schen Ort Goes, das weiß kei­ner mehr. Durch­aus mög­lich, dass der Name auf den öster­rei­chi­schen Gra­fen Goes zurück­geht, der im 19. Jahr­hun­dert mal Lan­des­haupt­mann von Kärn­ten war. So behaup­tet es jeden­falls Sterneck, in des­sen Kar­te von 1874 der Name über­haupt erst­ma­lig erwähnt wird.

Wie dem auch sei: jeden­falls ist Gås­ham­na ein guter Natur­ha­fen, wo man dicht unter Land ankern kann und oft noch aus­rei­chend vor den häu­fi­gen, hef­ti­gen Ost-West-Win­den hat, die immer wie­der durch den Horn­sund fegen, um an Land zu gehen. Das wuss­ten schon die Wal­fän­ger, die dort im frü­hen 17. Jahr­hun­dert auf bei­den Sei­ten der Bucht Sta­tio­nen anleg­ten und beein­dru­cken­de Men­gen gewal­ti­ger Wal­kno­chen zurück­lie­ßen. Die blei­chen dort immer noch unter der Mit­ter­nacht­son­ne, in Wind und Wet­ter, unterm Polar­licht.

Die­se Pan­ora­men zeigt die West­sei­te der Bucht Gås­ham­na.

Horn­sund: Gås­ham­na Ost

Auch auf der Ost­sei­te von Gås­ham­na sind die Wal­fän­ger ihrem blu­ti­gen Geschäft nach­ge­gan­gen und haben Men­gen gewal­ti­ger Wal­kno­chen hin­ter­las­sen. Die lie­gen aber nun etwas ver­ges­sen hin­ter einem Hügel, auf dem sich 1899-1900 Bemer­kens­wer­tes zuge­tra­gen hat. Damals über­win­ter­te dort näm­lich die rus­si­sche Abtei­lung der schwe­disch-rus­si­schen Grad­mes­sungs­ex­pe­di­ti­on, um letzt­lich die Fra­ge nach der Form der Erde zu beant­wor­ten: eine per­fek­te Kugel oder an den Polen abge­flacht? Die Beant­wor­tung die­ser Fra­ge erfor­der­te die genaue Ver­mes­sung ent­lang eines Län­gen­gra­des in hohen Brei­ten. Genau das taten Schwe­den und Rus­sen um die vor­letz­te Jahr­hun­dert­wen­de in Spitz­ber­gen. Und zwar sehr erfolg­reich.

Bur­ger­buk­ta

Auf der Nord­sei­te des Horn­sund liegt die Bur­ger­buk­ta, deren Ost­sei­te die­ses schö­ne Pan­ora­ma bie­tet. Die far­ben­fro­he, struk­tu­ren­rei­che Schön­heit der Land­schaft hat ihre Wur­zeln in der Geo­lo­gie: Die Schich­ten­fol­ge vom Old Red (Devon/unteres Kar­bon, rot­braun) über das unter Karbon/Perm (gelb­braun) bis in die Tri­as (dun­kel­braun) bringt die Far­ben­pracht. Die Defor­ma­ti­on wäh­rend der Atlan­ti­köff­nung (alpi­di­sche Pha­se) ist für die schö­nen Fal­ten­struk­tu­ren ver­ant­wort­lich.

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Bil­der­ga­le­rien Horn­sund

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Letzte Änderung: 14. Januar 2018 · Copyright: Rolf Stange
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