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Arktischer Frühling

In der zweiten Maihälfte setzt die Schneeschmelze ein, und die Welt verändert sich hier oben schnell. Tempelfjord und Ostküste, kürzlich noch gerade eine Tagestour weit weg, sind auf einmal wieder die abgelegenen, praktisch kaum erreichbaren Gegenden, die sie ja eigentlich auch sind. Braune Flecken zerlegen die weiße Pracht in ein schmutziges Muster, und erste Rinnsale zeigen sich dort, wo bald rauschende Bäche und reißende Flüsse fließen werden. Die arktischen Frühlingsboten in Form von Schneeammern und zahllosen Gänsen sind überall auf der freiwerdenden Tundra unterwegs, auch innerhalb von Longyearbyen, und Krabbentaucher kreischen zu tausenden hoch oben auf den Felsen und fliegen in großen Schwärmen auf, wenn eine der nun häufigen Lawinen zu Tal geht.

Neben den Tälern und Bergen rund um Longyearbyen sind die vielerorts zu findenden Industriedenkmäler aus der Bergbauzeit lohnenswerte Tourenziele und wie immer tolle Spielplätze für Fotografen (Eine Reihe von Panorama-Bildern folgt hier noch). Und in der »Neuen Grube 2« soll ja nun der Weihnachtsmann seine Produktion haben. Wo wir auf stapelweise iPads und Gameboys hofften, war aber leider nichts zu sehen.

Erwartungsgemäß langweilig ist ein Besuch bei der berühmten Samenbank. Warum interessiert sich alle Welt so sehr dafür? Das Schönste dort ist noch der Blick über Isfjord und Adventfjord.

Darüber hinaus haben die Tage Ende Mai eine gründliche Besichtung der Arctica II gebracht, mit der ich 2014 unterwegs sein will: Spitzbergen für Fortgeschrittene.

Wer hatte eigentlich behauptet, dass es auf Spitzbergen keine Bäume gibt?

spitzbergen longyearbyen (Galerie)

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Letzte Änderung: 30. Mai 2013 · Copyright: Rolf Stange
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