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Kohleseilbahnzentrale (Taubanesentrale)

Die Zentrale der alten Kohleseilbahn, lokal als Taubanesentrale bekannt, ist eines der Wahrzeichen von Longyearbyen. Futuristisch aussehend, steht sie dennoch für Geschichte und Vergangenheit. Das erste Stück der Kohleseilbahn wurde 1907 gebaut, in der frühen Amerikanerzeit von Longyearbyen. Mit diesem ersten Teil wurde Kohle von der Grube 1 („Amerikanergrube“, oberhalb der Kirche am Platåberg) zum Hafen transportiert. Für die Seilbahn wurde, auf alten Fotos erkennbar, eine kleine Lücke in den Hang oberhalb des Steilabfalls über der Uferstraße geschnitten. Nach diesem Einschnitt heißt dieser Ortsteil von Longyearbyen heute noch „Skjæringa“ (sprich: Schäringa, „der Einschnitt“).

Nach und nach wurde das Netz der Kohleseilbahnen mehr und mehr ausgeweitet, sowie weitere Gruben dazu kamen. Das geschah erst im Longyeardalen, also in unmittelbarer Ortsnähe. Später wurden dann weitere Gruben im Adventdalen gebaut (Gruben 5, 6 und 7), von denen nur die Grube 7 heute noch in Betrieb ist.

Die alte Seilbahnzentrale wurde 1987 außer Betrieb genommen. Seitdem wird die Kohle mit Lastern zum Hafen transportiert. Die Seilbahnzentrale ist seitdem ein Kulturdenkmal, ein zentral gelegener und visuell prominenter Teil der Stadtgeschichte von Longyearbyen und wegen der auffälligen Lage und Architektur ein sehr beliebtes Fotomotiv. Es gab Überlegungen, sie für Veranstaltungen o.ä. zu nutzen, aber derzeit steht sie leer und ist abgeschlossen.

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Letzte Änderung: 12. September 2018 · Copyright: Rolf Stange
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