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Spitzbergen mit der Antigua 2014

vom 16. Juli bis 02. August 2014 von/bis Longyearben

Rolf Stange am Steuer

Als Fahrtleiter steht Rolf Stange wieder für bekanntermaßen fach- und naturkundige Betreuung.

Hier lesen Sie die Beschreibung der ersten Fahrt 2014. Zur Reise mit der Antigua im September (Schwerpunkte Wandern, Licht & Fotografie, Naturkunde & Geologie) kommen Sie hier.

Spitzbergen 18 Tage lang unter Segeln erleben

Tiere, Pflanzen, Landschaft, Wandern

Vom 16. Juli bis zum 02. August 2014 wollen wir Spitzbergen intensiv kennenlernen und sind dabei auf dem Dreimastsegler Antigua unterwegs. Das intensive, aktive Erlebnis der Natur, Tierwelt und Geschichte Spitzbergens in aller Vielseitigkeit, ausgehend von einem Segelschiff in traditionellem Stil, steht im Vordergrund.

Ausführliche Reisebeschreibung zum Herunterladen (pdf-Datei, 2,7 MB).

Mindestens einen Landgang täglich wird es durchschnittlich geben, um Landschaft und Tierwelt zu erkunden. Während der 18 Tage werden wir bei »günstigen« Eisbedingungen Spitzbergen durch die Hinlopenstraße umrunden; bei »ungünstigen« Eisbedingungen werden wir die Zeit ebenso erlebnisreich an der West- und Nordküste Spitzbergens verbringen. Die Wahrscheinlichkeit, Spitzbergen zu umrunden, liegt in der zweiten Julihälfte bei deutlich über 50 %.

In jedem Falle wollen wir möglichst viele der schönen, abwechslungsreichen Buchten und Inseln Spitzbergens kennenlernen: Von gemütlichen Spaziergängen über Tundrawanderungen bis hin zu kleinen Bergtouren oder Fahrten an Bord der Antigua durch schöne Fjorde mit Gletschern und Bergen zu beiden Seiten werden wir flexibel die besten Gelegenheiten wahrnehmen, welche die Natur uns bietet. Neben traditionellen Routen wollen wir dabei auch immer wieder Neuland betreten.

Schauen Sie einmal in die Bilder und Reiseberichte unserer Fahrten in vergangenen Jahren, beispielsweise im August 2011 oder im Juli 2012. Die Fotos und Berichte geben einen guten Eindruck davon, wie eine solche Fahrt etwa verlaufen kann.

Normalerweise dauern die Landgänge zwei bis vier Stunden, aber wenn Gegend und Wetter sich für eine Tagestour anbieten, werden wir die Picknickkörbe packen. An Land werden wir uns meistens in zwei oder auch drei Gruppen aufteilen, die wegen der Möglichkeit, jederzeit unerwartet auf Eisbären zu stoßen, von je einem bewaffneten Guide begleitet ist. Auf diese Art können wir uns in kleineren Gruppen bewegen und alternativ verschiedene Touren anbieten: So macht beispielsweise eine Gruppe eine kleine Bergtour und die andere erkundet die küstennahe Tundra und das Ufer.

Hier sehen Sie einige Bilder von der Fahrt im August 2011, Teil 1

Auf den Fahrten, die Rolf Stange und die Geographische Reisegesellschaft mit der Antigua anbieten, sind wir mit insgesamt drei Guides dabei, so dass wir uns an Land in drei Gruppen aufteilen können und dadurch deutlich mehr mehr Flexibilität erreichen (sonst sind auf der Antigua nur zwei Guides).

Die Antigua

Das Gelände ist naturgemäß generell weglos und oft auch unwegsam: Der Boden ist oft steinig-felsig, Steigungen wollen überwunden werden, diese können auch schon mal steiler sein (sicher aber keine Kletterei technischer Natur). Grundlegende Trittsicherheit und eine gewisse Ausdauer setzen wir bei unseren Gästen voraus, wie auch die Motivation, regelmäßig an mehrstündigen Wanderungen teilzunehmen.

Das Natur- und Landschaftserlebnis wird uns wichtiger sein als das hektische »Abhaken« von Sehenswürdigkeiten. Geschichte und Geschichten aus älteren und neueren Zeiten wird es ebenso regelmäßig geben wie naturkundliche Hintergründe, an der frischen Luft oder gemütlich an Bord, ganz wie es sich anbietet.

Hier sehen Sie einige Bilder von der Fahrt im August 2011, Teil 2

Im Juli ist der Höhepunkt des arktischen Sommers. Überall beginnen die kleinen Blümchen zu blühen, Rentiere können sich endlich wieder nach Herzenslust satt futtern und die kurze, hektische Brutsaison arktischer Vögel ist in vollem Gang, auf flacher Tundra wie auf schroffen Vogelfelsen.

Möglicherweise befinden sich noch Treibeisfelder im Norden und /oder Osten Spitzbergens. Wenn diese nicht zu dicht sind, können wir wir erleben, wie die Antigua sich ihren Weg zwischen den Eisschollen sucht und finden dabei vielleicht Eisbären oder Walrosse. Mit oder ohne Eis – wir werden in jedem Fall gute Chancen für die Sichtung dieser mächtigen Tiere haben, wie auch Wale, vor allem Zwerg- und Finnwale. 2012 wurden auch erstaunlich viele Buckelwale gesichtet.

Die Tierwelt einschließlich der zahlreichen Vögel und die arktische Tundra mit ihrer erstaunlichen Pflanzenvielfalt wird nicht nur täglich für neue, schöne Eindrücke sorgen, sondern uns auch in Vorträgen und Hintergrundgesprächen regelmäßig beschäftigen und somit ein klarer Schwerpunkt für diese Reise in der zweiten Julihälfte sein. Zu dieser Zeit steht die Mitternachtssonne hoch am Himmel, so dass wir während der gesamten Fahrt keine Dunkelheit erleben werden, dafür Tageslicht zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten, so dass wir auch abends noch einmal an Land gehen oder bei einem Gletscher vorbeifahren können.

SPITZBERGEN – UNSERE ROUTE

Während unserer Reise wollen wir die küstennahen Gebiete rund um die Hauptinsel Spitzbergen sowie einiger Nebeninseln kennenlernen: Ausreichend Zeit zu haben, um in die verschiedensten Gebiete vorzustoßen, ist der Hauptgrund für die Reisedauer. Wir werden in verschiedene Fjorde einfahren, Sunde passieren und auf vorgelagerten großen Inseln und kleinen Eilanden an Land gehen. Einen festgelegten Fahrtplan gibt es nicht: Unser Fahrtleiter (Rolf Stange) kennt Spitzbergen aus langjähriger Erfahrung und wird letztlich zusammen mit dem Kapitän unterwegs flexibel entscheiden, wie der Plan aussieht – je nach Eis, Wind und Wetter! Die Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen, dass die Eisverhältnisse zu dieser Jahreszeit völlig unvorhersehbar sind: Das Treibeis kann sich soweit zurückgezogen haben, dass es für uns unsichtbar bleibt; andererseits kann es sich so hartnäckig in den Küstengewässern halten, dass es eine Umrundung Spitzbergens unmöglich macht … die Natur in ihrer Unvorhersehbarkeit und ihrer Unbeherrschbarkeit durch den Menschen und seine Technik macht ja gerade das Spannende an der Reise aus. Unser Vorteil ist, dass wir durch die lange Reisedauer ein gutes Zeitpolster haben, um flexibel auf alles zu reagieren und sicher eine Reihe von Zielen ansteuern können, die andere aus Zeitgründen backbord liegen lassen müssen.

Hier gibt es weitere Informationen zur Antigua.

Und nun die schlechte Nachricht: Die Teilnahme ist nicht kostenfrei. Der Preis liegt bei 4590 Euro von und bis Longyearbyen, also zuzüglich An- und Abreise (Flüge, bei Bedarf Übernachtungen). … viel Geld? Klar, keine Frage. Aber dafür eine Reise, die auch keinen Vergleich zu scheuen braucht. Und vergleichen Sie den Preis pro Tag an Bord doch einmal mit anderen Spitzbergen-Schiffsreisen …

Die folgenden Bildergalerien bestehen aus Bildern, die während der Spitzbergen-Fahrten mit der Antigua im Juli und August 2011 entstanden sind, also während vier Fahrten. Sie geben somit sehr realistische Eindrücke davon, was uns während der Fahrt im Juli/August 2014 alles begegnen kann. Selbstverständlich sind viele Situationen einzigartig und nicht wiederholbar, die Eindrücke aus den Galerien sind daher natürlich nicht als abzuhakender »Erlebniskatalog« zu verstehen, sondern als Sammlung an vielfältigen Eindrücken, wie Spitzbergen sie eben bringen kann.

Fotoalbum:

Klicken Sie auf die Bilder, um eine vergrößerte Darstellung des Bildes zu erhalten.

Noch Fragen? Wer mehr wissen will, sollte sich die detaillierte Reisebeschreibung (pdf-Datei, 2,7 MB) durchlesen und mir bei Bedarf natürlich gerne schreiben (Kontakt).

Wer sich unverbindlich vormerken lassen oder buchen will, wende sich am besten direkt an die »Geographische Reisegesellschaft« in Senden bei Münster:

GeoRG – Geographische Reisegesellschaft


Sporksfeld 93
D-48 308 Senden
Telefon: 0 25 36 – 34 35 69 2
E-Mail: info@geo-rg.de
Internet: www.geo-rg.de

Alle Angaben und Beschreibungen nach bestem Wissen und Gewissen.
Irrtum und unangekündigte Änderungen vorbehalten.

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Letzte Änderung: 25. Oktober 2013 · Copyright: Rolf Stange
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