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Gnålodden

Hornsund: Gnålodden

Mitten im Hornsund liegt die Landspitze Gnålodden unter dem Gnålberget. Man muss bei der Anfahrt auf viele Felsen Acht geben, die teilweise knapp unter Wasser liegen, genau richtig, um dem Propeller eines Außenborders den Rest zu geben.

Beim Gnålodden gibt es auf wenig Fläche viel zu sehen. Schon die felsige Uferlandschaft hat es in sich. Das kleine Flachland ist von vielen Moosen bewachsen und eine kleine grüne Oase, was natürlich daran liegt, dass in der steilen Felswand dahinter tausende von Dickschnabellummen und Dreizehenmöwen brüten.

Augenfällig ist die Hütte, die früher zum klassischen Hornsund-Jagdrevier gehörte. Dort wurden Eisbären gejagt, die mit dem Treibeis in den Fjord kamen. Mitunter zogen hunderte während eines Frühjahrs von der Westküste über das Eis in den Fjord hinein und über die Gletscher zurück zur Ostküste: Reiche Jagdgründe für Eisbärenjäger, darunter die legendäre Wanny Woldstad, die in den 1930ern als eine der ersten Frauen selbstständig Eisbären nachstellte.

Heute wird die alte Trapperhütte gelegentlich von Wissenschaftlern der polnischen Forschungsstation Isbjørnhamna genutzt.

Das Panorama zeigt den Hauptraum der Hütte. Diese wird heute noch von Wissenschaftlern der polnischen Forschungsstation regelmäßig genutzt, gelegentlich auch von Einheimischen aus Longyearbyen, die den weiten Weg mit Motorschlitten zurücklegen.

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Letzte Änderung: 14. Januar 2018 · Copyright: Rolf Stange
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