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Monats-Archiv: Juni 2016 − News & Stories


Rund um Jan Mayen – 22. Juni 2016

Es lässt sich nicht weiter hinausschieben, heute ist der Tag, an dem wir das Camp abbauen und uns von Jan Mayen verabschieden müssen. Immerhin haben wir dazu bestes Wetter, was das Zusammenpacken und verladen deutlich angenehmer macht.

Und so haben wir auch noch Zeit, um zum Abschied einmal um die Insel herum zu fahren. Der Beerenberg grüßt uns noch einige Male, indem er seine prächtige Krone durch die Wolken zeigt, dann passieren wir den Weyprechtbreen und die anderen Gletscher, von denen mehrere noch das Ufer erreichen. Beeindruckend sind sie, die sehr spaltigen Eisströme, wie sie wild und zertrümmert den Beerenberg hinabgekrochen kommen.

Galerie 1 – Rund um Jan Mayen – 22. Juni 2016

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An der Nordspitze passieren wir den jüngsten Teil von Jan Mayen, entstanden erst bei einem Vulkanausbruch im Jahr 1970. Auf der Ostseite fallen weitere Gletscher vom Beerenberg hinab zum Meer, und die steilen Klippen erlauben Einblicke in das Innere eines Vulkans. Die Eggøya kommt in den Blick, und über die Stunden ziehen Mid und Sør Jan an uns vorbei, wo wir so viele Eindrücke aus der Nähe sammeln durften, die Station, das Kapp Wien …

Galerie 2 – Rund um Jan Mayen – 22. Juni 2016

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Dann hat der Ozean uns wieder. Drei Tage lang schaukeln wir nun nach Island.

Nach Süden zum Kapp Wien – 21. Juni 2016

Ein Besuch auf der Station ist natürlich obligatorischer Bestandteil einer Fahrt nach Jan Mayen, aber strikt nur auf Einladung. Wir haben unsere Einladung für heute, ab 13 Uhr norwegischer Zeit (11 Uhr isländische Zeit = unsere Zeit). Frühstück und Abmarsch erfolgen also zu disziplinierter Zeit. Zwei Stunden braucht man für die 8 Kilometer entlang der Straße zur Station.

Unterwegs passiert man diverse wichtige Teile der lokalen Infrastruktur: Jan Mayen International Airport (hört sich ganz stark nach deutlich mehr an, als es ist), die Wetterstation (liegt 1-2 km nördlich der eigentlichen Station) und natürlich die diversen Bestandteile des örtlichen Schilderwaldes, die eher den speziellen Humor einer Eismeerstation reflektieren als verkehrsregelnde Notwendigkeiten.

Eine Weile dürfen wir uns den üblichen Gastfreundlichkeiten einer solchen Station hingeben: angenehmer Aufenthalt in zivilisierter Umgebung, neugierige Blicke in die öffentlichen Bereiche der Station und – der Höhepunkt – ausgiebiges Shoppen im kleinen Souvenirladen. Fragen werden zwischendurch beantwortet.

Galerie 1 – Nach Süden zum Kapp Wien – 21. Juni 2016

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Als es schließlich wieder Richtung Aufbruch geht, scheint die Sonne, und vom Tag ist noch eine Menge übrig. Wann, wenn nicht jetzt, ist die Gelegenheit da, Jan Mayen südlich der Station mal zu erkunden? Und die Ecke hat eine Menge zu bieten: angefangen beim Borgdalen, das ich neulich schon einmal heruntergelaufen kam, aber im dicken Nebel, so dass vom schönen Bergrücken Schiertzegga absolut nichts zu sehen war. Grüne, weite Flächen, beinahe wie Wiesen, erstrecken sich im unteren Blinddalen, bevor es über ein paar heftige Anstiege hinauf geht zum Flykollen oberhalb vom Kapp Wien.

Dort ist im Juli 1942 ein deutsches Wettererkundungsflugzeug an einem steilen Hang zerschellt, die vier Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Das Wrack soll dort noch liegen, als eines von zwei Flugzeugwracks aus dem Zweiten Weltkrieg auf Jan Mayen. Das andere, am Danielsenkrateret in der Nähe der Nordlagune, ist ja vergleichsweise leicht zugänglich.

Das kann man hier nicht behaupten. Ich habe mich schon eine Weile lang einen steilen Hang hinaufgekämpft, mich selbst permanent fragend, wie weit ich hier entlang tatsächlich gehen will. Schließlich öffnet sich hinter einem Rücken der Blick abwärts. In einer steilen Rinne liegt das alte Flugzeug in mehrere Teile zerbrochen: hier liegt ein Flügel, dort der Rumpf mit Heckflosse. Mir ist das Gelände zu steil, um mich alleine ohne jegliche Sicherung weiter vorzuwagen, ich habe genug gesehen und drehe nach ein paar Fotos wieder ab.

Stattdessen genieße ich lieber noch eine Weile die grandiose Küstenlandschaft um den Branderpynten herum. Brandungspfeiler und Küstenhöhlen, Vogelfelsen und die entsprechend dichten Blümchen machen aus diesem Uferstreifen ein ganz besonders schönes Stück Jan Mayen. Man müsste hier mehr Zeit verbringen können …

Galerie 2 – Nach Süden zum Kapp Wien – 21. Juni 2016

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Wie so oft, geht die Tour mit einigen zähen Straßenkilometern zu Ende. Schließlich sind es genau 30 Kilometer, die ich heute zurückgelegt habe, und als ich nach einem langen Tag im Basislager die anderen um ein gemütliches Lagerfeuer herum versammelt finde, haben alle von spannenden Erlebnissen zu erzählen.

Galerie 3 – Nach Süden zum Kapp Wien – 21. Juni 2016

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Haugenstranda – 20. Juni 2016

Die Ankunft im Camp war grandios, alle haben Geschichten zu erzählen, die um einen isländischen Lammeintopf herum ausgetauscht werden. Anneli und Martin haben mit Gletscherguide Magnus den Beerenberg-Gipfel erreicht. Gute Sache, Glückwunsch!

Und darüber hinaus haben alle den Norden ausgiebig erkundet, mit allem, was er so zu bieten hat. Nachdem ich nun als letzter Mohikaner zurück ins Küchenzelt gestolpert bin, wollen natürlich auch alle wissen, was der Süden so alles zu bieten hat.

Nach den vielen Kilometern der letzten Tagen meldet das Fahrwerk meinerseits Bedarf für einen ruhigeren Tag an. Ich leiste mir den Luxus, zunächst ein paar Stunden reine Erholung zu betreiben, bevor ich einen kleinen Tagesrucksack packe und einen kleinen Strandspaziergang mache. Der Haugenstranda stand ebenfalls schon länger auf meiner Wunschliste. Drei Kilometer lang, erstreckt er sich nordöstlich vom Kvalrossen, zunächst ewig weit, dann schmaler werdend.

Er ist mit riesigen Mengen von Treibholz bedeckt, und das ist immer spannend. So laufe ich langsam den Haugenstranda entlang und schaue mir das ganze alte Treibholz an. Viele Stücke sind stark verwittert, andere erscheinen frischer. Wie auch in Spitzbergen, sind die meisten Stämme abgesägt, Wurzeln haben die wenigsten. Auch in Jan Mayen hat das Treibholz größtenteils diese lange Drift on Sibirien über den arktischen Ozean hinweg gemacht, bis es hier ankam. Nur bei wenigen Stücken zeigen die größeren Löcher von Bohrwürmern ihre Herkunft aus wärmeren Gewässern an.

Leider gibt es auch hier die unvermeidlichen Mengen Plastikmülls, größtenteils aus der Fischerei. Aber auch allerhand abstruses gibt es, von Schuhen über Hygieneartikel bis hin zu nicht identifizierbaren Objekten. Ja, schade, dass Touristen hier nicht mehr Anlandungen machen dürfen. Die machen die Strände nämlich schon mal gerne sauber, wie jeder weiß, der diesem Blog schon ein Weilchen folgt. So bleibt der Plastikmüll eben an den arktischen Stränden liegen. Ganz toll gemacht, Oslo.

Am Ende des Strandes liegt schließlich auf einer kleinen Anhöhe ein einsames Grab. Sivert Eide 1909 steht auf einer Metallplatte auf dem hölzernen Kreuz. Sivert gehörte der zweiten Gruppe norwegischer Trapper an, die sich zur Fallenstellerei auf Füchse über einen Winter nach Jan Mayen begab. Im Februar 1909 starb er an Skorbut. Seine Gruppe nutzte neben der österreichischen Station in der Maria Muschbukta noch eine eigens gebaute Hütte, die ein paar Meter nördlich des Grabkreuzes gestanden hat. Die Stürme haben sie komplett rasiert, nur noch verrostete Teile des Ofens und ein paar unscheinbare Reste der hölzernen Wände lassen das aufmerksame Auge wissen, wo sie einmal gestanden hat.

Galerie 1 – Haugenstranda – 20. Juni 2016

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Der Rückweg führt über den niedrigen Hügelrücken Lågheia, der die Küsten beiderseits von Mid Jan voneinander trennt. Bereits wenige Höhenmeter verändern die Perspektive und erlauben schöne Blicke auf den mächtigen Haugenstranda, während Steinbrech und Stengelloses Leimkraut das Auge am Boden erfreuen. Aufgeregte Eismöwen schreien und vertreiben den Wanderer mit heftigen Sturzangriffen. Mehr noch als die Vögel bringt ein leichter Regen dazu, den Weg Richtung Camp einzuschlagen; der Neumayerkrater, ansonsten ein schönes Ziel auf dieser Strecke, hat sich schweigend in tiefgraue Wolken gehüllt.

Verschiedene Bodenstrukturen sprechen eine klare Sprache ob der Heftigkeit der Stürme, die hier toben können. Heute streicht hier aber nur eine Brise über die vulkanischen Hügel.

Galerie 2 – Haugenstranda – 20. Juni 2016

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Der auf der Anhöhe recht stetige Wind fällt allerdings in heftigen Böen in die Kvalrossbukta hinab, um sich in Ruhepausen wieder auf den nächsten Angriff vorzubereiten. Nachts müssen wir alle noch einmal aus den Schlafsäcken und Steine und Treibholzstücke heranschleppen, um das Küchenzelt stärker zu sichern, das sich auf Wanderschaft begeben wollte.

Die Tour nach Sør Jan – 17.-19. Juni 2016

Die Sonne lacht, der Wind macht einen Bogen um Jan Mayen. Unter diesen Umständen verlieren wir keine Zeit, sondern machen uns direkt startklar für die größeren Touren. Die meisten zieht es natürlich nach Norden, zum Beerenberg und in dessen Umgebung, zur Nordlagune, zur Maria Muschbukta, zur Eggøya und so weiter.

Ich mache es anders und schlage die Gegenrichtung ein. Nord Jan ist mir insgesamt schon gut bekannt, im Süden hingegen weisen die Landkarte in meinem Kopf sowie mein Fotoarchiv noch bedenkliche Lücken auf. Dagegen muss etwas getan werden! Die Gelegenheit ist günstig.

Während also die Mehrheit nach Norden zieht – drei von ihnen werden, das sei bereits verraten, in einem ziemlich schnellen, effizienten Gipfelsturm den Beerenberg-Gipfel erreichen – geht es für mich nach Süden. Der Blick über den buckligen Hügelrücken von Mid Jan zum Beerenberg, der sich nach und nach in voller, sonniger Pracht zeigt, könnte kaum überwältigender sein. Im Süden erstreckt sich das verwirrende Labyrinth aus Hügeln und Kratern von Sør Jan.

Galerie 1 – Die Tour nach Sør Jan – 17.-19. Juni 2016

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Das tiefe, weiche Moos, das hier auf weiten Flächen wächst, die ungenaue Karte, die Unvorhersehbarkeiten im Gelände, all das trägt dazu bei, aus einer längeren Tour auf Jan Mayen schnell einen Marsch mit Expeditionscharakter zu machen. Dafür sorgt zudem auch der ständige, latente Wassermangel: bald nach der Schneeschmelze trocknen die wenigen Bäche aus, und Seen gibt es ohnehin kaum. Somit ist man auf die Schneefelder angewiesen, um sich Wasser zu verschaffen. Ohne Kocher also kein Wasser. Unterwegs ein schneller Schluck ist nicht beziehungsweise nur in dem Maße, in dem man auch schleppt. Ich lerne den Durst auf dieser Tour, wie schon früher auf Jan Mayen, als großen, gemeinen Bruder des Hungers kennen. Während der vielen Kilometer über staubige, trockene Lavafelder aus scharfkantigen Felsbrocken habe ich mir Romane überlegt, die ich über den Durst schreiben könnte. Er beherrscht bald nicht nur das Gefühl im Mund, sondern bald auch die Gedanken im Kopf. Die Vorstellung von einem sprudelnden Wässerlein wird zum Paradies, ein kühles Bierchen sein Gewicht in Gold wert.

Natürlich alles fern jeglicher echter Gefahr, nur ein schon einigermaßen ausgeprägtes, mitunter sehr unbehagliches Gefühl ist mein ständiger Begleiter auf weiten Teilen dieser Tour. Immer habe ich das nächste Schneefeld im Blick, die Planung richtet sich nach Kilometern im Gelände und Litern Trinkwasser im Rucksack.

Natürlich tragen auch die seit 2010 neuen gesetzlichen Bestimmungen dazu bei, Wanderern hier das Leben schwer zu machen. Genau das und wohl nichts anderes ist auch der Sinn der Sache. Ein Camp im Gelände ist genauso verboten wie ein Landgang außerhalb der Kvalrossbukta (oder bei der Station). Trotz selten ruhiger Verhältnisse am Ufer ist ein schnelles Bringen oder Abholen mit dem Boot keine Option, dagegen stehen ungezählte Kilometer auf der schnell sehr langweiligen Straße nach Norden oder Süden, dorthin, wo landschaftlich das Feuer brennt. Nun, über den Sinn oder vielmehr den Unsinn dieser Gesetze habe ich mich schon ausgelassen und werde das bei passender Gelegenheit sicher wieder tun. Hier nun genug davon.

Das sind also die Rahmenbedingungen, unter denen wir nun über Jan Mayen ziehen. Fast gleich wie die Tour auf den Beerenberg, umfasst meine Wanderung gut 60 Kilometer und eine ganze Menge Höhenmeter, wenn auch nicht hinauf auf einen prominenten Berg, sondern hügelauf und hangab in munterem Wechsel, dutzende von Malen.

Die kurze Querung der Insel vom oberen Trolldalen zurück auf die Nordseite bringt mich in die Sjuhollendarbukta. Dort und nicht in der Kvalrossbukta haben nach Meinung der österreichischen Expedition von 1882-83 (Erstes Internationales Polarjahr) die tragischen Helden der berühmten Überwinterung von 1633-34 die Dunkelzeit verbracht, nur um im Frühjahr allesamt an Skorbut zu sterben. Wo genau sie tatsächlich ihre letzten Monate verbrachten, weiß heute keiner mehr. Heute ist die Sjuhollendarbukta eine friedliche, schöne Bucht mit weitem, schwarzem Strand aus zerriebenem Vulkangestein, inmitten weiter, schroffer, moosbewachsener Lavafelder.

Ähnliches gilt für die Titeltbukta. Auch hier waren vor 400 Jahren die niederländischen Walfänger vor Ort, von ihren „10 Häusern“ (zehn Zelte = ti telt) ist natürlich ebenfalls nichts mehr zu sehen. Dafür trotzt dort schon seit über 100 Jahren eine kleine Trapperhütte dem Wind. Auf dem schwarzen Sand wächst überall die in Spitzbergen so seltene Mertensie, in den Lavafeldern erstrecken sich unglaublich bunte Flickenteppiche aus Moosen und Flechten.

Überhaupt, die Lavafelder. Wenn Jan Mayen keine eigenen Sagen und Mythen über Elfen und Trolle hat, dann liegt das nur daran, dass es nicht schon seit mehr als 1000 Jahren besiedelt ist wie das benachbarte Island. Natürlich gibt es hier Gnome, Kobolde und alle möglichen Gestalten aus der Unterwelt wie eben die bekannten Riesen mit der kräftigen Sonnenallergie, die auf die direkten Strahlen unseres Muttergestirns mit unmittelbarem Versteinern reagieren. Einer wollte mir gerade den Weg weisen, als es ihn traf.

Ansonsten hier unterwegs: Schildkröten, Kämpfer, Burgen und Türme, Riesenwürmer und Reiter … alles mögliche und noch einiges mehr. Unglaublich, was hier früher los gewesen sein muss! Heute stehen sie alle zu scharfkantigem Lavagestein erstarrt in der Moostundra herum und schauen stumm der Weltgeschichte hinterher, die hier und heute nur aus einem einsamen Wanderer mit einem großen Rucksack besteht.

Galerie 2 – Die Tour nach Sør Jan – 17.-19. Juni 2016

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Alleine bin ich aber nicht. In den Lavafeldern brüten überall Krabbentaucher unter den Felsen, über Kilometer hinweg in Zahlen, die keinen Vergleich mit den dichtesten und größten Kolonien Spitzbergens zu scheuen brauchen. Ständiges Geschrei und irres Gelächter, in der Luft rauscht und surrt es beständig, wenn die großen Schwärme im Tiefflug über mich hinwegrasen. In flacherem Gelände verteidigen Skuas und Schmarotzerraubmöwen mit aggressiver Hingabe ihre Territorien, und auf einer Uferlagune in der Guineabukta gurren Eiderenten, die versteckt in den Lavaströmen ihre Gelege haben.

Am Südwestende von Jan Mayen erstreckt sich ein halbwegs flaches Land, die Kraterflya. Hier ist der Name Programm: mehrere schöne, kleine Krater und Schlackenkegel erheben sich verstreut über ihre Umgebung, darunter der Richterkrater, der aus welchen Gründen auch immer bekannter ist als seine vielen Kollegen. Nicht, dass er anders aussähe als diese. Auch an den Eiskeilen, die seine steilen, moosüberwachsenen Hänge mit geometrischen Mustern dekorieren, kann es nicht liegen, die gibt es noch andernorts auch auf Jan Mayen. Vielleicht einfach, weil er ganz am Ende der Insel so schön nah am Ufer steht, dass man, wenn man mit dem Schiff vorbei fährt, einfach denken muss: was für ein schöner Krater, dich will ich mal besuchen! Genau das habe ich schon so einige Male gedacht, und nun hatte sich eine Tür geöffnet, Zeit und Wetter spielen auf meiner Seite. Also bin ich hier.

Das Flachland zwischen Guineabukta und Richterkrater hat man einmal Helheimen genannt, das Heim der Hölle. Ganz so schlimm ist es nicht, aber ganz ohne Grund ebenfalls nicht, denn dort erstreckt sich noch einmal ein besonders gemeiner, zackiger, schroffer Lavastrom, der Wanderstiefeln und Gehmuskeln kräftig zusetzt. Bloß vorsichtig, hier darf man sich keinen Fehltritt erlauben, ein Beinbruch wäre hier nicht nur ein Beinbruch.

Dann stehe ich bald auf dem Rand des Richterkraters und erfreue mich an den bizarren Eindrücken der Lavaströme und Vulkankrater in meiner Umgebung und daran, dass ich wieder einmal ein schon lange gehegtes Ziel erreicht habe. Meine Füße weisen mich darauf hin, dass das nicht ganz ohne Preis zu haben ist, aber bevor ich wieder den Weg nach Norden einschlage, gehe ich noch hoch auf die Klippen Richtung Südkap von Jan Mayen. Senkrechte, schroffe Felsen, auf denen Eismöwen und Eissturmvögel kreischen und mich misstrauisch beäugen. Wie hindurchgestoßene Klingen ragen Klippen aus vulkanischen Ganggesteinen über das Ufer. Um die Ecke im Osten rollt nun der Nebel heran, wie um mir zu sagen: bis hierhin wolltest du, bis hierhin habe ich dich gelassen, aber weiter nicht. Ich kann nur zustimmen und mache mich auf den Rückweg. Der ist auch noch weit genug.

Galerie 3 – Die Tour nach Sør Jan – 17.-19. Juni 2016

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Überfahrt nach Jan Mayen – 14.-16. Juni 2016

14.-16. Juni 2016 – Die Überfahrt verläuft grandios ruhig, selbst auf diesem kleinen Segelboot gehen die Tage entspannt dahin. Meinen kleinen Überblick über Jan Mayen kann ich sogar draußen an Deck machen, da ist die Maschine weniger laut. Ansonsten wird die Fahrt über den weiten Ozean nur von der Sichtung eines Blauwals unterbrochen, auch eher ungewöhnliche Entenwale lassen sich ein paar Mal blicken.

Galerie Überfahrt nach Jan Mayen – 14.-16. Juni 2016

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Am dritten Tag auf See taucht Jan Mayen schließlich am Horizont auf. Einige Stunden lang folgen wir der südlichen Nordküste, bis wir die Kvalrossbukta erreichen. Nach 440 Meilen fällt der Anker, und bald darauf steht das Basislager.

Island – 13. Juni 2016

Über den gestrigen Tag hüllen wir den Mantel des Schweigens. Ein etwas hastiger Abschied von der Antigua und ihren Menschen, nächtliches Aus-, Um- und Einpacken gefolgt von einem Tag des übernächtigten Abhängens in Flughäfen und Flugzeugen. So etwas will doch niemand! Nur ist es leider manchmal notwendig.

24 Stunden, nachdem ich die Antigua hinter mir gelassen habe, sitze ich bereits in einer schlichten Unterkunft in Reykjavik und komme langsam wieder zu mir.

Schon früh geht es am nächsten Morgen weiter. Mit einer kräftigen Propellermaschine geht es nach Ísafjörður, der Metropole der abgelegenen Nordwestfjorde.

Unter Metropole darf man sich nicht zu viel vorstellen. In einer Stunde ist man durch das gesamte, kleine Örtchen spaziert. Aber Ísafjörður, unser Tor nach Jan Mayen, ist heute sehr freundlich, die Sonne strahlt vom makellos blauen Himmel. Es bleibt Zeit für eine kleine Tour auf den Berg Kubbi südlich der Stadt. Fortbewegungsmittel: Fahrrad und Wanderschuhe. Nichts, was Sprit verbrennt oder fliegt. Wunderbar! So macht es Spaß. An der frischen Luft etwas aus der Puste kommen, in ein paar hundert Metern Höhe barfuß in der isländischen Bergheide sitzen, frische, ungefilterte Luft in den Lungen, einen herrlichen Blick vor Augen – da steckt schon eine ganze Menge gutes, echtes Leben drin. Ich will mehr davon! Nun, in ein paar Tagen, auf Jan Mayen, gibt es hoffentlich ein Konzentrat aus einigen Zutaten ähnlicher Art.

Ein paar Besorgungen und einen gebratenen Dorsch später versammeln sich alle im Hafen von Ísafjörður auf Sigurdurs Aurora. Elf Abenteurer sitzen hier um den Tisch: neben Skipper Siggi, Steuermann Vidar und Bergführer Magnus, alle aus Island, und mir ist Anneli aus Estland dabei, die von abgelegenen Plätzen angezogen wird, wo man schwer hinkommt („man kommt da nicht in? Super, nichts wie los!“), Dominique aus England, Freund abgelegener Inseln, Erling aus Norwegen, der schon als Kind nach Jan Mayen wollte und als einziger hier dabei quasi Heimspiel hat, Fred aus Amerika, der kürzlich erst eine lange, abenteuerliche Reise nach Heard Island gemacht hat, Karl, der schon mal mit Siggi in Grönland war, Marcus, den die Polargeschichte fasziniert, und Martin, der sich für die Vulkane dieser Welt begeistert.

Nebenan liegt Sigurdurs neues Schiff, die alte Bør, die nun Arktika heißt. Ein schönes Schiff! Damit könnte man mal nach Grönland fahren … nun, jetzt sind wir erst mal auf der Aurora und fahren nach Jan Mayen. Das Abenteuer geht los.

Galerie Island – 13. Juni 2016

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Losgehen tut es bei schönstem Abendlicht, manchmal liegt der Fjord still und klar um uns, manchmal pfeift eine Brise über die Tafelberge im Norden. Als wir um Mitternacht die letzten Vorgebirge passieren und Kurs auf Jan Mayen setzen, stampfen wir in einen kräftigen Wind hinein. Der sollte aber nicht lange auf dem Niveau anhalten, die Vorhersage ist gut und verspricht eine einigermaßen ruhige Überfahrt.

Isfjord – 11. Juni 2016

So unerfreulich, wie das Wetter gestern nachmittag um den Magdalenefjord herum, gab es nur eines zu tun: diesen steuerbord liegen lassen und den Hebel auf den Tisch legen, sprich Dampf machen und irgendwo hin zu flitzen, weit weg von den tief hängenden Wolken. Schöne Landschaften unter einem blauen Himmel, das könnten wir uns zum Abschluss der Fahrt doch gut vorstellen. Vortrag, Film und Captain’s dinner ließen den Nachmittag schnell verstreichen.

Und so wachten wir heute tief hinten im Isfjord auf. Die Rechnung war aufgegangen, die schönen Berge rund um den Billefjord leuchten in der Sonne. Unter den turmhohen Festungsmauern des Skansen spazieren wir am Ufer zwischen den Resten einer alten Gipsmine umher, schauen uns die eingedampften Reste alter Lagunen an, aus Zeiten, wo Spitzbergen noch am Äquator zu finden war. Eine kleine Gruppe Rentiere zieht dicht an uns vorbei. Wir genießen die Eindrücke und die Landschaft drumherum in arktischer Stille.

Galerie Isfjord – 11. Juni 2016

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Arktisch still, aber sonst so ganz anders als die bislang erlebte Arktis erscheint Pyramiden, dieser aufgegebene Vorposten der russischen Kohlebergwerke im inneren Isfjord. Ein starker visueller Kontrast zu allem, was Spitzbergen uns bislang geboten hat, und ein Abschluss, der die Eindrücke spannend abrundet.

Nordwest-Spitzbergen – 10. Juni 2016

Der Westwind an der Nordküste war zwischenzeitlich so heftig, dass wir die Fahrt vom Woodfjord zur Westküste doch noch einen Tag aufgeschoben hatten. So waren wir erst heute an der Nordwestecke, wo wir im schönen Fuglefjord mit Blick auf Gletscher und viel Eis wach geworden sind.

Galerie Nordwest-Spitzbergen – 10. Juni 2016

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In Smeerenburg liegen fünf Walrosse faul am Ufer, ganz in der Nähe der alten Tranöfen, die wir uns anschließend in Ruhe anschauen, einen nach dem anderen. Wie grausam muss das Leben hier vor vierhundert Jahren gewesen sein, in Wollpullovern, durch die der Wind pfiff, und knöchelhohen, dünnen Lederschuhen! Uns ist heute auch in winddichter Wetterkleidung und Gummistiefeln schnell kalt, und damals war es bestimmt nicht wärmer.

Woodfjord – 08. Juni 2016

Mushamna ist tatsächlich noch weitgehend zugefroren – nicht, dass das Anfang Juni erstaunlich wäre, aber doch bemerkenswert, im Licht der sonstigen Verhältnisse dieses Jahres gesehen. Gerade so genug Platz für uns, um ruhig und still zu ankern. Abends können wir unten im Schiff die sehr charaktistischen, pfeifenden, vibratohaften Paarungsrufe der Robben hören, da alles andere ruhig ist.

Wir erkunden Mushamna nach Wahl mit Schneeschuhen oder ohne, letzteres ufernah, wo der Schnee das Land schon freigegeben hat. Kleine gedankliche Ausflüge ins Erdaltertum machen aus dem steinigen Strand ein erdgeschichtliches Freilichtmuseum, bevor ein einsames Walross, dass sich gemütlich an einer Landspitze kratzt und räkelt, die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Nachmittags erweist die Westseite des Woodfjord sich angesichts des aufziehenden Westwinds als die beste Variante. Die Gegend, wo Christiane Ritter („Eine Frau erlebt die Polarnacht“) zusammen mit ihrem Mann ihren Nachbarn besuchen wollte, den Schweden Stockholm-Sven. Ohne Axt wäre Stockholm-Svens Hütte für Christiane und Hermann beinahe zur Falle geworden, wenn Hermann nicht auf baldige Rückkehr gedrängt hätte, bevor ein Unwetter den Weg über das Eis abschneiden konnte.

Wir haben es deutlich gemütlicher, ein paar nasse Füße in den Schneesümpfen der Reinsdyrflya bei der Schneeschuhgruppe ist dagegen gar nichts. Das gehört zu dieser Jahreszeit in der Arktis schon fast dazu.

Anstrengender ist die schon fast obligatorische Müllsammelaktion im Anschluss. Mannschaft und Freiwillige sammeln nicht nur die üblichen kleineren Plastikteile und Netze, sondern legen auch Hand an ein riesiges Geflecht aus Plastiktauen, das mal ein Netz für einen gewaltigen Fender gewesen sein mag. Das Plastikmonster nimmt für einige Stunden alle unsere Kräfte in Anspruch, verstärkt von 110 PS seitens der vom Wasser aus ziehenden Beiboote. Schließlich ist das Monster an Bord, die letzten Plastik-Mohikaner versammeln sich um Mitternacht endlich zum hochverdienten Abendessen. Gelobt seien Sascha, Jana, Alexandra und Maike und ihre niederländische Brotzeit 🙂

Galerie Woodfjord – 08. Juni 2016

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Das Seilgeflecht ist sicher das größte Stück Müll, dass je von Antiguanern vom Strand gezerrt und an Deck gehievt wurde. Es wird wohl auch das größte bleiben, damit waren wir hart am Rand unserer Möglichkeiten. Aber Spitzbergen ist nun um eine gewaltige Menge Plastik sauberer geworden, ein Netzwerk aus Seilen, gefährliches Zeug für allerlei Tiere.

Liefdefjord – 07. Juni 2016

Das berühmte „ice is nice“ ist stark untertrieben für das, was der Monacobreen heute bietet. Wobei es zunächst mal anfängt mit „ice wäre nice“. Noch vor ein paar Jahren lag das Fjordeis zu dieser Zeit 20 km weiter draußen. Jetzt keine Spur von Fjordeis mehr vor dem Monacobreen.

Aber Gletschereis, und davon reichlich. In grandios schönen Farbtönen in allen Schattierungen von Weiß bis Tiefblau.

Am Seligerbreen sind Inselchen aufgetaucht. Noch mit Türmen von Gletschereis bedeckt, kommt der Fels bereits an allen Seiten heraus. Es wird nicht ewig dauern, bis es möglich sein wird, auf ihnen anzulanden, dort wo bis vor kurzem noch alles unter Gletschereis war.

Galerie Liefdefjord – 07. Juni 2016

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Nach einer kleinen, landschaftlich grönländisch anmutenden Tour auf den Lernerøyane und Ausschau halten nach Eisbären im äußeren Liefdefjord liegt die Antigua nun in Mushamna vor Anker, gut geschützt vor Wind und Schneetreiben. Ein kräftiger Hauch Winter liegt in der Luft. Mal sehen, was der nächste Tag bringen wird.

Raudfjord – 06. Juni 2016

Spitzbergen in einer Nussschale in der Hamiltonbukta. Spitze Berge, wilde Gletscher, betriebsame Vogelfelsen – (fast) alles, was das Herz begehrt. Von Eisbären immerhin jede Menge Spuren im Schnee.
Im Ayerfjord liegt tief hinten noch Fjordeis, auf dem sich einige Robben von der Sonne wärmen lassen.

Als Neuheit haben wir auf der Antigua jetzt Schneeschuhe. Das Gehen im flächendeckenden Schnee kann so früh in der Saison wirklich mühsam sein. Mit Schneeschuhen macht es auf einmal wieder sehr viel Spaß.

Galerie Raudfjord – 06. Juni 2016

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Engelsbukta, Ny Ålesund – 05. Juni 2016

Wie gesagt, wir starten auf hohem Niveau. Das gute Wetter bleibt uns zunächst erhalten, so dass wir bei bestem Sonnenschein in der Engelskbukta erste Tundra-Eindrücke sammeln. Die Rentiere haben ganz kleine Kälber, nur wenige Tage alt, natürlich sind sie scheu. Schneeammern singen, Meerstrandläufer pfeifen, Schneehühner knurren, ein Eisfuchs zieht über die Hügel, die Sonne wärmt und das Leben ist gut. Ein Walfänger schweigt, seit Jahrhunderten.

Galerie Engelsbukta, Ny Ålesund – 05. Juni 2016

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Zum Nachmittag hin legt sich auch der Nordwind, was das Anlegen in Ny Ålesund erleichtert. Wie üblich drehen wir unsere kleine Runde mit Einblicken in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des kleinen Ortes, auch der kleine Pilgergang zum Luftschiffmast fehlt nicht. Auch ein Rentier lauscht den Geschichten der alten Nordpolfahrer, und zum Abschied grüßt ein Eisfuchs.

Isfjord – 04. Juni 2016

Zwei Tage in Longyearbyen gehen viel zu schnell vorbei, es sind ja auch gar nicht wirklich zwei Tage, aber eine Aufgabenliste für eine ganze Woche. Aber das ist mit Hilfe freundlicher Hände irgendwann getan, und der Grill bei lieben Leuten am Isfjordufer ist ein Ausgleich, der keine Wünsche offen lässt.

Die nächste Reise soll uns in den Nordwesten Spitzbergens führen. Sie geht gleich auf hohem Niveau los. Die abendliche Fahrt durch den Isfjord geht bei feinstem Wetter vor sich und wäre auch ohne diesen Blauwal ein Genuss gewesen 🙂

Galerie Isfjord – 04. Juni 2016

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Tempelfjord – 02. Juni 2016

Schon der letzte Tag dieser Fahrt. Unglaublich, wie schnell über 1000 Meilen vorbeiziehen. Die schöne Tundra am Diabasodden – noch vor wenigen Wochen Schauplatz einer erinnerungswürdigen Eisbärenbegegnung – ist Weide für einige Rentiere, die neugierig immer wieder um uns herumlaufen. Auf den Basaltklippen sitzen Weißwangengänse und Dickschnabellummen, auf einem Fels hält ein Schneehuhn Ausschau, irgendwo läuft ein Eisfuchs herum.

Galerie Tempelfjord – 02. Juni 2016

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Der schöne Tempelfjord ist die Kulisse für eine schöne kleine Kreuzfahrt (zugegeben, wir suchen auch immer noch unseren Eisbären, der aber einfach nicht auftauchen will), bevor ein letzter Landgang, geprägt von Landschaft, Erdgeschichte und arktischer Stille, die Fahrt schön abrundet.

Barentsburg & Ymerbukta – 01. Juni 2016

Schwups – da ist der Mai vorbei, und es ist Juni. Dabei sieht es schon fast so aus wie Anfang Juli. Es liegt nur noch recht wenig Schnee, weite Tundraflächen vor allem an der Westküste sind schon frei. Die Eiskarte sieht so aus wie sonst im Spätsommer.

Und der Blick nach draußen sieht aus wie Irkutsk oder so etwas in der Richtung. Natürlich, es kann nur Barentsburg sein. Was sonst!

Und natürlich ist Barentsburg wie immer ein beeindruckendes Erlebnis. Muss man einfach gesehen haben. Und was mich wirklich umhaute: Im Hotel haben sie mittlerweile die mit weitem Abstand beste Trinkschokolade Spitzbergens. Der Hammer! Die lässt auch das Café Fruene in Longyearbyen alt und blass aussehen 🙂

Galerie Barentsburg & Ymerbukta – 01. Juni 2016

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Wir verbringen den Nachmittag zunächst damit, schöne Buchten abzufahren, auf der Suche nach schönen Landschaften (finden wir auf jedem Meter) und Eisbären (heute nicht), bevor wir noch einen kleinen Landgang machen und die Fahrt, die auch ohne Eisbären sehr schön ist, anschließend mit einem zünftigen Essen feiern.

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News-Auflistung generiert am 26. Juni 2017 um 10:34:04 Uhr (GMT+1)
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