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Von Otterøya

360°-Panorama

Von den zahl­rei­chen Insel­chen und Inseln der Hin­lo­pen­stra­ße ist die Von Otterøya die dritt­größ­te. Die bei­den grö­ße­ren, Wil­hel­møya und Wahl­ber­gøya, unter­schei­den sich geo­lo­gisch und land­schaft­lich deut­lich von allen klei­ne­ren Inseln.

Die Von Otterøya und alle klei­ne­ren Inseln bestehen fast aus­schließ­lich aus Dolerit­ge­stein, einem in der Tie­fe erstarr­ten Schmel­zen­ge­stein, das grob Basalt ähnelt. Die Säu­len­struk­tur ist nicht so gut aus­ge­prägt, aber grob erkenn­bar. Da die klei­ne­ren Inseln alle aus die­sem Gestein auf­ge­baut sind, sind sie sich auch land­schaft­lich sehr ähn­lich. Über­wie­gend sind sie sehr fel­sig-grob­blo­ckig, mit klei­nen Hügeln und Klip­pen.

Hoch sind sie nicht, die Von Otterøya ist mit einer Höhe von bis zu 76 Metern schon Rekord­hal­ter unter den klei­ne­ren Inseln. In ihrer größ­ten Aus­deh­nung misst sie gut 8 Kilo­me­ter, in West-Ost-Rich­tung sind die gegen­über­lie­gen­den Ufer aber meist weni­ger als 2 Kilo­me­ter von­ein­an­der ent­fernt.

Die fel­si­ge Land­schaft ist karg, Blü­ten­pflan­zen wach­sen nur ver­ein­zelt. Auf­fäl­lig sind die vie­len Flech­ten auf den Fels­ober­flä­chen. Auf ebe­nen Flä­chen sind alte Strand­wäl­le gut erkenn­bar, hier fin­det man vie­ler­orts Res­te uralter Wal­kno­chen.

Bis auf Besu­che von Expe­di­tio­nen wie­der schwe­di­schen Abtei­lung der Grad­mes­sungs­ex­pe­di­ti­on war his­to­risch auf der Von Otterøya nichts gro­ßes los.

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Letzte Änderung: 19. Januar 2019 · Copyright: Rolf Stange
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