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Kvitøya - Andréeneset

360° Panorama

Das Andrée­ne­set ist eine fla­che, sehr kar­ge Land­zun­ge von weni­gen Qua­drat­ki­lo­me­tern Grö­ße auf der West­sei­te der Kvi­tøya, der nord­öst­lichs­ten Insel von Sval­bard. Das ist das Ende der Welt in der west­eu­ro­päi­schen Ark­tis, das rus­si­sche Franz Josef Land ist nicht mehr weit ent­fernt.

Die sehr ungast­li­che Insel Kvi­tøya hat ihren Namen, „Wei­ße Insel“, da ihre 700 Qua­drat­ki­lo­me­ter Flä­che größ­ten­teils unter der Eis­kap­pe Kvi­tøy­jø­ku­len ver­schwin­den. Neben Andrée­ne­set gibt es an eis­frei­en Land­flä­chen nur noch den klei­nen Hor­nod­den sowie Kræ­mer­pyn­ten ganz im Osten. Kræ­mer­pyn­ten ist die öst­lichs­te Land­flä­che Nor­we­gens.

Andrée­ne­set liegt ziem­lich expo­niert im offe­nen Meer, und neben dem häu­fig wil­den Wet­ter sind es her­um­strei­fen­de Eis­bä­ren, die oft dafür sor­gen, dass man nicht an Land gehen kann. Wenn das doch gelingt, dann kann man die Stel­le besu­chen, an der das Andrée­ne­set 1930 zu Ruhm gelang­te, als dort die Res­te des letz­ten Lagers der Expe­di­ti­on des Bal­lon­fah­rers Salo­mon August Andrée gefun­den wur­den, nebst des­sen sterb­li­chen Über­res­ten sowie jenen sei­ner Beglei­ter Knut Fræn­kel und August Strind­berg. Auf dem Fel­sen direkt neben dem letz­ten Lager der Expe­di­ti­on steht ein schlich­tes Beton­denk­mal. Als die Über­res­te 1930 gefun­den wur­den, ging die Nach­richt um die Welt. Andrée, Fræn­kel und Strind­berg beka­men ein Staats­ber­gräb­nis in Stock­holm. Ihre genaue Todes­ur­sa­che ist bis heu­te nicht bekannt.

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Letzte Änderung: 10. Oktober 2019 · Copyright: Rolf Stange
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