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Tordalke (Alca torda)

Razorbill (E) - Alke (N) - Petit pingouin (F)

Tordalk

Tord­alk (Fug­løya, Nord­nor­we­gen).

Beschrei­bung: Tord­al­ken sind Dick­schna­bel- und Trottel­lum­men sehr ähn­lich, aber etwas dunk­ler im schwar­zen Anteil des Gefie­ders. Das Haupt­un­ter­schei­dungs­merk­mal ist der cha­rak­te­ris­ti­sche, sehr kräf­ti­ge, kan­ti­ge Schna­bel mit einem schlich­ten Mus­ter aus wei­ßen Strei­fen. Die Geschlech­ter sind nicht von­ein­an­der unter­scheid­bar.

Tordalk und Trottellumme

Tord­alk (vorn) und Trottel­lum­me, Island. Das dunk­le­re Gefie­der und
der kräf­ti­ge­re Schna­bel des Tord­al­ken sind deut­lich erkenn­bar.
Bild © Rolf Stan­ge

Verbreitung/Zugverhalten: Tord­al­ken sind Alken der Sub­ark­tis und ent­spre­chend zahl­reich in Island. Auf Spitz­ber­gen kom­men sie nur in sehr gerin­gen Zah­len an der West­küs­te vor, ein­zel­ne Paa­re brü­ten im Krossfjord sowie im Bellsund (Mid­ter­hu­ken). Die meis­ten Tord­al­ken in Sval­bard (weni­ger als 100 Brut­paa­re) brü­ten auf Bjørnøya, die­se Vögel ver­brin­gen den Win­ter, soweit bekannt, in küs­ten­na­hen Gewäs­sern Süd­nor­we­gens.

Bio­lo­gi­sches: Ähn­lich wie ihre nahen Ver­wand­ten, die Trottel­lum­men, brü­ten sie außer­halb der Reich­wei­te von Füch­sen auf schma­len Sim­sen an stei­len Fels­wän­den. Dort legen sie im Mai ein ein­zel­nes Ei. Die­ses wird 35 Tage lang aus­ge­brü­tet. Die Fami­lie ver­lässt den Brut­platz, wenn das Küken etwa 3 Woche alt ist, die Alt­vö­gel mau­sern nun, so dass die gesam­te Fami­lie für eine Wei­le flug­un­fä­hig ist.

Sons­ti­ges: In Spitz­ber­gen ist der Tord­alk so sel­ten, dass er als Kurio­si­tät zu betrach­ten ist.

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Letzte Änderung: 28. Mai 2019 · Copyright: Rolf Stange
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