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Tordalke (Alca torda)

Razorbill (E) - Alke (N) - Petit pingouin (F)

Bild
© Rolf Stange

Beschreibung: Tordalken sind Dickschnabel- und Trottellummen sehr ähnlich, aber etwas dunkler im schwarzen Anteil des Gefieders. Das Hauptunterscheidungsmerkmal ist der charakteristische, sehr kräftige, kantige Schnabel mit einem schlichten Muster aus weißen Streifen. Die Geschlechter sind nicht voneinander unterscheidbar.

Tordalke (vorn) und Trottellumme (Island). Das dunklere Gefieder und
der kräftigere Schnabel des Tordalken sind deutlich erkennbar.
Bild © Rolf Stange

Verbreitung/Zugverhalten: Tordalken sind Alken der Subarktis und entsprechend zahlreich in Island. In Svalbard kommen sie nur in sehr geringen Zahlen an der Westküste vor, einzelne Paare brüten im Krossfjord sowie im Bellsund (Midterhuken). Die meisten Tordalken in Svalbard (weniger als 100 Brutpaare) brüten auf Bjørnøya, diese Vögel verbringen den Winter, soweit bekannt, in küstennahen Gewässern Südnorwegens.

Biologisches: Ähnlich wie ihre nahen Verwandten, die Trottellummen, brüten sie außerhalb der Reichweite von Füchsen auf schmalen Simsen an steilen Felswänden. Dort legen sie im Mai ein einzelnes Ei. Dieses wird 35 Tage lang ausgebrütet. Die Familie verlässt den Brutplatz, wenn das Küken etwa 3 Woche alt ist, die Altvögel mausern nun, so dass die gesamte Familie für eine Weile flugunfähig ist.

Sonstiges: In Svalbard ist der Tordalke so selten, dass er als Kuriosität zu betrachten ist.

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Letzte Änderung: 10. November 2010 · Copyright: Rolf Stange
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