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Monats-Archiv: Februar 2021 − News & Stories


Loka­le Ver­an­stal­ter: 65 % Umsatz­ver­lust, nun kom­men Zuschüs­se

Loka­le Ver­an­stal­ter in Lon­gye­ar­by­en müss­ten coro­nabe­dingt Umsatz­ver­lus­te in Höhe von durch­schnitt­lich 65 % hin­neh­men, in Ein­zel­fall kön­nen es deut­lich mehr sein. Ein ver­blie­be­ner Umsatz von 35 % im Vor­jah­res­ver­gleich erscheint ange­sichts der der­zei­ti­gen Total­aus­fäl­le in man­chen Tei­len der Bran­che bei­na­he noch hoch. Auf­grund der Beschrän­kun­gen des inter­na­tio­na­len Rei­se­ver­kehrs kom­men der­zeit nur Tou­ris­ten vom nor­we­gi­schen Fest­land nach Lon­gye­ar­by­en, und auch das nicht im sonst nor­ma­len Umfang.

Longyearbyen Tourismus

Win­ter­tou­ris­mus in Spitz­ber­gen:
wird die­ses Jahr zum zwei­ten Mal in Fol­ge weit­ge­hend aus­fal­len.

Immer­hin kön­nen loka­le Betrie­be inner­halb der Tou­ris­mus­bran­che sich nun auf ins­ge­samt 40 Mil­lio­nen Kro­nen (3,9 Mil­lio­nen Euro) öffent­li­cher Hil­fen aus Oslo freu­en. Natür­lich soll das Geld „schnell und unbü­ro­kra­tisch“ flie­ßen. Ob es rei­chen wird, damit alle Betrie­be die Kri­se über­le­ben, muss sich zei­gen. Die wich­ti­ge Win­ter­sai­son im März und April wird wohl weit­ge­hend aus­fal­len. Mit­tel­fris­tig set­zen vie­le in der Bran­che ihre Hoff­nun­gen auf die lau­fen­den Impf­pro­gram­me.

Der „ark­ti­sche Mitt­woch“ geht wei­ter: am 3.3. über die Mosaic-Expe­di­ti­on

Die initi­al geplan­ten sechs Ter­mi­ne der Online-Ark­tis-Vor­trags­rei­he „Der ark­ti­sche Mitt­woch“ von Bir­git Lutz und Rolf Stan­ge sind nun vor­bei – aber das war’s noch nicht! Es hat vie­len Zuschaue­rIn­nen und auch uns viel zu viel Freu­de gemacht, um jetzt ein­fach ganz auf­zu­hö­ren.

Eisbrecher Polarstern, Mosaic-Expedition. Vortrag der arktische Mittwoch, 3. März

Der Eis­bre­cher Polar­stern wäh­rend der Mosaic-Expe­di­ti­on in der Ark­tis: The­ma des Vor­trags von Udo Zöphel in der Rei­he „Der ark­ti­sche Mitt­woch“ am 3. März.

Nun sind Bir­git und ich ja nicht die ein­zi­gen, die guten ark­ti­schen Erzähl­stoff haben. Für den 3. März konn­ten wir Udo Zöphel als Refe­ren­ten gewin­nen. Udo hat vor einem Jahr meh­re­re Mona­te lang als Eis­bä­ren­wäch­ter wäh­rend der Mosaic-Expe­di­ti­on den For­schungs­eis­bre­cher Polar­stern auf der Eis­drift im Ark­ti­schen Oze­an beglei­tet. Sei­ne Erleb­nis­se in Nacht und Eis stellt er uns am 3. März vor: 100 Tage in der Polar­nacht am Nord­pol – Die Mosaic Expe­di­ti­on im Win­ter. Sozu­sa­gen die Zuga­be zur aktu­el­len Rei­he 🙂

Nach einer klei­nen Pau­se wer­den wir die Rei­he dann spä­ter im März fort­set­zen. So schnell gehen die Ideen uns nicht aus! Am 3.3. wer­den wir die wei­te­ren The­men und Ter­mi­ne vor­stel­len. Bis dann, wir freu­en uns schon drauf!

Ski­ma­ra­thon abge­sagt

Der für den 17. April geplan­te Ski­ma­ra­thon in Lon­gye­ar­by­en wur­de wegen der Coro­na-Pan­de­mie nun abge­sagt. Zu die­sem Schritt sah der Aus­rich­ter, der loka­le Ver­ein Sval­bard Turn, sich ange­sichts der aktu­el­len Ent­wick­lung schwe­ren Her­zens gezwun­gen. Für den Ver­ein bringt das gro­ßen orga­ni­sa­to­ri­schen Auf­wand und erheb­li­che finan­zi­el­le Ver­lus­te, Lon­gye­ar­by­en kos­tet das eines sei­ner gro­ßen jähr­li­chen sport­lich-kul­tu­rel­len Ereig­nis­se, das in frü­he­ren Jah­ren etli­che hun­dert inter­na­tio­na­le Teil­neh­mer ange­zo­gen hat und somit auch für die loka­len Hotels und Gas­tro­no­mie ein wich­ti­ges Datum im Kalen­der war.

Longyearbyen Skimarathon: abgesagt wegen Corona

Der Ski­ma­ra­thon Lon­gye­ar­by­en wur­de nun zum zwei­ten Mal wegen Coro­na abge­sagt.

Sval­bard Turn setzt die Hoff­nun­gen nun auf den kon­ven­tio­nel­len Mara­thon, der für den 5. Juni geplant ist. Die Teil­neh­mer des Ski­ma­ra­thon kön­nen auf den 23. April 2022 umbu­chen. Dar­un­ter sind etli­che, die ihre Teil­nah­me schon für den eben­falls wegen Coro­na abge­sag­ten Ski­ma­ra­thon 2020 geplant hat­ten.

Der „ark­ti­sche Mitt­woch“ geht mit dem „Svens­ke­hu­set“ in die 5. Run­de

Bir­git Lutz und ich, Rolf Stan­ge, sind mit­ten drin in unse­rer Serie „Der ark­ti­sche Mitt­woch“, um Euch jeweils abwech­selnd an sechs Aben­den mit ver­schie­de­nen The­men via Zoom in die Ark­tis zu ent­füh­ren. Mor­gen geht es mit dem Vor­trag zum Svens­ke­hu­set bereits in die 5. Run­de.

Das Svens­ke­hu­set ist das ältes­te Gebäu­de Spitz­ber­gens, das heu­te noch steht. Im 19. Jahr­hun­dert stand es im Zen­trum einer Rei­he von span­nen­den Expe­di­tio­nen und dra­ma­ti­schen Ereig­nis­sen, um die es im Vor­trag gehen wird. Wir begeg­nen dem Ark­tis-Super­schwe­den Nor­dens­kiöld, nor­we­gi­schen Eis­meer­fah­rern, die einem tra­gi­schen Schick­sal ent­ge­gen­ge­hen, und der ers­ten Frau, die auf Spitz­ber­gen über­win­tert hat.

Der Abschluss am 17.2.: Ice is nice

Am 17.2. mit Bir­git Lutz: „Ice is nice – die Ent­ste­hung von Meer­eis und sei­ne Bedeu­tung für das Öko­sys­tem unse­rer Welt“

Meer­eis ist etwas Wun­der­ba­res – Bir­git hat das auf ihren Ski­tou­ren zum Nord­pol erlebt. Mit vie­len eige­nen Fotos zeigt sie uns in die­sem Vor­trag das Wesen des Meer­ei­ses, wie es (im Gegen­satz zu Süß­was­ser-Eis) ent­steht, wie es im Jah­res­zei­ten­wech­sel wächst und schmilzt und wel­che Bedeu­tung es für das ark­ti­sche Öko­sys­tem hat – denn vie­le Tie­re und Pflan­zen sind auf das Meer­eis als Lebens­raum ange­wie­sen. In die­sem Zusam­men­hang kann man natür­lich nicht aus­spa­ren, was mit der Ark­tis und mit unse­rer Welt pas­sie­ren wird, wenn es irgend­wann gar kein ark­ti­sches Meer­eis mehr geben wird. Wie­der ein Vor­trag, in dem sehr vie­le schö­ne Sei­ten der Ark­tis zu sehen sein wer­den, und dann aber auch die neu­er­lich nicht mehr so schö­nen – wol­len wir euch doch immer das gan­ze Bild zei­gen.

Eine Bit­te: Bewer­tun­gen

… an alle, die dabei waren und sind: Ihr könnt die Vor­trä­ge im Spitzbergen.de-Shop bewerten/rezensieren. Ein kur­zer, ehr­li­cher Kom­men­tar und ein paar Stern­chen wür­den uns unheim­lich freu­en! Und nicht nur das: Es wür­de uns auch viel brin­gen. So funk­tio­niert Online-Han­del heut­zu­ta­ge, und wir wären auch ger­ne wei­ter dabei. Wer will, kann uns durch eine Bewer­tung dabei hel­fen! Geht im Shop zu einem Ange­bot, etwa der bereits gelau­fe­ne Vor­trag Die Rus­sen auf Spitz­ber­gen / der Spitz­ber­gen­ver­trag oder Ein ver­rück­ter Pio­nier und eine gro­ße Lie­be – die Bal­lon­fahrt des Salo­mon Andrée oder irgend etwas ande­res – es darf auch ein Buch sein! – und ver­teilt ein paar (ger­ne freund­li­che, aber bit­te ehr­li­che) Wor­te und Stern­chen. Vie­len Dank!

Bewertung abgeben

Bewer­tung abge­ben: kann man im Spitzbergen.de-Shop bei jedem Arti­kel unter „Rezen­si­on“.

P.S. Die Bewer­tun­gen wer­den nicht direkt sicht­bar, sie müs­sen erst vom Admi­nis­tra­tor frei­ge­schal­tet wer­den.

Kli­cken Sie auf die Bil­der, um eine ver­grö­ßer­te Dar­stel­lung des Bil­des zu erhal­ten.

Nor­we­gisch-Schnup­per­kurs „Nor­sk på rei­sen“: Zusatz­ter­min

Nor­sk på rei­sen: der 90 Minu­ten Schnup­per­kurs von Kris­ti­na und Rolf Stan­ge für alle, die sich einen ers­ten Ein­druck von der nor­we­gi­schen Spra­che ver­schaf­fen wol­len! Begrenzt auf sechs Teil­neh­me­rIn­nen, damit alle auch zu Wort kom­men. Pra­xis­nah für die Rei­se kon­zi­piert, mit bebil­der­tem Skript ein­schließ­lich Wort­lis­te.

Norsk på reisen: 90 Minuten Norwegisch-Schnupperkurs

Nor­sk på rei­sen: der 90 Minu­ten Nor­we­gisch-Schnup­per­kurs von Kris­ti­na und Rolf Stan­ge.

Der ers­te und der zwei­te Ter­min waren schnell aus­ge­bucht und daher set­zen wir am Diens­tag, 9.3., um 19.30 Uhr nun einen zusätz­li­chen Ter­min an.

Hje­r­te­lig vel­kom­men! 🙂

Stren­ge Regeln für Schif­fe bis min­des­tens Ende April

Die stren­gen Regeln für schiffs­ba­sier­ten Tou­ris­mus in Nor­we­gen ein­schließ­lich Spitz­ber­gen blei­ben wei­ter­hin in Kraft, wie die nor­we­gi­sche Regie­rung in einer Pres­se­mel­dung mit­teil­te.

Für die meis­ten Ree­de­rei­en, Schif­fe und Ver­an­stal­ter fiel die Ark­tis-Sai­son 2020 kom­plett aus. Nur weni­ge Schif­fe wie die Cape Race, die Ori­go und die Le Bore­al führ­ten mit stren­gen Hygie­nekon­zep­ten eine klei­ne­re Anzahl Fahr­ten coro­nafrei durch. Der Coro­na-Aus­bruch auf dem Hur­tig­ru­ten­schiff Roald Amund­sen im Som­mer 2020 und ande­ren Fäl­len welt­weit zeig­te jedoch, dass es schwer ist, abso­lu­te Sicher­heit zu errei­chen.

Zu den Ein­schrän­kun­gen gehör­ten die Beschrän­kung auf 50 % Nut­zung der Pas­sa­gier­ka­pa­zi­tät, womit vie­le Schif­fe weit unter die Gren­ze der Wirt­schaft­lich­keit gedrückt wür­den. Das gilt, wie man erwar­ten konn­te, zunächst wei­ter für das kom­men­de Früh­jahr. Gene­rell ver­bo­ten sind Kreuz­fahr­ten für Schif­fe mit mehr als 200 Pas­sa­gie­ren. Die genau­en Vor­schrif­ten fin­det man, wie alle nor­we­gi­schen Geset­ze, auf Lovdata.no (nor­we­gisch).

Origo, Spitzbergen

Die Ori­go: eines von ganz weni­gen Schif­fe, die im Coro­na-Jahr 2020 über­haupt Fahr­ten durch­führ­ten.

Die nor­we­gi­sche Regie­rung hat ange­kün­digt, die Situa­ti­on wei­ter­hin zu beob­ach­ten und sich zu einer wei­te­ren Ver­län­ge­rung oder Anpas­sung des Regel­werks bis zum 1. Mai zu äußern.

Davon unab­hän­gig bestehen wei­ter­hin Beschrän­kun­gen für den Rei­se­ver­kehr nach Nor­we­gen (dar­un­ter 10 Tage Qua­ran­tä­ne­pflicht auf dem nor­we­gi­schen Fest­land) und für die Wei­ter­rei­se nach Spitz­ber­gen (nega­ti­ver Coro­na­test 24 Stun­den vor Abflug).

Test­pflicht für Spitz­ber­gen-Rei­sen­de, Tou­ris­mus­bran­che in schwe­rem Fahr­was­ser

Test­pflicht: Pra­xis pro­ble­ma­tisch

Die seit letz­tem Frei­tag gel­ten­de Test­pflicht für alle, die nach Spitz­ber­gen rei­sen, scheint mit hei­ßer Nadel gestrickt zu sein und schafft prak­ti­sche Pro­ble­me. Seit Frei­tag müs­sen alle Flug­gäs­te nach Lon­gye­ar­by­en – ande­re, regu­lä­re Rei­se­we­ge nach Spitz­ber­gen gibt es nicht – einen nega­ti­ven Coro­na-Test vor­wei­sen, der nicht älter sein darf als 24 Stun­den.

Die­se Rege­lung des nor­we­gi­schen Gesund­heits­mi­nis­ters wur­de Don­ners­tag Nach­mit­tag ver­kün­det und trat nur weni­ge Stun­den spä­ter in Kraft. Weder die Flug­hä­fen noch die loka­len Behör­den, etwa Sys­sel­man­nen und Ver­wal­tung in Lon­gye­ar­by­en, waren vor­ab infor­miert.

Zudem wird laut Sval­bard­pos­ten am Sonn­tag die Test­sta­ti­on am Flug­ha­fen in Trom­sø ein­ge­stellt, wo Rei­sen­de zuvor Zugang zu Schnell­tests hat­ten. Damit bleibt nur der PCR-Test. Die­ser ist zuver­läs­si­ger, dau­ert aber län­ger: Ein Ergeb­nis liegt oft erst nach zwei bis drei Tagen vor – nicht aus­rei­chend für Rei­sen­de, von denen ein maxi­mal 24 Stun­den alter Test ver­langt wird.

Coronatest, Spitzbergen

Coro­na-Test auf der Rei­se nach Spitz­ber­gen.

Von offi­zi­el­len Stel­len ist wenig mehr zu hören als der Hin­weis, dass jeder Rei­sen­de selbst dafür ver­ant­wort­lich ist, sich um den Test zu küm­mern. Die Kos­ten sind da wohl noch das gerings­te Pro­blem.

Die Beschrän­kun­gen bei der Ein­rei­se nach Nor­we­gen blei­ben davon unab­hän­gig für inter­na­tio­na­le Rei­sen­de wei­ter­hin gül­tig.

Ver­an­stal­ter in Lon­gye­ar­by­en schi­cken Mit­ar­bei­ter nach Hau­se

Der inter­na­tio­na­le Rei­se­ver­kehr nach Spitz­ber­gen ist fast voll­stän­dig zum Erlie­gen gekom­men. Der­zeit sind es pri­mär Ein­hei­mi­sche und Besu­cher vom nor­we­gi­schen Fest­land, die nach Lon­gye­ar­by­en rei­sen, und auch das nur in Zah­len, die im Ver­gleich zum bis 2019 gewohn­ten Rei­se­ver­kehr homöo­pa­thisch anmu­ten. Grö­ße­re loka­le Rei­se­ver­an­stal­ter haben nun ange­kün­digt, einen gro­ßen Teil ihrer Ange­stell­ten zunächst zu beur­lau­ben: Hur­tig­ru­ten Sval­bard schickt nun etwa 40 von ins­ge­samt 100 Ange­stell­ten zumin­dest in Teil­zeit nach Hau­se. Bei Sval­bard Adven­tures wer­den 20 von 70 Ange­stell­ten zu 50 % beur­laubt, wie die jewei­li­gen Chefs der Sval­bard­pos­ten mit­ge­teilt haben. Ob das aus­reicht und wann die­se Ange­stell­ten an ihre Arbeits­plät­ze zurück­keh­ren kön­nen, ist unklar. Nor­ma­ler­wei­se beginnt im Febru­ar die wich­ti­ge win­ter­li­che Haupt­sai­son.

Coro­na-Hil­fen errei­chen die Betrie­be nicht wie benö­tigt

John Einar Lockert, Chef von Sval­bard Adven­tures in Lon­gye­ar­by­en, fühlt sich durch die Rege­lun­gen der nor­we­gi­schen Regie­rung „zum Nar­ren gehal­ten“. U.a. ver­lie­ren die Betrie­be Ansprü­che Hilfs­gel­der, solan­ge sie bei­spiels­wei­se Hotels geöff­net hal­ten. Statt­des­sen gibt es Ange­bo­te für Hil­fen zu Umstruk­tu­rie­run­gen, für die die Betrie­be der­zeit aber öko­no­misch kei­ne Kraft haben. Regu­la­to­ri­sche Hüft­schüs­se wie die mit sehr kur­zer Ankün­di­gungs­frist ein­ge­führ­ten Coro­na-Tests für Rei­sen­de wer­den dabei auch nicht als hilf­reich emp­fun­den.

Tourismus: durch Corona in schwerer See

Der Tou­ris­mus durch Coro­na in schwe­rer See,
und vor allem für klei­ne Selbst­stän­di­ge ist nichts Hilf­rei­ches in Sicht.

Klei­ne Selbst­stän­di­ge ste­hen im Regen

Nicht nur in Lon­gye­ar­by­en sind Betrie­be und Ange­stell­te in Schwie­rig­kei­ten. Auch in Deutsch­land und ande­ren Län­dern errei­chen Über­brü­ckungs­gel­der gera­de die soge­nann­ten Solo­selbst­stän­di­gen in vie­len Fäl­len nicht, so dass die Betrof­fe­nen zu krea­ti­ven Lösun­gen grei­fen, soweit es sol­che gibt, um dann Reser­ven auf­zu­brau­chen und auf Part­ner, Fami­lie, pri­va­te Kre­di­te oder zuschlech­ter­letzt ggf. auf Hartz IV ange­wie­sen sind, sobald die übri­gen, pri­va­ten Lösun­gen nicht mehr grei­fen. Das betrifft bei­spiels­wei­se Selbst­stän­di­ge im Bereich Tou­ris­mus, deren Umsät­ze star­ken sai­so­na­len Schwan­kun­gen unter­lie­gen, so dass etwa die umsatz­ab­hän­gi­gen staat­li­chen Hil­fen im letz­ten Quar­tal 2020 nicht grei­fen, da der Haupt­um­satz wäh­rend des Som­mers erwirt­schaf­tet wird, in dem Über­brü­ckungs­hil­fen aber aus ande­ren, for­ma­len Grün­den nicht gewährt wur­den. Der öffent­li­che Ein­druck, dass alle Betrof­fe­nen durch staat­li­che Hil­fen auf­ge­fan­gen wer­den, trifft nur teil­wei­se zu. Man­che fal­len ein­fach durch alle Ras­ter, vor allem die­je­ni­gen, die sich beruf­li­che Struk­tu­ren abseits kon­ven­tio­nel­ler Wege auf­ge­baut haben. (Quel­le: eige­ne Erfahrung/Berichte von Kol­le­gIn­nen aus der Bran­che.)

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News-Auflistung generiert am 26. Oktober 2021 um 03:11:55 Uhr (GMT+1)
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