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Bildergalerie 2

Tage 7-11, Nordaustland und Hinlopenstraße

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Die Route
Abschnitt 2
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Nun wurde es spannend, wegen der ungewöhnlichen Eislage (sehr wenig) stieß die Antigua nun erstmalig in ihrer mittlerweile 4-jährigen Spitzbergenkarriere in den höchsten Norden vor. Der Besuch auf der Phippsøya brachte Eindrücke felsiger, hochpolarer Landschaften sowie weitere Walrosse. Nach einem 1A-Segelnachmittag gab es auf der nur sehr selten besuchten Scoresbyøya raue, hautnahe Eindrücke ungefilterter Hocharktis, als uns auf diesem kargen Inselchen der Schnee um die Ohren pfiff. Der Steinmann mochte wohl noch auf A.E. Nordenskiölds Expedition von 1861 zurückgehen!

In der Mitte des Nordaustlandes, tief im Rijpfjord, besuchten wir die Haudegen-Wetterstation aus dem Zweiten Weltkrieg bei Wetter, das zur düsteren Geschichte des Ortes passte. Auch im Murchisonfjord zeigte der Himmel sich noch grau, als wir auf einer kleinen, landschaftlich struktur- und detailreichen Insel sowie bei Kinnvika die Polarwüste erkundeten.

Das Wetterblatt änderte sich in der Hinlopenstraße. Bei der Wanderung im Lomfjord – zu den unvergesslichen Höhepunkten dieser Tour gehört neben der Landschaft Richards etwas unfreiwillige Permafrost-Sondierung – klarte es langsam auf, und als wir am Alkefjellet zehntausende Dickschnabellummen in nächster Nähe vor und um uns hatten, war das graue Wetter der letzten Tage schon so gut wie vergessen. Bei einem kleinen Abendspaziergang auf einer vergessenen, winzigen Insel sowie der Passage einer weiteren Walrosskolonie bei schönstem Mitternachtssonnenlicht zeigte die Hinlopenstraße sich schließlich von ihrer besten Seite.

Eine Landung in der endlosen Weite der Polarwüste in der Vibebukta rundete unsere Tage beim Nordaustland ab. Die Fahrt endlang der nicht minder endlosen Gletscherkante von Bråsvellbreen und Austfonna mit den eindrucksvollen Wasserfällen wäre auch ohne die freundlichen Buckelwale bereits ein unvergesslicher Eindruck gewesen.

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Letzte Änderung: 10. August 2012 · Copyright: Rolf Stange
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