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Kvedfjordbukta

360 Grad Panoramen von Spitzbergens Westküste

Die Kvedfjordbukta ist eine offene Bucht an der Westküste Spitzbergens, zwischen Krossfjord und Magdalenefjord. Dieser ungastliche Küstenstreifen liegt völlig ungeschützt. Zwischen steilen, felsigen Uferabschnitten kommen sieben Gletscher herab, die heute nicht mehr alle das Meer erreichen – früher taten sie das. Daher nannten die Walfänger diese Küste seinerzeit “Die sieben Eisberge”, heute auf etwas dialektischem Norwegisch “Dei Sju Isfjella”.

Diese Küste war ein Hindernis auf dem Weg nach Norden, denn im Fall eines plötzlichen Sturms gab es hier keine geschützten Buchten, wo kleinere Schiffe Zuflucht hätten suchen können. Erst mit der Hamburgbukta gibt es zumindest für kleine Schiffe einen brauchbaren Naturhafen, aber dann ist der Magdalenefjord auch schon fast erreicht, wo sich am Gravneset mit Trinityhamna eine altbekannte, gute und viel genutzte Ankerstelle befindet.

Man sieht der dichtgrünen Vegetation an, dass hier kaum mal jemand oder etwas herumläuft und dass die Tundra kräftig gedüngt wird: An den steilen Schutthängen brüten zahlreiche Krabbentaucher unter den Steinen.

Trapper haben in den 1920er Jahren in der Kvedfjordbukta eine Hütte gebaut, um eine Art Bindeglied zu schaffen zwischen dem Krossfjord und Kongsfjord, wo mit Ny-Ålesund der nächste Ausläufer der Zivilisation liegt, und den Revieren weiter nördlich, im Magdalenefjord und im Smeerenburgfjord. Eine weitere Hütte stand in der Nähe des Rœderfjellet (Tredjebreen). Von beiden ist aber nichts mehr übrig bis auf ein paar verstreute Reste.

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Letzte Änderung: 06. Dezember 2019 · Copyright: Rolf Stange
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