spitzbergen-3
fb  de  en  
Marker
Home* Reiseberichte & FotosArktis 2013 → Operafjellet & Grube 6

Adventdalen: Operafjellet & Grube 6

Ein kleiner Ausflug in die jüngere Geschichte Spitzbergens. Das Wetter war passenderweise recht grau, als wir der Gedenkstätte am Operafjellet unsere Aufwartung gemacht haben. Diese erinnert an das russische Flugzeugunglück vom August 1996, bei dem 141 Menschen ums Leben kamen, als ein Flugzeug beim Landeanflug auf Longyearbyen bei schlechter Sicht mit dem Operafjellet kollidierte. Dies war die größte Katastrophe, die Spitzbergen jemals erleben musste, und sie traf insbesondere die unmittelbar betroffenen Russen schwer.

Weniger tragisch war der Besuch der Grube 6, in der zwischen 1969 und 1981 abgebaut wurde (Bau ab 1967). Interessante Einblicke in Bergbaugeschichte und das, was man Industrie-Archäologie nennt – und eine äußerst ergiebige Spielwiese für Foto-Freaks, die gerne mit HDR- und Panoramatechniken basteln. Oder natürlich mit beidem gleichzeitig.

spitzbergen operafjellet (Galerie)

Klicken Sie auf die Bilder, um eine vergrößerte Darstellung des Bildes zu erhalten.

Operafjellet

Ende August 1996 kollidierte ein russisches Flugzeug mit dem Operafjellet auf der Nordseite des Adventdalen. An Bord befanden sich 141 Menschen: Bergarbeiter, Angestellte der Bergbaugesellschaft, Angehörige und die Flugzeugbesatzung. Alle waren auf der Stelle tot. Es war die größte Katastrophe, die sich jemals an Land auf Spitzbergen ereignete. Ursache war ein Navigationsfehler bei schlechter Sicht. Das Unglück trug dazu bei, dass 1998 Pyramiden geschlossen wurde.

Grube 6

Die Grube 6 liegt im Adventdalen, auf der Südseite zwischen den Eingängen von Todalen und Bolterdalen. Schon lange aufgegeben, sind die Anlagen heute leicht erreichbar, ein interessantes Stück Industriegeschichte und ein faszinierender Spielplatz für Fotografen.

Zurück

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013 · Copyright: Rolf Stange
css.php