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Monats-Archiv: Juli 2019 − News & Stories


Daudmannsodden-Ymerbukta – 11. Juli 2019

Der letzte Tag – wie die Zeit vergeht! Wir haben gute Fahrt gemacht und morgens schon die Isfjord-Mündung erreicht. Ein paar Meilen fahren wir noch nach Norden, ein Stück in den Forlandsund hinein. (Wie oft sind wir auf dieser Fahrt eigentlich durch den Forlandsund gefahren?). In einer der schönen Buchten an der Westküste Spitzbergens fällt der Anker. Nach einem Tag auf See tut es allen gut, wieder Tundra unter die Gummistiefel zu bekommen. Neben all den schönen Blumen und Tieren, die wir hier so entdecken, finden wir auch die Überreste eines toten Pottwals am Ufer und einen Urzeitkrebs (Lepidurus glacialis) in einem kleinen Tümpel.

Galerie – Daudmannsodden-Ymerbukta – 11. Juli 2019

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Später streifen wir in der Ymerbukta noch einmal an Land umher, am Ufer in Richtung Gletscher und durch die riesige Moränenlandschaft. Hier heißt es, Abschied zu nehmen von Spitzbergens unendlich schöner und vielseitiger Natur – für dieses Mal. Schön war es – vielen Dank an alle, die dabei waren!

Sørkapp: „Erholung auf See“ – 10. Juli 2019

Wenn im Programm steht „Erholung auf See“, dann bedeutet das in der Praxis, dass das Schiff Meilen machen muss und man keine Zeit oder – je nach Gegend – auch kein Land in der Nähe hat, wo man irgend etwas machen könnte. Land haben wir reichlich in der Nähe, aber die vielen Meilen vom nördlichen Storfjord bis in den Isfjord müssen wir jetzt langsam mal zurücklegen. Beziehungsweise … „langsam“ bitte streichen. Wir müssen jetzt los. Punkt.

Gallerie – Sørkapp – 10. Juli 2019

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Das Südkapp (hier einige Panoramen ist uns gnädig gesonnen, die Fahrt ist insgesamt ruhig und wir machen gute Geschwindigkeit. Und unterdessen haben wir Zeit, um ein paar Arktis-Themen zu vertiefen: Eisfüchse, Meereis, Trapper und die arktischen Jahreszeiten stehen im Antigua-Vortragsraum auf dem Programm.

Ginevrabotnen – 09. Juli 2019

Ein langer Sprung über Nacht hat uns in den Ginevrabotnen gebracht, den nördlichsten Zipfel des Storfjord, nördlich der Barentsøya. Hier ist eine ganze Menge Treibeis unterwegs. Angekommen in der hohen Arktis! Der Tag fängt still und klar an, bedeckt, etwas melancholisch. Genau richtig für diese hocharktische Umgebung.

Galerie – Ginevrabotnen – 09. Juli 2019

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Leider wird aus der tiefen Wolkendecke bald Nebel, so dass wir nicht mehr allzu viel von der hocharktischen Umgebung haben. Bis dahin haben wir immerhin eine schöne Zodiac-Fahrt im Treibeis gemacht, aber dann kommt auch noch Wind hinzu und es wird doch recht ungemütlich. Der auf der Barentsøya noch geplante Landgang fällt leider ins Wasser.

Ein Besuch der Würzburger Hütte auf Sundneset/Barentsøya kann hier aber online nachgeholt werden.

Ostküste: Markhambreen & Kvalvågen – 08. Juli 2019

Endlich haben wir die Westküste – so schön sie ist – mal hinter uns gelassen und die Ostküste erreicht! Wilder und rauer ist es hier, irgendwie arktischer. Im Vergleich hat die Westküste ja beinahe etwas liebliches, hier wirkt die Landschaft abweisend, mitunter fast feindlich. Schroff und steil ist die Küste, hohe Felsklippen, dazwischen Gletscher.

Aber nun ist das Wetter auf unserer Seite, das Südkap war ruhig – nur ein wenig Dünung, sonst nichts. Und hier im Storfjord ist es auch ruhig. Wir nutzen die günstige Gelegenheit, mitten in dieser wild-schönen Landschaft eine Landung zu machen, wirklich irgendwo im nirgendwo. Dieses „irgendwo“ ist für uns der Markhambreen. Vor etlichen Jahren gab es dort nur eine Gletscherfront. Dann hat der Markhambreen sich zurückgezogen und einen kleinen Strand freigegeben, ähnlich wie der Crollbreen um die Ecke oder der Emil’janovbreen etwas weiter nördlich. Allerdings – Überraschung! – stellte sich hier heraus, dass der Markhambreen zwischenzeitlich auch wieder etwas vorgestoßen ist, so dass die kleine Bucht zwischen Gletscher und Strand jetzt wieder weg ist! Die hier sehr zerklüftete Eisklippe des Markhambreen hat auf dem Strand eine kleine Stauchendmoräne aufgeworfen.

Macht nichts, es war so ruhig, dass wir auf der Außenseite anlanden und einen interessanten Eindruck von dieser schönen und faszinierenden Landschaft bekommen konnten.

Galerie – Ostküste: Markhambreen & Kvalvågen – 08. Juli 2019

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Ein paar Stunden weiter nördlich ging es am Boltodden in der großen Bucht Kvalvågen an Land. Eine faszinierende Uferlandschaft mit großen Blöcken aus hellem Sandstein, und natürlich das Highlight: die Dinosaurier-Fußspuren!

Mit einem entspannten Spaziergang entlang der Küste, zu weiteren, schönen Felsskulpturen, einer Wanderung in das schöne, eiszeitlich-unberührt erscheinende Tal oder wahlweise einer kleinen Bergtour mit herrlichen Ausblicken über Berge, Gletscher, Täler und Fjord haben wir uns diese beeindruckende Landschaft erschlossen. Das Abendessen gab es etwas später …

Hyttevika – 07. Juli 2019

Endlich hat sich ein Wetterfenster geöffnet, eine Pause zwischen den Tiefdruckgebieten, die hier ständig durchgezogen sind. Nun bekommen wir laut Vorhersage ein paar ruhige Tage. Also ab Richtung Südkap!

Nördlich vom Hornsund lag die See fast glatt und die Sonne schien, und so ließen wir uns die Gelegenheit natürlich nicht entgehen, in Hyttevika an Land zu gehen. Ein so schöner Ort! Eine wahre Perle landschaftlicher Schönheit und arktischer Natur. Zehntausende von Krabbentauchern brüten dort an den Hängen und erfüllen die Luft mit Lärm und Leben. Die Tundra ist saftig-grün und die Rentiere sind dick und zahlreich.

Galerie – Hyttevika – 07. Juli 2019

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Hier steht auch die Hütte, in der die berühmte Wanny Woldstad ab 1932 ein paar Jahre verbrachte und Eisbären jagte. Mit Partner und Kindern – im besten Schulalter – in der Polarnacht. (Mehr dazu kann man in Buch „Arktische Weihnachten“ lesen).

Nun haben wir Kurs auf das Südkap. Die See ist ruhig, die Sonne scheint, und wir sind auf die Ostküste Spitzbergens gespannt.

Isfjord – 06. Juli 2019

Zurück im Isfjord – wieder einmal. Unser altes Versteckspiel mit dem Wind. Wobei wir dem Wind heute nicht wirklich ausweichen. Gegen Windstärke 7 kämpfen wir uns in die Ymerbukta, liegen eine Weile vor dem Esmarkbreen und erleben später vor Anker einige beeindruckende Böen. Der Anker pflügt kräftig Furchen in den schlammig-felsigen Grund, während ich den ersten Teil der Geologie Spitzbergens auf die Leinwand bringe.

Galerie – Isfjord – 06. Juli 2019

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Später nützt uns der Wind, indem er uns auf dem Weg nach Barentsburg schön die Segel füllt. Wo wir einen interessanten Nachmittag im Ort und einen vergnüglichen Abend in der Bar der Brauerei verbringen.

Forlandsund – 05. Juli 2019

Wir sind ja selten während einer Fahrt zweimal am selben Ort. Aber heute sind wir wieder bei Sarstangen, wo wir – gefühlt vor Monaten – angefangen haben. Damals liefen ja die beiden Eisbären am Strand entlang, was toll war, aber … zu den Walrossen konnten wir natürlich nicht. Das haben wir heute nachgeholt und damit einen weiteren, großen Wunsch vieler erfüllen können. Hat wunderbar geklappt.

Und ein ganzer Haufen Plastikmüll liegt nun nicht mehr am Strand verstreut, sondern in Säcken verstaut auf der Antigua an Deck.

Gallery – Forlandsund – 05. Juli 2019

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Nachmittags ankern wir in Selvågen auf dem Prins Karls Forland. Ab und an fallen ein paar Tropfen aus der Wolkendecke, die aber ansonsten für schönes, klares, etwas melancholisch anmutendes Licht sorgt. Schöne Touren in die Tundra und auf die Hügel sorgen für Eindrücke, Ausblicke und Bewegung.

Auch hier liegen nach unserem Besuch ein paar Fischernetze weniger am Ufer, dafür füllt sich das Deck so langsam.

Isfjord – 04. Juli 2019

Wieder einmal sind wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort und genießen die faszinierende Landschaft auf und um Coraholmen im schönsten Sonnenschein. Es ist schon fast zu warm!

Die Ankündigung der Wettervorhersage, es sei heute windstill im Isfjord, stimmt zwar nicht so ganz, aber trotzdem gelingt die Anlandung am exponierten Bohemanneset. Ein schöner Ort mit seiner bunten Tundra, der interessanten Geologie und den herrlichen Rundumblicken.

Galerie – Isfjord – 04. Juli 2019

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Wir nutzen den schönen Tag voll aus. Auch wenn der Wind zum Abend hin etwas zunimmt, machen wir noch eine Zodiactour zum Sveabreen und freuen uns an dem BBQ, das die Küchen- und Servicemannschaft gezaubert hat. Applaus!

Dicksonfjord – 03. Juli 2019

Wir haben uns tief in den Isfjord verzogen und genießen trotz des eher trϋben Wetters die fantastische Landschaft im Dicksonfjord und eine Herde Belugas, die im rotbraunen Wasser auftaucht.

Das Kapp Smith war einer der Orte, an denen die moderne, technisch-systematisch Polarforschung begann: Hier wirkte 1936 die erste norwegische Luftfoto-Expedition. Flugzeug statt Hundeschlitten. Heute sind hier Steinwälzer und Kϋstenseeschwalben in der beeindruckend bunten Tundra unterwegs.

Galerie – Dicksonfjord – 03. Juli 2019

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Den Weg vom Dicksonfjord in den Ekmanfjord legen viele zu Fuß zurϋck, ϋber einen bunten Blumenteppich mit Steinbrech, Silberwurz und vielen anderen schönen Blϋten. Der Kies ist voll mit Fossilien, weiße Felsen erweisen sich als Anhydrit („Gips“), im Flachland brϋten Kurzschnabelgänse und auf einem kleinen See sitzen Sterntaucher.

Abends liegen wir still vor Anker, während die Wolken sich drauΏen tief ϋber das Land senken.

St. Jonsfjord – 02. Juli 2019

Nach wie vor ist hier der Grundgedanke der Planung, den heftigen Windfeldern auszuweichen, die derzeit in Teilen Spitzbergens toben. Die Tiefdruckgebiete geben sich derzeit in der Region die Klinke in die Hand.

Aber das kriegen wir ja soweit ganz gut hin. So landen wir heute im St. Jonsfjord, und das erweist sich als gute Sache. Auf der ersten Tour ergeben sich schöne Ausblicke auf Fjell und Fjord, Gletscher und Blumen.

Galerie – St. Jonsfjord – 02. Juli 2019

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Später passieren wir einen großen, aktiven Gletscher und viele kleine Eisstücke, und dann gehen wir wieder auf Tour an Land. Der Zufall bringt uns in eine große Lagunenlandschaft vor einem Gletscher, der sich weit zurückgezogen hat. Eine kräftige Gezeitenströmung strudelt durch den kurvigen Kanal, der die Lagune mit dem Fjord verbindet. 288 Meter Höhe bieten einen herrlichen Ausblick auf das Panorama.

Krossfjord – Kongsfjord – 01. Juli 2019

Statt einer schönen Wanderung im Krossfjord gibt es Wind, Wind und noch mehr Wind!

Am Lilliehöökbreen ist es etwas ruhiger – und sehr beeindruckend, mit der kilometerlangen Abbruchkante und mehreren kräftigen Kalbungen.

Galerie – Krossfjord – Kongsfjord – 01. Juli 2019

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Nach einem vergeblichen Versuch im Möllerfjord flüchten wir in den Kongsfjord. Dort ist es deutlich ruhiger, so dass wir doch noch zu einem kleinen, aber feinen Landgang auf der Blomstrandhalvøya kommen. Die felsigen Uferlandschaften mit einer kleinen Höhle beeindrucken.

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News-Auflistung generiert am 17. Juli 2019 um 14:59:58 Uhr (GMT+1)
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