spitzbergen-3
fb  Spitzbergen Panoramen - 360-Grad-Panoramen  de  en  nb  Spitzbergen Shop  
Marker
Home → August, 2020

Monats-Archiv: August 2020 − News & Stories


Identität des getöteten Mannes wurde bekannt gegeben

Der Sysselmannen hat die Identität des Mannes, der heute Nacht auf dem Campingplatz von einem Eisbären getötet wurde, bekannt gegeben.

Es handelt sich um den Niederländer Johan Jacobus “Job” Kootte. Er wurde 38 Jahre alt.

Mann von Eisbär beim Longyearbyen Campingplatz getötet

Der Ort des tragischen Geschehens der letzten Nacht: Longyearbyen Campingplatz.

Job war diesen Sommer auf dem Campingplatz angestellt. Es war seine zweite Saison auf dem Campingplatz.

Weiterhin wurde offiziell mitgeteilt, dass Job in seinem Zelt lag, als er angegriffen wurde. Weitere Details zum Geschehen wurden noch nicht mitgeteilt, die offiziellen Untersuchungen laufen noch.

Von den übrigen Personen, die sich auf dem Campingplatz aufhielten, wurde keiner körperlich verletzt. Sie wurden von medizinischem Personal und einem “psychosozialen Krisenteam” betreut und werden nun vom Sysselmannen zum Geschehen befragt.

Viele, darunter dieser Autor, sind schockiert und in Gedanken bei Job und seinen Angehörigen und Nahestehenden.

Mann bei Longyearbyen von Eisbär getötet

Gegen 4 Uhr früh ging beim Sysselmannen ein Notruf ein: Beim Campingplatz bei Longyearbyen war ein Mann von einem Eisbären angegriffen und verletzt worden. Die Einsatzkräfte brachten den Mann ins Krankenhaus, wo nur noch der Tod festgestellt werden konnte.

Offiziell ist der Mann noch nicht identifiziert, wie der Sysselmannen angibt.

Andere Anwesende feuerten zwei Schüsse auf den Eisbären ab. Dieser wurde etwas später tot am Parkplatz des Flughafens gefunden.

Mann von Eisbär beim Longyearbyen Campingplatz getötet

Der Ort des tragischen Geschehens der letzten Nacht: Longyearbyen Campingplatz.

Alle anderen Personen, die am Campingplatz anwesend waren, sind nun in einem Hotel in Longyearbyen untergebracht. Die Untersuchungen des Sysselmannen laufen.

In den letzten Tagen waren mehrfach Eisbären in der Umgebung von Longyearbyen gesehen worden: bei Hiorthhamn und beim Todalen (im Adventdalen). Eine Eisbärin mit Kind war am Mittwoch betäubt und per Hubschrauber auf die Isfjord-Nordseite verbracht worden. Zusätzlich war ein einzelner Bär mehrfach über mehrere Tage hinweg in Hiorthhamn und im Adventdalen gesehen worden.

Quarantänepflicht bei Einreise in Norwegen aus Deutschland ab Samstag

Gestern war es zunächst noch eine Vermutung aufgrund einer entsprechenden Empfehlung des norwegischen Gesundheitsamtes (Folkehelseinstitutt, FHI), dann wurde es nach einem Beschluss der norwegischen Regierung amtlich: ab Samstag gilt für Einreisende aus Deutschland in Norwegen eine zehntägige Quarantänepflicht. Diese wird zeitgleich auch für Liechtenstein in Kraft gesestzt, für eine Reihe weiterer europäischer Länder gilt sie bereits.

Corona: Einreisebeschränkungen Norwegen

“Gilt in ganz Europa” – Warnung vor dem Corona-Virus
(Bildmontage. Das ist natürlich in Wirklichkeit das berühmte Eisbärenwarnschild, dass tatsächlich vor Eisbären “in ganz Svalbard” warnt).

Die Quarantäne muss an einer “geeigneten” Adresse auf dem Festland “abgesessen” werden. Wechselnde Adressen sind nicht zulässig, Campingplätze gelten als nicht geeignet und die Quarantäne muss vor einer eventuellen Weiterreise nach Spitzbergen beendet werden, Quarantäne auf Spitzbergen geht also nicht. Bei der Einreise kann eine entsprechende Buchung oder Einladung verlangt werden.

Kriterium für die Einführung der Quarantänepflicht in Norwegen sind 20 oder mehr Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 14 Tagen.

Quarantänepflicht bald wahrscheinlich auch für Touristen aus Deutschland

Das norwegische Gesundheitsamt (Folkehelseinstitutt, FHI) hat sich aufgrund steigender Infektionszahlen in Deutschland dafür ausgesprochen, dass auch die Bundesrepublik auf die Liste “roter” Länder soll. Touristen aus diesen Ländern unterliegen bei der Einreise nach Norwegen einer zehntägigen Quarantänepflicht. Auch für Liechtenstein empfiehlt das FHI eine solche Einstufung.

Corona: Einreisebeschränkungen Norwegen

“Gilt in ganz Europa” – Warnung vor dem Corona-Virus
(Bildmontage. Das ist natürlich in Wirklichkeit das berühmte Eisbärenwarnschild, dass tatsächlich vor Eisbären “in ganz Svalbard” warnt).

Die Entscheidung liegt nun bei der norwegischen Regierung, aber es ist wahrscheinlich, dass diese dem Rat des FHI folgen wird. Möglicherweise wird man in Oslo aber zunächst auch die aktuellen Zahlen weiter beobachten, denn die Grenze liegt bei 20 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 14 Tagen. Das Robert Koch Institut gab diese Zahl am Dienstag (25.8.) im bundesweiten Mittel mit 10,2 innerhalb der letzten Woche (7 Tage) an, und regional liegt sie deutlich höher (die unterschiedlichen Betrachtungszeiträume – 14 Tage als Grundlage für die norwegische Einschätzung der Entwicklung, 7 Tage für die Angaben des RKI, sind in der ersten Fassung dieses Beitrags untergegangen, jetzt ist der Fehler korrigiert). Unterscheidungen auf regionaler Basis hat die norwegische Regierung bislang nur für skandinavische Länder getroffen.

Sollte die Regierung in Oslo diese Woche die Quarantänepflicht für Touristen aus Deutschland und Liechtenstein verhängen, würde diese in der Nacht zu Samstag in Kraft treten. Das norwegische Gesundheitsamt hat bereits vorsorglich Textnachrichten an norwegische Mobilnummern in Deutschland verschickt und vor einer möglichen Quarantänepflicht bei Einreise ab Samstag gewarnt.

Eisbären aus der Umgebung von Longyearbyen ausgeflogen

Wieder einmal hatte Longyearbyens Umgebung Eisbärenbesuch, und zwar gleich mehrfach: Ein einzelner Eisbär hatte versucht, in Hiorthhamn in Hütten einzubrechen, was die Polizei (Sysselmannen) mit Warnschüssen aus Signalpistolen verhinderte.

Shopping Lompensenter Longyearbyen

Eisbär zu Besuch in Hiorthhamn bei Longyearbyen (Archivbild).

Bald darauf kam eine Eisbären mit einem Jungbären in die gleiche Gegend spaziert. In diesem Fall entschied man sich schnell dazu, die beiden Eisbären zu betäuben und per Hubschrauber aus dem Adventfjord wegzubringen. Nachdem der Versuch, einen Eisbären zu betäuben, zu Beginn des Jahres für den Bären tödlich gelaufen war, was zu massiver Kritik auch von behördlicher Seite geführt hatte, hat das norwegische Polarinstitut, das zusammen mit dem Sysselmannen die Operation ausführt, Konsequenzen gezogen: Neben dem amtlichen Ober-Eisbärenforscher Jon Aars war im Gegensatz zu früheren Routinen ein Tierarzt an der Ausführung beteiligt. Bei der Betäubung kam ein anderes Medikament zum Einsatz, das ein schnelleres Erwachen aus dem Tiefschlaf zulässt. Den Eisbären war während des Fluges Sauerstoff zugeführt, und das Erwachen wurde überwacht und durch ein Gegenmittel beschleunigt, die Aars der Svalbardposten erzählte.

Den beiden Eisbären soll es gut gehen. Die Mutter ist mit 15 Jahren nicht mehr die allerjüngste und recht dünn, was dem Alter und der Jahreszeit entsprechend aber normal ist; dennoch wog sie mehrere hundert Kilogramm. Wahrscheinlich hatten sie kürzlich noch etwas zum Fressen gefunden. Der junge Bär wog 49 Kilogramm und soll in guter Verfassung sein.

Da von ihnen bekannt ist, dass sie sich längerfristig im Isfjord aufhalten, wurden sie nicht, wie sonst in derartigen Fällen üblich, in weiter weg gelegene Regionen wie das Nordaustland oder die Edgeøya verbracht, sondern auf die Nordseite des Isfjord.

Spitzbergen-Blog 2020: Sassenfjord

Die Spitzbergen-Saison 2020, so wie wir sie kennen, fiel ja nun komplett ins Wasser. Aber darüber will ich hier nun nicht lamentieren, sondern mich stattdessen freuen, dass der Sommer trotzdem eine Menge schöner Spitzbergen-Erlebnisse gebracht hat. Eben etwas anders. Das Boot war etwas kleiner als die Antigua oder die Arctica II, und es ging nicht zum Nordaustland und zur Edgeøya, sondern an interessante, abwechslungsreiche Orte im Isfjord.

In lockerer Folge kommen nun rückblickend ein paar Blog-Einträge, um ein paar frische Bilder aus Spitzbergen zu zeigen. Mal etwas anders … wir fangen mit einer Zodiactour in den Sassenfjord an. Wunderschöne Landschaft, arktische Stille, freundliche Rentiere, schöne Blumen – darunter eher seltene wie die Mertensie und die Nördliche Jakobsleiter – und erdmittelalterliche Fossilien (Muscheln und Ammoniten aus dem Jura). Gewürzt mit Zeit und Ruhe. Was will man mehr? Schöner wird das Arktis-Leben nicht 🙂

Galerie: Sassenfjord – Deltaneset

Klicken Sie auf die Bilder, um eine vergrößerte Darstellung des Bildes zu erhalten.

Tourismus kollabiert weiter, neue Reisebeschränkungen

Es sind wenig überraschende Nachrichten: Der Tourismus in Spitzbergen kollabiert in der Corona-Krise weiter vor sich hin, während die norwegische Regierung Reisebeschränkungen für immer mehr europäische Länder ankündigt. Einer von der Svalbardposten vorgenommenen Auswertung öffentlich zugänglicher Statistiken der Steuerbehörden haben die 51 am schwersten betroffenen Betriebe aus Longyearbyen von März bis Mai zusammen im Vergleich mit dem Vorjahr 170 Millionen Kronen Umsatz verloren (etwa 17 Millionen Euro). Und da sind Schwergewichte wie Hurtigruten Svalbard, der größte Anbieter touristischer Dienstleistungen in Longyearbyen, nicht einmal mit dabei, so dass die echten Zahlen noch deutlich darüber liegen werden. Gleichzeitig haben lokale Betriebe insgesamt 16 Millionen Kronen an Korona-Hilfe bekommen: nicht einmal 10 Prozent des Umsatzverlustes.

Shopping Lompensenter Longyearbyen

Shopping-Angebote im Lompensenter in Longyearbyen. Es kommt nur kaum einer.

Schon jetzt kommen noch weniger Touristen als in den letzten Wochen. Letzte Woche gab es im Schnitt pro Nacht nur 178 Übernachten in den Hotels. Seit dem Ausbruch der Corona-Krise hat Longyearbyen bereits 96 Einwohner verloren, Mitte August waren 2337 Personen registriert im Gegensatz zu 2433 Einwohnern Anfang März. Auch hier geben die Zahlen nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit wieder, da die zahlreichen Saisonkräfte im Tourismus, die früh in der Krise ihre Stellen verloren haben oder gar nicht erst gekommen sind, nicht als Ansässige registriert werden.

Zugleich gibt die Entwicklung der Infektionszahlen der norwegischen Regierung Anlass, für Touristen aus weiteren europäischen Ländern bei einer eventuellen Einreise eine 10-tägige Quarantänepflicht zu verhängen. Dies gilt in der Karte für Touristen aus roten Ländern und Regionen (zu hohe Infektionszahlen) und schraffierten Ländern (keine oder aus norwegischer Sicht nicht zuverlässige Angaben). Die hier gezeigte Karte des norwegischen Folkehelseinstitutt (nationales Gesundheitsamt) gilt ab dem 22. August.

Norwegische Korona-Karte vom 19.08.2020

Norwegische “Korona-Karte” vom 19.08.2020 (gilt ab 22.8.). © Folkehelseinstituttet.

Bislang ist in den Siedlungen Spitzbergens noch kein Fall einer Corona-Infektion oder einer Erkrankung an Covid-19 bekannt geworden.

Norwegen erweitert Reisebeschränkungen; Tourismus in Longyearbyen unter Erwartung

Aufgrund steigener Zahlen und zunehmender Unsicherheit rund um die Ausbreitung des Corona-Virus in Europa hat die norwegische Regierung ihre Reisewarnungen und Beschränkungen für einreisende Touristen verschärft. Norwegern wird von nicht notwendigen Auslandsreisen generell weiterhin abgeraten; dies gilt bis auf Weiteres, zunächst mindestens bis zum 01. Oktober.

Aufgrund der gestiegenen Unsicherheit mit einer Vielzahl von – oft kleineren Ausbrüchen – in vielen Regionen in europäischen Ländern wird auch die Kategorie “grün” in der Europakarte zunächst abgeschafft. In der Praxis können Touristen aus “gelben” Ländern zwar weiterhin ohne Quarantäne in Norwegen einreisen, aber damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass es “grüne (=sichere)” Länder mit Blick auf Corona derzeit nicht gibt. Damit soll laut Regierungschefin Erna Solberg Missverständnissen vorgebeugt und verdeutlicht werden, dass die Regierung Norwegern von nicht notwendigen Reisen auch in diese Länder abrät.

Norwegische Korona-Karte vom 12.08.2020

Norwegische “Korona-Karte” vom 12.08.2020. © Folkehelseinstituttet.

Aber auch im Blick auf die “roten” Länder hat die Karte sich deutlich verändert. Diese Karte tritt am 15. August in Kraft. Ab dann gibt deutlich mehr Länder, aus denen Touristen nur noch mit 10 Tagen Quarantäne in Norwegen einreisen dürfen; darunter die Niederlande, Frankreich und Island. Die Quarantäne muss zusammenhängend an einer Adresse auf dem Festland abgesessen werden, vor Weiterreise nach Spitzbergen, wenn dies das Reiseziel ist.

Für schraffiert dargestellte Länder sind die Informationen nicht ausreichend oder nicht verlässlich genug; auch hier unterliegen Touristen einer 10-tägigen Quarantänepflicht.

Die Karte wird mindestens alle 14 Tage aktualisiert, bei Bedarf öfter.

Für Reisende mit nicht-touristischen Reisegründen gelten andere Regeln.

Wie man erwarten kann, ist der Tourismus auf Spitzbergen in weiten Teilen regelrecht kollabiert. Im Juni kamen 85 % weniger Touristen als im Vorjahr nach Longyearbyen, im Juli lag die Quote im Vorjahresvergleich immerhin bei 50 %: in diesem Monat kamen 3448 Touristen (im Juli 2019 waren es 8789). Der Anstieg liegt daran, dass viele Norweger die “Gelegenheit” für eine Reise nach Spitzbergen nutzten: für norwegische Touristen liegen die Zahlen für den Juli 2020 sogar höher als 2019. Dennoch sank die Belegung der Hotels von 77 % (Juli 2020) auf 35 %, berichtet die Svalbardposten unter Berufung auf Visit Svalbard.

Ian R. Stone (1943-2020)

Ian R. Stone, als Freund, Kollege und Polarhistoriker gleichermaßen vom Verfasser wie von vielen anderen geschätzt, trat am 10. Juli seine letzte Reise an. Mancher Leserin und manchem Leser dieser Zeilen wird er als brillianter Historiker und begnadeter Lektor auf kleinen Expeditionsschiffen, wie den früheren, russischen Schiffen von Oceanwide Expeditions, sowie in jüngeren Jahren auch auf Kreuzfahrtschiffen in wärmeren Gewässern, dann oft zusammen mit seiner Frau Olga, in guter Erinnerung sein. Ich durfte mich von Ians humorvoll vorgetragenem Wissen auf einer Reihe von Fahrten in Arktis und Antarktis beeindrucken lassen; nie zögerte er, einen jungen Kollegen mit freundschaftlicher Wärme und vorbehaltlos an seinem Wissen und seiner Erfahrung teilhaben zu lassen.

Ian R. Stone (1943-2020)

Ian R. Stone (1943-2020), 2005 auf der Base Orcadas auf den Südorkney Inseln.

Gentleman ebenso wie Akademiker, war Ian eine Gelehrtenpersönlichkeit klassischer Art, wie sie im Buche steht: Das gewaltige Wissen über Forschungsreisen und Entdeckungsgeschichte nicht nur der Polargebiete war stets abrufbereit im Kopf und nicht erst nach einem schnellen Blick auf Wikipedia zugänglich. Gleichzeitig war er in der Lage, bei Bedarf ganz unakademisch mit Zodiacs und Brandung umzugehen oder einem Eisbären mit Signalpistole und Gewehr gegenüberzutreten.

Zu wissen, dass jemand da war, der im Zweifel auf jede historische Frage eine Antwort wusste, war mir auch als Autor eine Hilfe, von der ich immer wieder bis in die junge Vergangenheit hinein Gebrauch machen durfte. Ian half kompetent und gerne. An die gemeinsam verbrachte Zeit denke ich gerne zurück.

Norwegen schränkt Kreuzfahrten wegen Coronafällen ein

Wegen einer Reihe von Coronafällen auf dem Hurtigrutenschiff MS Roald Amundsen hat die norwegische Regierung am Montag verfügt, dass Kreuzfahrten nur noch mit insgesamt 100 Personen – also Passagiere und Mannschaft zusammengezählt – fahren und norwegische Häfen anlaufen dürfen. Dies teilte die Regierung in einer Pressemitteilung mit.

Hurtigrutenschiff MS Spitsbergen in Longyearbyen

Hurtigruten hat Betroffene und Öffentlichkeit erst mit zwei Tagen Verspätung über die Corona-Fälle auf der MS Roald Amundsen informiert.
Hier die Hurtigrutenschiff MS Spitsbergen in Longyearbyen.

Zwischenzeitlich stellte sich laut NRK heraus, dass Hurtigruten bereits am vergangenen Mittwoch vom Verdacht auf Corona auf der MS Roald Amundsen wusste, dies trotz gegenteiliger Absprachen mit den lokalen Gesundheitsbehörden jedoch den potenziell betroffenen Passagieren nicht bekannt gab. Erst am Freitag wurden die Fälle öffentlich. In der Folge sieht Hurtigruten sich starker Kritik ausgesetzt.

Doppelkalender 2021: Spitzbergen + Antarktis

Kalender 2021 - A3 und A5 - 01a
Kalender 2021 - A3 und A5 - 01b
Kalender 2021 - A3 und A5 - Spitzbergen - Januar
Kalender 2021 - A3 und A5 - Spitzbergen - Februar
Kalender 2021 - A3 und A5 - Spitzbergen - März
Kalender 2021 - A3 und A5 - Spitzbergen - April
Kalender 2021 - A3 und A5 - Spitzbergen - Mai
Kalender 2021 - A3 und A5 - Spitzbergen - Juni
Kalender 2021 - A3 und A5 - Spitzbergen - Juli
Kalender 2021 - A3 und A5 - Spitzbergen - August
Kalender 2021 - A3 und A5 - Spitzbergen - September
Kalender 2021 - A3 und A5 - Spitzbergen - Oktober
Kalender 2021 - A3 und A5 - Spitzbergen - November
Kalender 2021 - A3 und A5 - Spitzbergen - Dezember
Kalender 2021 - A3 und A5 - Spitzbergen - Übersicht
Kalender 2021 - A3 und A5 - Antarktis - Januar
Kalender 2021 - A3 und A5 - Antarktis - Februar
Kalender 2021 - A3 und A5 - Antarktis - März
Kalender 2021 - A3 und A5 - Antarktis - April
Kalender 2021 - A3 und A5 - Antarktis - Mai
Kalender 2021 - A3 und A5 - Antarktis - Juni
Kalender 2021 - A3 und A5 - Antarktis - Juli
Kalender 2021 - A3 und A5 - Antarktis - August
Kalender 2021 - A3 und A5 - Antarktis - September
Kalender 2021 - A3 und A5 - Antarktis - Oktober
Kalender 2021 - A3 und A5 - Antarktis - November
Kalender 2021 - A3 und A5 - Antarktis - Dezember
Kalender 2021 - A3 und A5 - Antarktis - Übersicht

Der neue Doppelkalender 2021 “Spitzbergen und Antarktis” ist da! Auch dieses Jahr ist es wieder ein Doppelkalender geworden, mit 24 Bildern anstelle von 12 Bildern und 12 leeren Rückseiten. Und wieder gibt es den Kalender als Wandkalender mit Ringbindung in zwei Größen: großzügiger im A3-Format oder handlicher in A5.

Und wer mehr als einen bestellt, spart kräftig, denn ab dem zweiten Exemplar wird’s deutlich günstiger. Weihnachten steht ja auch schon wieder quasi vor der Tür 😉

Weitere Infos und Bestellen hier im Spitzbergen.de-Shop.

Auch dieses Jahr erfolgte die Produktion wieder regional, bei einer Druckerei in Bützow in der Nähe der Spitzbergen.de Versandabteilung.

Corona-Fälle auf Hurtigruten-Schiff: alle Expeditionsreisen abgesagt

Auf dem Hurtigruten-Schiff MS Roald Amundsen wurden am Freitag Fälle von Covid-19-Infektionen bekannt. 36 Besatzungsmitglieder und mehrere Passagiere wurden positiv getestet. Vorher hatte die Roald Amundsen mehrere Expeditionsreisen von Norwegen nach Spitzbergen gemacht, ohne jedoch in Longyearbyen oder einer anderen Siedlung anzulegen.

Nun liegt das Schiff in Tromsø im Hafen in Isolation, während Mannschaft und Passagiere getestet werden und in Quarantäne bzw. falls erforderlich ggf. in medizinischer Behandlung sind.

Laut einer Pressemitteilung von Hurtigruten sieht man die Gründe für den Ausbruch in einer Kombination aus laxem Umgang mit den eigenen Regeln an Bord und der international derzeit steigenden Zahl aus Infektionen. Als Konsequenz hat Hurtigruten bis auf Weiteres alle Expeditionsreisen abgesagt, wovon die Schiffe MS Roald Amundsen, MS Spitsbergen und MS Fridtjof Nansen betroffen sind. Der Linienverkehr zwischen Bergen und Kirkenes ist davon nicht betroffen.

Hurtigrutenschiff MS Spitsbergen in Longyearbyen

Hurtigrutenschiff MS Spitsbergen in Longyearbyen: alle weiteren Reisen sind vorerst wegen der Covid-19-Infektionen auf der MS Roald Amundsen abgesagt.

Auf der MS Roald Amundsen waren auch zwei Norwegerinnen gewesen, die im letzten Winter in der Hütte Bamsebu im Van Keulenfjord überwintert hatten und während der letzten Reise des Schiffes dort wieder abgesetzt wurden. Die beiden wurden zwischenzeitlich auch getestet, das Ergebnis ist negativ.

Den Betroffenen alles Gute und vor allem gute, schnelle und vollständige Genesung!

Eisbären in Hiorthhamn bei Longyearbyen

Nach den mehrfachen Eisbärenbesuchen im Winter, teilweise mit bärigen Spaziergängen im Zentrum von Longyearbyen, waren die letzten Monate eher ruhig. Gestern (Samstag) Abend wurden aber in Hiorthhamn, auf der Nordseite des Adventfjord gegenüber von Longyearbyen, zwei Eisbären gesehen: Eine Mutter zog dort mit ihrem diesjährigen Jungen über die Tundra Richtung Adventdalen.

Eisbären bei Longyearbyen

Eisbären-Kleinfamilie in Hiorthhamn, gegenüber von Longyearbyen
(aufgenommen aus 3,5 Kilometer Entfernung).

Schnell war der Sysselmannen mit dem Hubschrauber vor Ort und sorgte dafür, dass die beiden Eisbären Richtung Mälardalen weiterzogen.

Eisbären bei Longyearbyen: Hubschrauber

Eisbären-Kleinfamilie in Hiorthhamn: Hubschrauber im Einsatz.

Zurück

News-Auflistung generiert am 27. September 2020 um 19:00:27 Uhr (GMT+1)
css.php