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Home* Ark­tis Segel­rei­senArk­tis 2012 → Spitz­ber­gen 07/2012

Spitzbergen unter Segeln erleben - Juli 2012

Spitz­ber­gen mit einem Segel­schiff inten­siv erle­ben, mit einer über­schau­ba­ren Grup­pe gleich­ge­sinn­ter Men­schen Begeis­te­rung für die Ark­tis tei­len … viel Zeit auf der Tun­dra ver­brin­gen … das sind mei­ne Vor­stel­lun­gen für eine gelun­ge­ne Spitz­ber­gen-Rei­se mit dem Drei­mast-Segel­schiff Anti­gua.

Der Ter­min im Juli 2012 ist seit Novem­ber 2011 aus­ge­bucht. Der­zeit sind noch ein paar Plät­ze im Sep­tem­ber 2012 frei. Dem­nächst wird hier die Ankün­di­gung für die Fahrt im Juli 2013 erfol­gen, die in wesent­li­chen Tei­len der­je­ni­gen für den Juli 2012 ent­spre­chen wird, daher lohnt es sich bei Inter­es­se für 2013, hier wei­ter­zu­le­sen.

Detail­lier­te Rei­se­be­schrei­bung (pdf) zum Her­un­ter­la­den.

Der Ter­min: 02. – 19. Juli 2012

(von/bis Lon­gyear­ben)

Spitz­ber­gen 18 Tage lang unter Segeln erle­ben –

Tie­re, Pflan­zen, Land­schaft, Wan­dern

02.-19. Juli ist der Zeit­raum unse­rer ers­ten Spitz­ber­gen-Rei­se 2012, wir haben also ein wirk­lich sat­tes Zeit­pols­ter, um Spitz­ber­gen zu erle­ben. Zu die­ser Zeit ist der Polar­som­mer auf sei­nem Höhe­punkt: Die Mit­ter­nacht­son­ne steht am nächt­li­chen Him­mel über dem Nord­pol, die Tun­dra steht in vol­ler Blü­te und die Vogel­welt ist hoch­ak­tiv mit dem Brut­ge­schäft beschäf­tigt. Wenn die Eis­be­din­gun­gen güns­tig sind, kön­nen wir Spitz­ber­gen umrun­den, andern­falls wer­den wir die Zeit eben­so erleb­nis­reich an der West- und Nord­küs­te Spitz­ber­gens ver­brin­gen. In der ers­ten Juli­hälf­te gibt es oft noch Treib­eis­fel­der im Nor­den und Osten Spitz­ber­gens, was uns die Ein­drü­cke des Eises in all sei­ner Fas­zi­na­ti­on und Schön­heit brin­gen, aber auch dazu füh­ren kann, dass eine Umrun­dung Spitz­ber­gens zu die­ser Zeit unmög­lich ist. Die Wahr­schein­lich­keit, Spitz­ber­gen zu umrun­den, liegt gegen Mit­te Juli etwa bei gut 50 % – wenn Ihnen die geo­gra­phi­sche Umrun­dung sehr wich­tig ist, sind Sie mit spä­te­ren Ter­min wohl bes­ser bera­ten (bei­spiels­wei­se Sep­tem­ber 2012).

Ent­schei­dend ist für uns, dass wir wirk­lich viel Zeit haben, um Spitz­ber­gen in all sei­ner Viel­sei­tig­keit und Schön­heit inten­siv zu erle­ben: Je nach Wet­ter und Gele­gen­heit wol­len wir auch Tages­wan­de­run­gen unter­neh­men, um mög­lichst viel Zeit inmit­ten der Ark­tis zu ver­brin­gen – Pick­nick auf der Tun­dra anstel­le von Mit­tag­essen an Bord. Dabei geht es natür­lich nicht um Extrem­tou­ren, son­dern um Tund­ra­wan­de­run­gen oder klei­ne Berg­tou­ren, bei denen wir uns Zeit las­sen. Das Natur­er­leb­nis steht im Mit­tel­punkt und natür­lich nicht die sport­li­che Leis­tung – anstren­gend wird es aber sicher auch hier und da ein­mal wer­den. Wir pla­nen min­des­tens einen Land­gang pro Tag und die Dau­er der Rei­se wird es uns ermög­li­chen, die Chan­cen zu nut­zen, die Wet­ter, Eis und Tier­be­ob­ach­tung uns bie­ten.

Inhalt­li­cher Schwer­punkt die­ser Rei­se im Juli 2012 wird, der bio­lo­gisch akti­ven Jah­res­zeit ent­spre­chend, die Tier- und Pflan­zen­welt der Ark­tis sein:

Sowohl der Jah­res­zeit als auch dank der lan­gen Rei­se­dau­er wer­den die Chan­cen für Tier­be­ob­ach­tun­gen aller Art gut sein. Mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit wer­den wir unter­wegs Wal­ros­sen begeg­nen. Die stei­len Vogel­fel­sen wie auch die Brut­ko­lo­nien auf fla­cher Tun­dra sind hoch­ak­tiv. Mit Glück sind Wal­be­ob­ach­tun­gen mög­lich (am wahr­schein­lichs­ten sind ggf. Zwerg­wal oder Weiß­wal (»Belu­ga«), even­tu­ell auch Finn­wal oder Buckel­wal). Über­all kann ein Eis­bär am Ufer ste­hen, was einer­seits eine ste­ti­ge Chan­ce auf span­nen­de Tier­be­ob­ach­tun­gen mit sich bringt, uns ande­rer­seits aber auch ver­pflich­tet, an Land immer in Grup­pen zusam­men­zu­blei­ben, die stän­dig mit einem bewaff­ne­ten Beglei­ter unter­wegs sind – indi­vi­du­el­le Erkun­dun­gen sind in der Hoch­ark­tis nicht mög­lich.

Und nun noch das Klein­ge­druck­te in Bezug auf die Fau­na: Die Chan­cen für span­nen­de Tier­be­ob­ach­tun­gen sind gut, aber es gibt für kei­ne Tier­art eine Garan­tie. Wir machen kei­ne rei­ne Eis­bä­ren­sa­fa­ri, aber wir sehen sie doch erfah­rungs­ge­mäß bei etwa 19 von 20 Fahr­ten, und bei so viel Zeit auf die­ser Rei­se müss­te es wirk­lich mit dem Teu­fel zuge­hen, wenn wir kei­nen Eis­bä­ren sehen.

Die Rei­se (Grup­pe und Lei­tung) wird voll­stän­dig deutsch­spra­chig sein; die Mann­schaft spricht über­wie­gend deutsch, teil­wei­se auch nie­der­län­disch oder eng­lisch. Neben Rolf Stan­ge als Fahrt­lei­ter wird uns ein zwei­ter, erfah­re­ner und Spitz­ber­gen-kun­di­ger Gui­de beglei­ten, so dass wir uns an Land fle­xi­bel in zwei Grup­pen auf­tei­len kön­nen.

Als Fahrt­lei­ter steht Rolf Stan­ge wie­der für bekann­ter­ma­ßen fach- und natur­kun­di­ge, humor- und lie­be­vol­le Betreu­ung.

Die Fahrt ist nichts für Leu­te, die nur schnell und bequem ein paar gro­ße Glet­scher und Eis­bä­ren sehen, aber kei­nes­falls ein­mal kalt und nass wer­den wol­len. Das inten­si­ve Erleb­nis von Spitz­ber­gen in all sei­nen Facet­ten in Kom­bi­na­ti­on mit einem klei­nen Segel­schiff in altem Stil steht im Vor­der­grund. Wer Lust hat, kann auch mal am Ruder ste­hen oder hel­fen, die Segel zu set­zen. Segel­erfah­rung ist aber nicht erfor­der­lich: Alles pas­siert unter fach­kun­di­ger Anlei­tung der Mann­schaft.

Das ers­te Schiff, das im Juni 1596 Spitz­ber­gens Gewäs­ser befuhr, war ein nie­der­län­di­sches Segel­schiff. Ein sol­ches ist auch der Drei­mas­ter Anti­gua, mit dem wir 2012 unter­wegs sein wol­len. Das Schiff hat auch einen Motor – bei gutem Wind wird gese­gelt, aber manch­mal wol­len wir mög­lichst schnell irgend­wo ankom­men, um an Land etwas zu unter­neh­men, und dann wird die Maschi­ne ange­wor­fen. Tat­säch­lich sind die Wind­ver­hält­nis­se um Spitz­ber­gen so, dass wir wahr­schein­lich rela­tiv oft auf die Maschi­ne zurück­grei­fen müs­sen; wer pri­mär das extre­me Segel­sport­er­leb­nis sucht, wird in Spitz­ber­gens Küs­ten­ge­wäs­sern wohl nicht so rich­tig glück­lich wer­den. Für uns steht das Natur- und Land­schafts­er­leb­nis im Vor­der­grund: Die­ses wird uns wich­ti­ger sein als das hek­ti­sche »Abha­ken« von Sehens­wür­dig­kei­ten. Natur­kund­li­che Hin­ter­grün­de wird es eben­so regel­mä­ßig geben wie Geschich­te und Geschich­ten aus älte­ren und neu­en Zei­ten, an der fri­schen Luft oder gemüt­lich an Bord, wie es sich anbie­tet.

Wir wol­len die ark­ti­sche Natur mög­lichst aktiv erle­ben und dazu jeden Tag mög­lichst ein bis zwei mehr­stün­di­ge Land­gän­ge machen; wenn Wet­ter und die Umstän­de es anbie­ten, wer­den wir uns auch die Chan­ce zu Tages­tou­ren nicht ent­ge­hen las­sen, mit Pick­nick auf der Tun­dra anstel­le von Mit­tag­essen an Bord. Von unse­ren Teil­neh­mern erwar­ten wir aus­rei­chen­de Gelän­de­gän­gig­keit und Wet­ter­fes­tig­keit für unse­re Tou­ren; wir set­zen auch Moti­va­ti­on für das Natur­er­leb­nis in einer klei­nen Grup­pe mit einem klei­nen Schiff und ein Inter­es­se an den Regio­nen und Hin­ter­grün­den vor­aus, das über ein nur ober­fläch­li­ches hin­aus­ge­hen soll­te.

Hier gibt es wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Anti­gua.

Und nun die schlech­te Nach­richt: Die Teil­nah­me ist nicht kos­ten­frei. Der Preis liegt bei 4400 Euro von und bis Lon­gye­ar­by­en, also zuzüg­lich An- und Abrei­se (Flü­ge, bei Bedarf Über­nach­tun­gen). … viel Geld? Klar, kei­ne Fra­ge. Aber dafür eine Rei­se, die auch kei­nen Ver­gleich zu scheu­en braucht. Und ver­glei­chen Sie den Preis pro Tag an Bord doch ein­mal mit ande­ren Spitz­ber­gen-Schiffs­rei­sen…

… und wer sich unver­bind­lich vor­mer­ken las­sen oder gar schon buchen will, wen­de sich am bes­ten direkt an die »Geo­gra­phi­sche Rei­se­ge­sell­schaft« in Sen­den bei Müns­ter:

GeoRG – Geo­gra­phi­sche Rei­se­ge­sell­schaft
Sporks­feld 93
D-48 308 Sen­den
Tele­fon: 0 25 36 – 34 35 69 2
E-Mail: info@geo-rg.de
Inter­net: www.geo-rg.de

Noch Fra­gen? Wer unver­bind­lich näher infor­miert wer­den will, soll­te mir ein­fach schrei­ben (Kon­takt) und sich auch die Rei­se­be­schrei­bung mal genau­er anse­hen.

Mit der Anti­gua in Spitz­ber­gen (foto­gra­fiert durch einen ver­wit­ter­ten Wal­fän­ger-Speck­ofen aus dem 17. Jahr­hun­dert in Smee­ren­burg)

Alle Anga­ben auf die­ser Sei­te wie immer nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen, aber vor­be­halt­lich Ände­rung und Irr­tum.

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Letzte Änderung: 27. Januar 2017 · Copyright: Rolf Stange
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