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Eismöwe (Larus hyperboreus)

Glaucous gull (E) - Polarmåke (N) - Grote burgemeester (NL) - Goéland bourgmestre (F)

Die Eis­mö­we, gele­gent­lich auch Bür­ger­meis­ter­mö­we genannt, ist die größ­te regel­mä­ßig auf Spitz­ber­gen brü­ten­de Möwe. Sie ist unge­fähr so groß wie die Man­tel­mö­we, die in Sval­bard aber sel­ten ist.

Eismöwe, Buedelfjellet

Eis­mö­we, Bue­delf­jel­let

Beschrei­bung:Aus­ge­wach­sen ist die Eis­mö­we 65-78 cm lang und wiegt 1,3-2,2 kg. Männ­chen und Weib­chen sind äußer­lich nicht unter­scheid­bar. Das Gefie­der ist weiß mit Aus­nah­me der hell­grau­en Flü­gel­ober­sei­ten. Von der Drei­ze­hen­mö­we ist sie sowohl durch die Grö­ße als auch durch das Feh­len der schwar­zen Flü­gel­spit­zen gut unter­scheid­bar.

Verbreitung/Zugverhalten:  Die Eis­mö­we ist zir­kum­po­lar in der Hoch­ark­tis ver­brei­tet. Sie ver­bringt den Win­ter in der Hoch­ark­tis auf offe­nem Was­ser, teil­wei­se in Küs­ten­nä­he, in der Groß­re­gi­on der Brut­räu­me.

Bio­lo­gi­sches: Die Eis­mö­we ist der größ­te, zahl­rei­che Raub­vo­gel Sval­bards. Sie lebt von so ziem­lich allem, was sie schlu­cken kann: Fisch, Muscheln, Zoo­plank­ton (Krebs­tier­chen), Eier, Küken und aus­ge­wach­se­ne Vögel, vor allem von Drei­ze­hen­mö­wen, Dick­schna­bel­lum­men und Krab­ben­tau­chern. Unver­dau­li­che Nah­rungs­be­stand­tei­le wer­den als Gewöl­le wie­der aus­ge­würgt. Sie brü­tet oft in der Nähe von Kolo­nien ande­rer See­vö­gel, von denen sie sich ernährt.

Oft brü­ten ein­zel­ne Eis­mö­wen­paa­re, bei gutem Nah­rungs­an­ge­bot bil­den sich auch klei­ne, locke­re Kolo­nien. Die Eis­mö­we baut ihr Nest aus Gras, Moos und Tang ger­ne in einer etwas erhöh­ten Posi­ti­on. Die Eiab­la­ge erfolgt Ende Mai oder Anfang Juni, das Gele­ge aus zwei oder drei Eiern wird von bei­den Eltern vier Wochen lang aus­ge­brü­tet. Eis­mö­wen kom­men zum Brü­ten meist an ihren Geburts­ort zurück; sobald sie einen Nist­platz gefun­den haben, blei­ben sie die­sem übli­cher­wei­se über län­ge­re Zeit hin­weg treu.

Sons­ti­ges: Es gibt in Sval­bard eini­ge tau­send Brut­paa­re, genaue Zah­len lie­gen nicht vor. Ver­mut­lich neh­men die Bestän­de leicht ab. Als End­glie­der der Nah­rungs­ket­te rei­chern Eis­mö­wen bedroh­li­che Men­gen an Umwelt­gif­ten (Schwer­me­tal­le, PCBs etc.) in Speck und Leber an.

Eismöwe, Alkefjelet

Eis­mö­we, Alkef­je­let

Eismöwe, Ærfuglvika

Eis­mö­we, Ærfuglvi­ka

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Letzte Änderung: 11. September 2018 · Copyright: Rolf Stange
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