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Sveagruva

Sveagruva: Das zentrale und südliche Nordenskiöld Land hat seinen eigenen Charme. Die Kurverei durch vergleichsweise enge Täler wie Todalen und Gangdalen macht Spaß, und im Reindalen, einem der größten Täler Spitzbergens, bekommt man einen Eindruck davon, was Weite ist (und Wind …). Während der Fahrt über Slakbreen und Gruvfonna war wetterbedingt leider kaum etwas von der umgebenden Landschaft sichtbar, aber was sichtbar war, war dafür umso malerischer.

Die aktuell in Betrieb befindliche Kohlegrube Svea Nord, die daran anschließend über einen Gletscher gebaute Straße sowie die Bergbausiedlung Sveagruva sind nicht gerade ästhetische Höhepunkte in der Spitzbergen-Natur, sondern eine Industrielandschaft. Was auch immer man vom Kohlebergbau in der Arktis hält: Die Eindrücke sind schon interessant und in jedem Fall eine Abwechslung von Gletschern und schneebedeckten Bergen.

Bei der Hütte am Blåhuken wurden nostalgische Gefühle wach und Erinnerungen an eiskalte Nächte bei einer Skiwanderung in grauer Vorzeit (2001). Saukalt war’s damals, und in gutem Zustand war die Hütte schon damals nicht mehr …

spitzbergen sveagruva (Galerie)

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Blåhuken

Die alte Blåhukhytta steht schön gelegen unter dem Blåhuken-Berg am Van Mijenfjord, der durch die Akseløya geschützt ist und daher immer zuverlässig zufriert. Leider ist die Hütte heute eine Ruine.

Slakbreen

Wer im Winter von Longyearbyen nach Sveagruva fährt, passiert üblicherweise das Reindalen und fährt dann an der Schutzhütte Andreasbu vorbei den Slakbreen hoch. Dieses Panorama entstand auf einem Hügel der Slakbreen-Moräne, auf der Südseite des Reindalen. Das Reindalen ist Spitzbergens größtes eisfreies Tal, im Sommer gibt es dort einen großen, reißenden Fluss sowie weite Sumpfgebiete und Marschländer.

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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013 · Copyright: Rolf Stange
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