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Foynøya

360°-Panoramen

Foynøya 1

Das Ende der Welt! Die Foynøya ist eine klei­ne, fel­si­ge Insel. Benannt nach dem nor­we­gi­schen Wal­fang­pio­nier Send Foyn, wäre sie völ­lig unbe­kannt, wenn nicht am 25. Mai 1928 das Luft­schiff Ita­lia von Umber­to Nobi­le auf dem Rück­weg vom Nord­pol in der Nähe abge­stürzt wäre. Sechs Män­ner ver­schwan­den auf Nim­mer­wie­der­se­hen mit einem davon­schwe­ben­den Rest des Luft­schiffs, der bald dar­auf wahr­schein­lich eben­falls end­gül­tig abstürz­te (die Über­le­ben­den sahen Rauch in die­ser Rich­tung). Einer starb an der Absturz­stel­le, wo die Über­le­ben­den neun auf dem Eis saßen, dar­un­ter Nobi­le, der sich ein Bein gebro­chen hat­te.

Der Rest, bis zur Ret­tung durch den rus­si­schen Eis­bre­cher Kras­sin, ist Geschich­te.

Vie­le Such­mann­schaf­ten mach­ten sich mit Flug­zeu­gen, Schif­fen, Eis­bre­chern oder zu Fuß, mit Ski und Hun­de­schlit­ten auf, um Nobi­le und sei­ne Mann­schaft zu fin­den und zu ret­ten. Unter den Hel­fern waren der Nie­der­län­der Josef („Sjef“) van Don­gen und der Ita­lie­ner Gen­na­ro Sora. Sie stran­de­ten am 04. Juli 1928 auf der ein­sa­men Foynøya. Am 13. Juli wur­den sie von einem schwe­di­schen Was­ser­flug­zeug geret­tet.

Foynøya 2

Die Foynøya ist ein schwer zugäng­li­ches, ungast­li­ches Insel­chen. Lan­dun­gen an den fel­si­gen Ufern sind schwie­rig, zumal es kei­ne geschütz­ten Buch­ten gibt und irgend­wo doch meis­tens ein Eis­bär her­um­lun­gert. Außer Gra­nit­fel­sen und viel Treib­holz gibt es wenig. Bis auf ein paar Moos- und Flech­ten­pols­ter ist die Foynøya völ­lig karg, das Gelän­de ist unweg­sam und unüber­sicht­lich. An ein paar klei­nen Klip­pen brü­ten Gryll­teis­ten.

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Letzte Änderung: 14. April 2019 · Copyright: Rolf Stange
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