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Platåberg

Der direkt westlich von Longyearbyen gelegene Platåberg ist so etwas wie der Hausberg von Longyearbyen: Ein sowohl unter Einheimischen als auch bei Touristen sehr beliebtes Tourenziel. Meistens steigt man von Skjæringa aus an, dem Ortsteil zwischen Kraftwerk und Kirche. Für Geübte ist die 400 Meter hoch gelegene Kante des weitläufigen Plateaus (norwegisch „Platå“, gleiche Aussprache) recht schnell zu erreichen. Wer weniger ausdauernd und trittfest ist, wird bei der Ansteigung kräftig ins Schwitzen kommen. Bei Schnee oder vereistem Gelände wird es sowieso schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Auch die Lawinengefahr ist bei bestimmten Wetterlagen zu beachten.

Varden (Steinmann)

Auf dem Platåberg ist man im Eisbärenland und muss sich mit dem damit einhergehenden Risiko auseinandersetzen. 1995 kam auf dem Plateau eine junge Norwegerin bei einem Eisbärenangriff ums Leben, nur wenige hundert Meter Luftlinie von Longyearbyen entfernt.

Auf dem Plateau

Für einen kleinen Spaziergang geht man oft nur zum sogenannten Varden. Das ist der Steinmann (aufgeschichtete Steine) in gut 300 Metern Höhe. Schon von dort aus ist der Blick über Longyearbyen, Adventfjord und Adventdalen grandios, und vom etwas höher gelegenen Plateaus aus ist er natürlich noch beeindruckender! Im Sommer wachsen an der Kante zum Longyeardalen überraschend viele Blümchen. Auf dem Plateau findet man im vielen Frostschutt immer wieder Steinringe und andere Frostmusterböden. Häufig trifft man auf Rentiere oder Schneehühner.

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Letzte Änderung: 12. September 2018 · Copyright: Rolf Stange
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