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Isøyane: Nordre Isøya

360° Panorama

Die Isøya­ne („Die Eis-Inseln“) sind eine sehr klei­ne Grup­pe sehr klei­ner Inseln vor den Torell­b­rea­ne, an der West­küs­te Spitz­ber­gens zwi­schen Horn­sund und Bellsund. Die­ser expo­nier­te Küs­ten­strei­fen mit sei­nen vie­len vor­ge­la­ger­ten Untie­fen wird nur sel­ten von Tou­ris­ten (oder sonst­wem) besucht. Aber wenn man doch mal in die­se Ecke kommt: Es lohnt sich, sie ist wun­der­schön und hat viel zu bie­ten.

Pano 1 – Isøya­ne: Nord­re Isøya

Hier ste­hen wir auf den Isøya­ne, genau­er gesagt auf der Nord­re Isøya („Nörd­li­che Eis-Insel“). Sie ist nicht mal einen Kilo­me­ter groß. Dane­ben gibt es nur noch eine Schä­re von 500 Metern Grö­ße und ein paar Fel­sen. Einen guten Kilo­me­ter ent­fernt liegt das Ufer der Haupt­in­sel Spitz­ber­gens mit der weit­läu­fi­gen Morä­nen­land­schaft der gro­ßen Torell­b­rea­ne (Torell-Glet­scher).

Pano 2 – Isøya­ne: Nord­re Isøya – fla­che Ufer

In die­sem Pan­ora­ma sieht man, wie untief das ufer­na­he Was­ser um die Nord­re Isøya ist. Tat­säch­lich gelang es mir erst nach län­ge­rem Suchen, genau eine Stel­le zu fin­den, die über­haupt für Boo­te brauch­bar ist.

Pano 3 – Isøya­ne: Nord­re Isøya – fel­si­ge Gewäs­ser

Hier erkennt man das Pro­blem: Es gibt zwar schö­ne Strän­de, aber sehr vie­le vor­ge­la­ger­te Stei­ne. Tat­säch­lich befin­det sich direkt unter der Was­ser­ober­flä­che eine weit­läu­fi­ge Platt­form aus Fels, die vor allem bei Nied­rig­was­ser kaum pas­sier­bar ist.

Pano 4 – Isøya­ne: Nord­re Isøya – Tun­dra und Vogel­schutz­ge­biet

Es ist sehr gut, dass die Natur schon für einen gewis­sen Schutz der Isøya­ne und ähn­li­cher Insel­chen gesorgt hat, denn hier brü­ten im Som­mer Vögel in gro­ßen Men­gen, vor allem Eide­ren­ten, Gän­se, Küs­ten­see­schwal­ben, Meer­strand­läu­fer, Thor­shühn­chen und Stern­tau­cher. Die Dün­gung mit Gua­no über sehr lan­ge Zeit­räu­me hin­weg hat zur Bil­dung einer dich­ten, dicken Vege­ta­ti­ons­de­cke mit sehr viel Moos geführt. Hier muss man sich sehr vor­sich­tig bewe­gen und sich von sen­si­blen Stel­len fern­hal­ten!

Und ohne­hin sind die Isøya­ne Vogel­schutz­ge­biet. Das bedeu­tet, dass man in der Brut­sai­son, gesetz­lich defi­niert als der Zeit­raum 15. Mai bis 15. August, nicht an Land gehen darf und zudem 300 Meter Min­dest­ab­stand vom nächst­ge­le­ge­nen Ufer (ein­schließ­lich Stei­ne) hal­ten muss.

Frü­her haben Trap­per bei Gele­gen­heit die Isøya­ne und ande­re, ähn­li­che Insel­chen wie die Dun­øya­ne besucht, um dort Dau­nen von den Nes­tern zu sam­meln, was einen will­kom­me­nen Zusatz­ver­dienst ergab.

Pano 5 – Isøya­ne: Nord­re Isøya – auf dem höchs­ten Berg 🙂

Von einem „Berg“ kann man auf der klei­nen, fla­chen Nord­re Isøya natür­lich nicht spre­chen – die­se fel­si­ge Erhe­bung ist laut Kar­te gera­de mal 15 Meter hoch! Aber die Aus­sicht ist trotz­dem schön.

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Letzte Änderung: 05. Dezember 2019 · Copyright: Rolf Stange
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