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Sørhamna

360°-Panoramen

Sør­ham­na 1

Die Bucht Sør­ham­na ist der ein­zi­ge Natur­ha­fen auf der Bären­in­sel, der die­se Bezeich­nung halb­wegs ver­dient. Er bie­tet einen guten Anker­platz, solan­ge Wind und See nicht aus Süden kom­men. Es gibt auch einen schö­nen Strand, aller­ding endet der an einer stei­len Klip­pe, die den Zugang ins Inland zu einer Klet­ter­par­tie macht, auf die man heut­zu­ta­ge aus Natur­schutz­grün­den (brü­ten­de Vögel, Ero­si­on) ohne­hin bes­ser ver­zich­tet.

Wir sehen das Gelän­de Ende Mai, zur Zeit der Schnee­schmel­ze. Wei­te Flä­chen aus halb geschmol­ze­nem Schnee­sumpf, umge­ben von sehr nas­ser Tun­dra, machen die Fort­be­we­gung im Land schwie­rig.

Sør­ham­na 2

In Sør­ham­na hat sich ein erstaun­li­ches Aben­teu­er abge­spielt. Ab 1898 nahm der Jour­na­list und Polar­fah­rer Theo­dor Ler­ner von Sør­ham­na aus­ge­hend gro­ße Tei­le der Bären­in­sel in Besitz. Er nahm an, dass die Koh­le­vor­kom­men für die Indus­trie wich­tig sein wür­den und dass eine Wal­fang­sta­ti­on dort gro­ße Vor­tei­le brin­gen wür­de, so dass der natio­na­lis­tisch gesinn­te Ler­ner das ent­spre­chen­de Gelän­de unter deut­sche Kon­trol­le brin­gen woll­te. Er ver­trieb sogar den rus­si­schen Kreu­zer Svet­la­na. Letzt­lich schei­ter­te er aber an Man­gel an Geld und poli­ti­scher Unter­stüt­zung und muss­te sein Bären­in­sel-Vor­ha­ben auf­ge­ben. Der Name „Nebel­fürst“ blieb aber dau­er­haft an ihm haf­ten.

Etwa an die­ser Stel­le muss die klei­ne Hüt­te gestan­den haben, die wäh­rend der Zeit auf der Bären­in­sel Ler­ners Haupt­quar­tier war.

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Letzte Änderung: 15. Januar 2018 · Copyright: Rolf Stange
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