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Ryke Yseøyane

Karte Ryke Yseøyane

All­ge­mein: Nord­öst­li­cher Aus­lie­ger der Tus­enøya­ne. Drei klei­ne Insel­chen, nur weni­ge km2 groß. Auf­grund der oft schwie­ri­gen Eis­ver­hält­nis­se schwer zugäng­lich und ent­spre­chend sel­ten besucht, es han­delt sich auch nur um ein paar ein­sa­me Fel­sen­in­sel­chen – wobei gera­de die­ses Gefühl der Gott­ver­las­sen­heit durch­aus erle­bens­wert ist, fin­de ich. Heu­te als Teil des Süd­ost-Sval­bard-Natur­re­ser­va­tes geschützt.

Mehr Infor­ma­ti­on über Spitz­ber­gen im Rei­se­füh­rer Spitz­ber­gen-Sval­bard

Reiseführer: Spitzbergen-Svalbard

Ryke Yseøyane

Moo­stun­dra und klei­ner See. Typi­sche Land­schaft der Tus­enøya­ne, zu denen die Ryke Yse­øya­ne im wei­te­ren Sin­ne gehö­ren.

Geo­lo­gie: Wie die Tus­enøya­ne bestehen die Ryke Yse Øya­ne aus­schließ­lich aus Intru­sio­nen aus Doleri­ten und Dia­ba­sen (Basalt­ähn­li­che Gestei­ne), Alter obe­rer Jura bis Krei­de. Die ehe­mals umlie­gen­den Sedi­men­te, in wel­che die Doleri­te ein­ge­drun­gen sind, sind voll­stän­dig abge­tra­gen und somit nicht mehr sicht­bar, sie exis­tie­ren wei­ter west­lich noch und bil­den dort die Edgeøya. Ande­re Gestei­ne wie z.B. Gra­ni­te o.a. fin­den sich aus­schließ­lich in Form von Find­lin­gen.

Buch­emp­feh­lung für wei­te­re, aus­führ­li­che und all­ge­mein­ver­ständ­li­che (ja, wirk­lich) Infor­ma­ti­on zu den The­men Geologie/Landschaft.

Land­schaft: Klei­ne, fel­si­ge, ins­ge­samt fla­che Insel­chen ohne Glet­scher oder per­ma­nen­te Schnee­fel­der. Stel­len­wei­se gibt eine erstaun­lich rei­che Moo­stun­dra mit klei­nen Süß­was­ser­se­en.

Flo­ra und Fau­na: Hoch­ark­tisch. Teil­wei­se sehr vege­ta­ti­ons­arm und stei­nig, teil­wei­se rei­che, far­ben­fro­he Tun­dra mit viel Moos. Die­se Moo­stun­dra ist sehr ver­letz­lich – soll­ten Sie ein­mal dort­hin kom­men, ver­su­chen Sie bit­te, auf Stei­ne zu tre­ten! Auf man­chen Inseln gibt es Süß­was­ser­se­en, wo oft Stern­tau­cher brü­ten (am Brut­platz leicht stör­bar – Vor­sicht, Abstand hal­ten!). Ansons­ten: Gän­se, Eide­ren­ten, Schee­am­mern, Thor­shühn­chen …

Geschich­te: Kaum besucht. Älte­re Geschich­te (Wal­fän­ger, Pomo­ren, Trap­per, wei­te­re?) ist unbe­kannt. Die Wal­fän­ger schei­nen die Ryke Yse Inseln jedoch gekannt zu haben, da der Name wohl auf einen hol­län­di­schen Wal­fang­ka­pi­tän aus dem 17. Jahr­hun­dert zurück­geht. Eine Über­win­te­rung zwei­er nor­we­gi­scher Trapper/Abenteurer gab es 1967-69. Einer der bei­den Nor­we­ger ver­schwand wäh­rend des zwei­ten Win­ters im Eis. Eine Pan­ora­ma-Dar­stel­lung der Hüt­te und Land­schaft der Ryke Yse­øya­ne mit einer Schil­de­rung der dra­ma­ti­schen Geschich­te von 1967-69 fin­den Sie hier: Ryke Yse­øya­ne Pano-Tour.

Ryke Yseøyane

Die Hüt­te auf den Ryke Yse­øya­ne.

Hier geht es zu einer vir­tu­el­len Tour auf die Ryke Yse­øya­ne.

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Letzte Änderung: 18. Dezember 2014 · Copyright: Rolf Stange
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